Das große Laufbuch der Trainingspläne

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Leichtathletik FailWir blicken humorvoll und dreist in die Zukunft und verraten euch wie unsere Leichtathletik-Asse bei den Olympischen Spielen in London abschneiden werden.

Die folgenden Absätze sollten auf keinen Fall ernst genommen werden. Wer wenig ins Schmunzeln kommt, muss sich leider unzureichende Kenntnisse in der Leichtathletik vorwerfen lassen.

Vojta vs. Germany Part II
Zehnkämpferin Ivona Dadic und 1.500m Läufer Andreas Vojta starten am Freitag dem 3. August in die Titelkämpfe. Und dort gibt es ein unerwartetes Wiedersehen für Vojta: Der 23-Jährige trifft auf den Deutschen Florian Orth, der eigentlich gar nicht für Olympia nominiert war. Da der ebenfalls 23-Jährige bei seinem Limitversuch in Regensburg jedoch von einer zu schnell laufenden Zeitnehmung benachteiligt wurde, durfte Orth nach erfolgreichem Protest nachreisen. Im Vorlauf setzte sich das Drama der Leichtathletik-EM fort, Vojta schert in der Schlusskurve zum Überholmanöver aus und bringt dabei Orth zu Fall. Vojta kann jedoch dieses Mal einen Sturz vermeiden und wird in der persönlichen Bestzeit von 3:35,70 Minuten Vorlaufschnellster. Nach dem Lauf verrät Vojta, dass er aufgrund des regelmäßigen Medizinball-Rugby Trainings an Stabilität gewann und so einen Sturz vermeiden konnte.

Ivona Dadic startete mittlerweile sensationell in den Siebenkampf und verbesserte am 1. Tag in allen vier Disziplinen ihre persönliche Bestmarke. Als Fünfte darf sie sogar von einer Medaille träumen. Dieser Traum findet jedoch ein jähes Ende: Dadic wird am nächsten Tag von den überforderten Ordnern falsch eingewiesen und erscheint um wenige Sekunden zu spät im Call Room, wodurch sie nicht zum Weitsprung-Bewerb antreten darf. Daraufhin wirft Dadic das Handtuch und reist erbost von London ab.

"Catch Me If You Can" ungeplant
Dr. Andrea Mayr sorgt für eine unverhoffte Sensation: Die Marathonläuferin hält sich im Feld weit hinten auf. Bei Kilometer 25 werden jedoch alle Läuferinnen falsch weitergeleitet. Mayr, die jedoch den Streckenplan akribisch studiert hat, lässt sich von den Streckenposten nicht beirren und läuft den richtigen Weg weiter und führt plötzlich mehrere Minuten vor den Spitzenläuferinnen u.a. aus Afrika. Daraufhin entwickelte sich ein spektakuläres Verfolgungsrennen. Mayr rettet jedoch wenige Sekunden Vorsprung auf die Britin Paula Radcliffe in das Ziel und darf sich nach Welt- und Europameistertiteln im Berglauf nun auch über den Olympiasieg im Marathon erfreuen. Radcliffe ist erneut die Verliererin im "Catch me if you Can"-Duell, darf sich jedoch mit Silber trösten. Leichtathletik-Präsident Ralph Vallon betitelt London 2012 schon jetzt als die erfolgreichsten und besten Spiele für Österreichs Leichtathletik, egal was noch passiert. Es geschieht jedoch noch einiges!

Vojta vs. Germany Part IIILeichtathletik Huerden Fail
Andreas Vojta startet nach seinem Vorlaufsieg voller Selbstbewusstsein in den Semifinallauf. Doch schon vor dem Start erntet er böse Blicke des zweiten Deutschen Läufers Carsten Schlangen. Vojta präsentierte sich wieder sensationell und wollte 150 Meter vor dem Ziel zur entscheidenden Attacke ansetzen. Als Vojta Schlangen spielerisch überholt, stellt der dem Niederösterreicher jedoch ein Haxl, wodurch Vojta's Träume vom Finaleinzug platzen. Schlangen kommt hingegen ins Finale, nachdem er unmittelbar nach dem Zieleinlauf disqualifiziert wurde und nach erfolgreichem Protest die Disqualifikation wieder aufgehoben wurde.

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Mayer als Bolt's (Unglücks)rabe
Diskuswerfer Gerhard Mayer trifft im Training versehentlich Usain Bolt, der sich gerade für den 100m-Semifinallauf aufwärmte, am Kopf. Bolt läuft daraufhin nicht nur seinem großen Kontrahenten Yohan Blake davon, sondern erzielt in 9,49 Sekunden einen neuen Weltrekord. Kurz vor dem Finale bittet Bolt Mayer darum, ihm erneut den Diskus an den Kopf zu werfen. Mayer weigert sich jedoch und Bolt verursacht daraufhin einen Fehlstart. Mayer meistert als Zwölfter gerade noch die Qualifikation. Im Finale übersteht er als Achter die erste Ausscheidungsrunde erneut hauchdünn. Mehr war für den Diskuswerfer aber nicht drinnen.

