Tadu Nare
Tadu Nare. Fotos: © Rogan Ward
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Schock für die Laufszene: Tadu Nare für 22 Monate gesperrt!

Ein jähes Ende für eine vielversprechende Karriere?

Die äthiopische Ausnahmeathletin Tadu Nare, bekannt als mehrfache Gesamtsiegerin des SPAR Grand Prix und mit einer Marathon-Bestzeit von 2:17:36 Stunden, wurde von der Athletics Integrity Unit (AIU) für ganze 22 Monate gesperrt.

Grund für die Sperre: Mehrfache versäumte Dopingtests, die unter den Verstoß gegen den Aufenthaltsort fallen. Nare ist somit bis Dezember 2026 von sämtlichen Wettkämpfen ausgeschlossen. Sämtliche Wettkampfresultate seit dem 13. Oktober 2024 werden annulliert.

Karriereknick oder endgültiger Absturz?

Die nun 24-jährige Läuferin galt als eines der größten Talente der internationalen Laufszene. Ob sie nach Ablauf ihrer Sperre überhaupt ein Comeback anstrebt oder sportlich überhaupt noch einmal Fuß fassen kann, steht völlig in den Sternen. Die Welt der Leichtathletik blickt gebannt auf ihre nächsten Schritte – falls es überhaupt welche geben wird.

Auch finanziell droht der Super-GAU

Zusätzlich zu ihrem sportlichen Absturz droht Nare auch ein herber finanzieller Verlust. Als Siegerin des Mpumalanga-Marathons 2024 hätte sie Anspruch auf ein stattliches Millionen-Preisgeld gehabt. Doch dieses steht aktuell auf der Kippe: Der Veranstalter steht im Verdacht krimineller Machenschaften, und das Preisgeld ist nicht ausbezahlt worden.

Mehrere betroffene Athleten planen derzeit rechtliche Schritte gegen die Organisatoren. Ob am Ende überhaupt jemand etwas von den versprochenen Millionen sieht? Völlig offen.

Ein Fall mit Sprengkraft

Tadu Nare – einst als strahlendes Lauftalent gefeiert – steht nun sinnbildlich für den schmalen Grat zwischen sportlicher Größe und persönlichem Absturz. Ihr Fall wird nicht nur in Äthiopien, sondern weltweit diskutiert – als abschreckendes Beispiel, aber vielleicht auch als Beginn einer zweiten Chance?

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