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Am 18. August wird mit der Partie Bayern München gegen Bayer Leverkusen die neue Saison der Deutschen Bundesliga eröffnet.

Und wie jedes Jahr fragt man sich ob dieses Mal jemand den Bayern das Wasser reichen kann?

Zuletzt gelang dies Borussia Dortmund, die 2010/2011 und 2011/2012 die Münchner hinter sich ließen. Die letzten fünf Jahre gab sich der Rekordmeister aber keine Blöße: 25 Punkte Vorsprung (12/13), 19 Punkte Vorsprung (13/14), 10 Punkte Vorsprung (14/15), 10 Punkte Vorsprung (15/16) und 15 Punkte Vorsprung (16/17) hatten David Alaba & Co am Ende der Saison auf den ersten Verfolger. In Summe fast 80 Punkte mehr als der Vizemeister. Kaum vorzustellen das heuer der 27-fache Deutsche Fußballmeister zu Fall gebracht wird.

Ancelotti glaubt an Champions League Triumph

Daran soll auch die bisher enttäuschende Vorbereitung nichts ändern, wo man gegen AC Milan (0:4), Inter Mailand (0:2), Liverpool (0:3) und SSC Napoli (0:2) Niederlagen hinnehmen musste, ohne auch nur einen einzigen Treffer erzielt zu haben. Kein Grund zur Unruhe für Bayern-Coach Carlo Ancelotti. Denn auf die Frage, wer heuer die Champions League gewinnen wird, antwortete er gegenüber der italienischen Sportzeitung Gazzetta dello Sport ganz optimistisch mit: "Meine Bayern. Logisch."

Und dieser starre Fokus auf die Champions League könnte womöglich erst recht die Chance für Borussia Dortmund sein, die Bayern nach fünf Jahren wieder vom Thron zu stoßen. Für Bayern hat der Sieg in der UEFA Champions League mit Sicherheit mehr Bedeutung als der nationale Meistertitel.

Wie verkraftet Dortmund das Transfer-Hickhack

Vieles hängt natürlich auch davon ab was sich in den letzten Wochen am Transfermarkt tut. Eine Zukunft von Ousmane Dembelé bei Dortmund scheint nach der Suspendierung mehr als unrealistisch. Mit Matthias Ginter hat ein weiterer Leistungsträger den Dritten der Vorsaison verlassen. Ihn soll Ömer Toprak ersetzen, der für 12 Millionen Euro von Leverkusen gekommen ist. Im Offensivspiel erhofft sich die Elf von Peter Bosz durch Maximilian Philipp (von Freiburg) und Mahmoud Dahoud (von Mönchengladbach) Verstärkung.  

Gespannt darf man auch auf das „schwierige zweite Jahr“ von RB Leipzig in der 1. Bundesliga sein. Der Kader hat auf jeden Fall das Zeug auf eine ähnlich starke Platzierung wie im Vorjahr, wo man als Aufsteiger just den Vizemeistertitel holte. Auch TSG 1899 Hoffenheim darf nach der erstmaligen Qualifikation für den Europacup (Champions-League Qualifikation) erneut eine Platzierung in den Plätzen, die für einen europäischen Bewerb berechtigen, zugetraut werden. Leipzig hat sich wieder mit vielen jungen Talenten verstärkt. So darf sich die Truppe von Ralph Hasenhüttel vor allem von den Offensivkräften Jean-Kevin Augustin (von Paris SG) und Bruma (von Galatasary) einiges erhoffen. Auch der Österreicher Konrad Laimer, der 2016/17 in Österreich zum Spieler der Saison gewählt wurde, kann von Salzburg kommend aus den Champions League Teilnehmer verstärken. Weitere Prognosen zur den Spitzenklubs gibt es auch regelmäßig bei WETTFORMAT. Dort werden umfangreiche Wetttipps und Analysen zu allen Spielen der Deutschen Bundesliga veröffentlicht.

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Dichtes Mittelfeld und spannender Abstiegskampf

Mit dem Aufstieg der zwei Traditionsvereine aus Hannover und Stuttgart kann eine unglaublich hohe Dichte im Mittelfeld der Liga erwartet werden. Den zwei Aufsteigern ist eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld zuzutrauen, im Idealfall kann man sogar um die Europacupstartplätze mitkämpfen. Einen Anspruch auf den Europacup haben auch Schalke, Leverkusen, Mönchengladbach und Bremen, die sich in dieser Saison keine Sorgen um eine mögliche Doppelbelastung Europacup und Liga machen müssen und sich so ganz auf eine erfolgreichere Ligasaison 2017/18 konzentrieren können als im Vorjahr. Diesen „Luxus“ hat der 1. FC Köln nicht. Das Team von Peter Stöger hatte sich im Vorjahr erstmals seit 25 Jahren für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Durch den Abgang von Tormaschine Anthony Modeste wäre eine erneute Europacup-Qualifikation der Geißböcke eine große Sensation. Eine Platzierung in der unteren Tabellenhälfte ist da hingegen viel wahrscheinlicher. Und da könnte man sehr schnell mit dem Abstiegskampf in Konfrontation geraten.

Denn „Favoriten“ auf die Abstiegsplätze sind heuer so schwer wie schon seit Jahren nicht mehr auszumachen. Die Ligarückkehrer Hannover und Stuttgart haben die Qualität im Kader um sich schnell aus der Abstiegszone fern zu halten. Bei Augsburg spekuliert der neutrale Fußballfan seit deren Aufstieg 2010/2011 fast jedes Jahr mit dem Abstieg, doch auch nach sechs Jahren hält sich der Klub mit Endplatzierungen zwischen 5 und 15 unbeschadet. Da der HSV scheinbar unabsteigbar ist, bleiben nicht mehr viele Optionen auf einen der zwei bis drei Abstiegsplätze. Im unteren Tabellendrittel kann man zumindest auch mit Freiburg, Mainz und auch Hannover rechnen.

Deutsche Bundesliga – Endstand 2017/2018: Tipp der Redaktion

  1. Bayern München
  2. Borussia Dortmund
  3. RB Leipzig
  4. FC Schalke 04
  5. Bayer Leverkusen
  6. TSG 1899 Hoffenheim
  7. Borussia Mönchengladbach
  8. Werder Bremen
  9. VfB Stuttgart
  10. VfL Wolfsburg
  11. Hertha BSC
  12. 1. FC Köln
  13. Hamburger SV
  14. Eintracht Frankfurt
  15. Hannover 96
  16. FC Augsburg
  17. 1. FSV Mainz 05
  18. SC Freiburg

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