Hürdensprinterin Beate Schrott befindet sich weiterhin in der Form ihres Lebens. Die Medizinstudentin pulverisiert im Vorlauf in 12,69 Sekunden ihre persönliche Bestmarke erneut um 13 Hundertsel und wird von den britischen Medien als große Medaillenkandidatin hochgelobt. Speerwerferin Elisabeth Eberl scheitert in der Qualifikation als 32 unter 42 gemeldeten Sportlern deutlich. Da die Steirerin jedoch in der Meldeliste als 34. aufscheint wird sie auf der Internetplattform des Österreichischen Leichtathletikverbandes in höchsten Tönen gelobt. Allerdings hatten nur 33 Athleten eine gültige Weite. Die restlichen hatten keine gültigen Versuche bzw. traten nicht zum Bewerb an.

Bolt verursacht im 200 Meter Vorlauf den nächsten Fehlstart und deklariert Gerhard Mayer als den großen Sündenbock.

To be Continued: Litauens Sprinter streicken weiter
Drama im 100m Hürden Semifinale: Im Lauf von Beate Schrott steht unter anderem die Litauerin Sonata Tamosaityte in den Startlöchern. Und die hat angeblich das gleiche Ritual wie ihr Landsmann Rytis Sakalauskas bei der 100m EM: Nicht starten. Tamosaityte bleibt beim 1. Startschuss in der Startmaschine. Die Kampfrichter brechen völlig verwirrt den Lauf ab. Schrott lässt sich davon verunsichern und sprintet beim 2. Startversuch überhastet los und wird aufgrund des Frühstarts disqualifiziert. Auch beim 3. Startversuch bleibt Tamosaityte in der Startmaschine, allerdings bringt das die Kampfrichter nicht noch einmal aus dem Konzept.

Leichtathletik Stabhochsprung FailWer hat denn nun Gold?
Im 1.500m Finale holt Carsten Schlangen über Umwege Gold: Der Deutsche beendet den Lauf zwar nur auf Platz 5 wird aber auf den Gold-Rang vorgereiht da der Vollblut-Türke Ilham Tanui Özbilen (ursprünglich Zweiter) disqualifiziert wird, weil er wie schon bei der EM in Helsinki kein netter Gast ist und die Lokalmatadore Andrew Baddeley und Ross Murray niederläuft. Im Kampf um Bronze fightet der Franzose Yoann Kowal seinen Landsmann Florian Carvalho nieder. Carvalho kann jedoch seine Niederlage nicht akzeptieren und fordert Kowal nach dem Zieleinlauf zum Faustkampf auf. Der lässt sich auf diese Provokation ein und wird so wie Carvalho nachträglich disqualifiziert. Und auch der ursprüngliche Laufsieger Amine Laalou (Marokko) muss nach seinem Olympiarekord die Medaille abgeben. Der Marokanner wird positiv getestet und beteuert seine Unschuld mit der Aussage dass er Vitamine mit Epo verwechselt hätte.

Usain Bolt möchte im 4x100m Finale die Übergabe statt mit dem normalen Stab mit einem Diskus machen. Die Jamaikanische Staffel blitzt jedoch mit dem Ansuchen ab. Bei der letzten Übergabe von Blake auf Bolt lässt Bolt den Stab fallen. Da die Jamaikaner aber bereits so großen Vorsprung auf die Konkurrenz haben, hebt Bolt den Stab auf und rettet seine einzige Olympia-Goldmedaille ins Ziel.

Keiner stoppt Weidlinger!
Auch beim Herren-Marathon sind die Streckenposten überfordert: Parkbänke versperren den Athleten den Weg. Während alle an den Bänken herum vorbeilaufen, möchte Günther Weidlinger seine Hinderniserfahrung unter Beweis stellen. Doch der Oberösterreicher fand wie schon beim 3.000m Hindernislauf bei der WM 2007 in Osaka in der Hürde seinen Meister. Weidlinger stürzte und zog sich Schürfwunden zu. Trotzdem läuft er weiter, wird jedoch 500 Meter später von den Streckenposten falsch weitergeleitet, da diese denken er suche dringendst das Krankenhaus. Als Weidlinger diesen Faux Pas bemerkt, hat er bereits über fünf Minuten eingebüßt. Auch davon lässt sich der zigfache Staatsmeister nicht beeindrucken und beendet den Marathon mit ÖLV-Olympiarekord von 2:18 Stunden. Bronze holt der Schweizer Viktor Röthlin, der einen kenianischen Dreifachtriumph verhindert.

Glorreicher Empfang
Beate Schrott wird zwei Wochen nach ihrem Olympiaauftritt von der Stadtgemeinde St. Pölten zum Olympiaempfang eingeladen. Die Gemeinde hatte bisher auf eine Einladung vergessen, da sie ganz auf das neue Fußballstadion fixiert waren. Der Bürgermeister eröffnet die Begrüßung und erwähnt dass die Zeit knapp sei, da eine halbe Stunde später ein Begräbnis stattfindet. Im kurzem Gespräch gratuliert der Vizebürgermeister der Medizinstudentin noch einmal zur überstandenen Matura. Als der Bürgermeister dann Schrott fragte, welche Medaille sie denn gewonnen hat, verabschiedete sich die Hürdensprinterin wortlos vom peinlichen Empfang.


Kommentar schreiben


Kommentare   

-3
Fantasie muss man haben :lol: :lol:
Zitieren Dem Administrator melden
Blogheim.at Logo