Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Hochkarätiger 3000 Meter-Lauf mit Österreich-Beteiligung

Beim 9. guglindoor am 31. Jänner in der Linzer TipsArena stehen den internationalen Top-Athleten die besten heimischen Stars gegenüber. Leichtathletik-Fans dürfen sich sowohl über die 800 Meter der Männer als auch die 3000 Meter der Männer und Frauen auf Leistungen der Spitzenklasse freuen.

"Wir wollen den Zuschauen auch in diesem Jahr ein tolles Meeting bieten. So haben wir heuer in Linz nach der Hallen-Europameisterschaft 2002 den wohl bestbesetzten 3000 Meter-Lauf, den es in Österreich in der Halle je gab", freut sich Meetingpräsidentin Theresia Kiesl.

Steinhammer kämpft um Bestzeit
Der Gugl-Rekord über die 3000 Meter-Distanz wackelt. Das erklärte Ziel ist die EM-Norm von 8:00 Minuten, das zehn Athleten realistisch unterbieten können. Stärkster Österreicher im A-Lauf ist Christian Steinhammer (USKO Melk). Der Niederösterreicher ist im Moment in toller Verfassung. Steinhammer verbesserte erst kürzlich seine persönliche Bestleistung über die 1500 Meter. Sowohl bei den Crosseuropameisterschaften als auch beim Silvesterlauf in Peuerbach überzeugte er mit guten Ergebnissen. Eine Zeit von 8:10 ist für den Niederösterreicher realistisch.

Berglaufweltmeisterin startet über 3000 Meter
Über die 3000 Meter der Frauen startet die Berglaufweltmeisterin auf "Abwegen" in der Linzer Halle. Andrea Mayr tauscht die gewohnte Bergwelt gegen ihre Trainingshalle und geht beim guglindoor in einem guten Feld an den Start. Der Bewerb steht unter besonderer Beobachtung des Halleneuropameisters von 1986 Dietmar Millonig. Er betreut seine Tochter Julia, die mit guten Ergebnissen überzeugen kann. Erst vergangene Woche glänzte sie in Wien mit einer tollen Bestzeit (4:38) über die 1500 Meter.

Vojta fordert Rapatz
Besonders spannend aus österreichischer Sicht sind die 800 Meter der Männer. In zwei Läufen soll die EM-Norm von 1:49,00 erreicht werden. Diese Zeit konnte Andreas Rapatz mit 1:47,87 beim Eröffnungsmeeting in Wien bereits erfüllen. Der Kärntner war nach einer starken Hallensaison als Semifinale-Teilnehmer bei der Hallen-WM im Olympiajahr durch eine Zehenverletzung außer Gefecht gesetzt. Zurück in Bestform scheint ihm die Halle zu liegen, denn mit seiner heurigen Zeit liegt er in der Hallenweltbestenliste derzeit auf Rang drei. Nach seinem sensationellen fünften Platz beim Silvesterlauf in Peuerbach über 6,9 Kilometer widmet sich Andi Vojta wieder den kürzeren Distanzen. Der Olympiateilnehmer und Europameisterschaftszehnte über 1500 Meter tritt beim guglindoor gegen die 800 Meter Spezialisten an und kann auch in dieser Disziplin die EM-Norm unterbieten.

Doppelolympiasieger am Start
Mit im Feld ist auch der Sensationsmann der Paralympics Günther Matzinger, der sich als Trainingspartner von Andreas Rapatz auch auf dem Weg unter die 1:50 befindet. Auch der Shooting-Star der Österreichischen Laufszene Niki Franzmair hat sich für das heurige guglindoor einiges vorgenommen. Im vergangenen Jahr stellte der Jungstar nicht weniger als sechs Österreichische Nachwuchsrekorde auf. Mit einer Zeit von 2:20,16 bei den GuglGames lag er an der Spitze der Weltrangliste über 1000 Meter. Erklärtes Ziel ist die U 20 EM im Sommer in Rieti. In der Halle möchte Franzmair den Österreichischen U 20 Hallenrekord verbessern und die Teilnahme für Rieti sichern. Highlight aus internationaler Sicht ist Benson Seurei. Der Kenianer sicherte sich den Sieg bei den GuglGames und konnte als Weltranglisten Erster über die 1000 Meter im vergangenen Jahr glänzen. Er bekommt es in Linz mit dem starken US-Amerikaner Erik Sowinski zu tun. Zudem wird der Gugl-Rekord in Angriff genommen. Ein schnelles Tempo ist somit garantiert.

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