Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Leichtathletik Zentrum (C) PID / VotavaStadt finanzierte das Projekt mit EUR 800.000!

Wien (OTS) - Heute eröffnete Sportstadtrat Christian Oxonitsch, Präsident des Wiener Leichtathletikverbandes Walter Ottmann und Bezirksvorsteher Karlheinz Hora das neue Leichtathletikzentrum in der Meiereistraße 18. Die Stadt Wien finanzierte den Bau der Anlage vis-à-vis des Ernst-Happel-Stadions mit EUR 800.000.

"Ich freue mich, dass dem Wiener Leichtathletik Verband mit dem neuen Zentrum ideale Trainingsbedingungen zur Verfügung stehen und hoffe, dass auch viele Wienerinnen und Wiener dieses Angebot nutzen werden", so Oxonitsch bei der Eröffnung.  "Mit der Errichtung des Zentrums ist der Weg, sich in absehbarer Zukunft an die Spitze in Österreich zu setzen, einen deutlichen Schritt näher gekommen!", so Ottmann.

Nicht-Meisterschaftstauglich
Das Gebäude wurde komplett neu gebaut und beherbergt jetzt moderne Büro-, Trainer-, Physiotherapieräume, Sanitäranlagen und Garderoben. Die Anlage bietet Trainingsmöglichkeiten für alle olympischen Leichtathletikdisziplinen mit Ausnahme der Langstreckenlaufbewerbe (5.000m und 10.000m). Im Falle eines internationalen Sportmeetings können diese im benachbarten Ernst Happel-Stadion ausgetragen werden. Das Zentrum in der Meiereistrasse umfasst Anlagen für 100 Meterlauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400 Meterlauf; 110 Meter Hürdenlauf, Diskuswerfen, Stabhochsprung, Speerwerfen und 1500 Meterlauf. Das sind sämtliche Disziplinen des Zehnkampfes.

Für die Laufdisziplinen wurde der Laufparcours von sechs auf acht Bahnen erweitert und alle Tartanflächen komplett erneuert. Angrenzend bietet eine neu errichtete Tribüne ca. 250-300 Sitzplätze. Für die Sprung- und Wurfdisziplinen gibt es jeweils zwei Anlagen wie etwa zwei Speeranläufe, zwei Stabhoch-Anlagen, zwei Weitsprung-Gruben und zusätzliche Abwurfkreise für Kugelstoß und Diskuswurf. Meisterschaftstauglich ist das "Leichtathletikzentrum" trotzdem nicht, da in den Kurven nur sechs statt der acht erforderlichen Bahnen vorhanden sind. Die Tribüne bietet ebenfalls kein besonderes Flair für Wettkämpfe.

Kinder, SchülerInnen und AthletInnen
Die Nutzung des neuen Zentrums wird so geregelt, dass an den Vormittagen Schulen und Kindergärten die Anlage benützen können. An den Nachmittagen bleibt das neue Gelände ausschließlich den AthletInnen vorbehalten. Insgesamt gibt es in Wien etwa 2.500 Leichtathletinnen und -athleten. Einige von ihnen wie zum Beispiel Andreas Vojta, Lena Ungerböck oder Dominik Stadlmann haben bereits den internationalen Durchbruch geschafft oder sind im nationalen Spitzenfeld vertreten.

Foto (C) PID /Votava


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