Erfahrung zum Standard Chartered Bank Nairobi Marathon 2023.

Wer den cineastischen Welterfolg „Jenseits von Afrika“ aus dem Jahre 1985 mit Robert Redford und Meryl Streep in den Hauptrollen gesehen hat, weiß, welch bleibende Faszination die nie enden wollenden weiten Savannen mit der typischen Tierwelt an den Ausläufern des kenianischen Hochlandes auf Safaribesucher ausüben.  Dies ist auch Anfang Mai mein Motiv gewesen, mich für den von einer privaten Organisation ausgeschriebenen Nairobi Marathon zu registrieren.

Ich habe 100 Euro Startgeld bezahlt, ein Hotel nahe beim Start gebucht – den Beleg muss man wie das Flugticket für den nötigen E-Visaantrag vorweisen, der sich bei mir hingezogen hat. Dann kam binnen einer Woche die völlig unerwartete Absage und ein Teil der Ausgaben waren futsch. Der vermeintliche Veranstalter bot keinen Kostenersatz an. Einer angekündigten Durchführung im Juli misstraute ich und stöberte die Website von World’s Marathons durch. Am 29. Oktober  würde die 20. Ausgabe des von der Standard Chartered Bank als Hauptsponsor unterstützten Laufveranstaltung in Kenias Hauptstadt Nairobi stattfinden.https://vg08.met.vgwort.de/na/09aed947d0a84d22ab2240acc52cf9f0

Registrierung und Visaantrag

Noch auf der Zentralasien-Marathontour (8.-15.10.2023), über die man auf HDsports nachlesen kann, habe ich mich angemeldet. Ein erwähnenswertes Novum ist für mich gewesen, zu lesen, dass Ausländer wie Inländer gleich viel bzw. eigentlich wenig bezahlen, nämlich nur 2.000 Kenia Schilling, das sind umgerechnet ca.15 Euro  (1 Euro = 150 KES). Bei vielen anderen Läufen in Afrika zahlen Ausländer zumeist einen Pauschalbetrag, der um 100 Euro liegt.

Nach der Rückkehr nach Wien bemühe ich mich um das Kenia-Visum, das nur elektronisch beantragt werden kann. Ein nahe dem Start liegendes Hotel, das Weston, buchte ich mit einer langen Stornierungsfrist, den Flug mit Emirates und den üblichen Stopp in Dubai erst gar nicht. Und siehe da, wegen eines Formalfehlers wird der Antrag zurückgewiesen. Meine Analyse ergibt, dass sowohl bei der Maske für das Geburtsjahr als auch der des Ausstellungsjahres des Reisepasses eine händische Eingabe trotz Speicherung  nicht angenommen wird und das System (wie bei mir) wieder auf 2023  zurückgesprungen ist. Auch wenn man sich fragt und wundert, wie Benutzer unfreundlich das „Ausfüllen“ vonstattengeht,  am Ende muss ich minutenlang auf den Jahresbutton von 2023 auf 1954 bzw. 2014 drücken bzw. klicken. Obwohl ich am Mittwoch (18.10.) neu einreiche, lassen die Sachbearbeiter in Kenia den Antrag übers Wochenende unbearbeitet liegen. Sollte jemand sich von der Botschaftsvertretung in solchen Fällen Assistenz erwarten, Irrtum, die Dame kennt weder das Online-Formular noch kann sie tätig werden, weil alles in Kenia genehmigt werden muss.

Die Vorfreude auf den Nairobi Marathon kommt dann jäh zurück, als am Montag (22.10.) eine Emaill mit den Worten „Dear Anton, your visa is approved…“ auf der gmx-box abrufbar mit dem downloadbaren genehmigten Visum eingetroffen ist.  Der Emirates-Flug ist allerdings inzwischen preislich gestiegen, aber 1500 Euro ist mir die Sache wert, denn Nachtflüge sind meine Sache nicht, auch wenn andere Fluggesellschaften bekanntlich billigere Tickets anbieten.

Anreise nach Dubai und weiter nach Nairobi

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Am 25.10. landet die Boing 777-300 etwas verfrüht  um 22:45 Uhr am Hausterminal 3 von Emirates in Dubai. Obwohl ich im vordersten Bereich der Economy Class (H21) sitze und gut weg- und durch die automatische Einreisekontrolle mit Gesichtserkennung („Welcome back Anton“) komme, dauert es dann doch länger, bis das Aufgabegepäck der Maschine aus Wien am Förderband eintrudelt. Noch im Februar konnte man die Dubai-Metro noch knapp nach Mitternacht nutzen, ich muss wieder umdrehen und auf der Rolltreppe ins Erdgeschoß zu den vielen wartenden Taxis gehen. Startpreis sind 2 Dirham (1 Euro = 3,85 Dirham). Bis zu meinem Lieblingshotel bei kurzen Aufenthalten in Dubai, dem Rove Diera City Center, sind es nur 3-4 Kilometer, auch wenn es staut, läuft das Taxameter.  So  bezahle ich 42 Dirham, ca. 12 Euro, für die kurze Fahrt.

Der Weiterflug nach Nairobi ist für Freitag, 27.10., ab 10:15 Uhr vorgesehen. Die Maschine ist in der Economy Class gut belegt, während in der First und Business Class Leere herrscht. Aber auch für eine Handvoll Fluggäste, die einige Tausend Euro mehr zahlen wollen und es auch können, werden alsbald die Vorhänge zugezogen. Schließlich will der exklusive Fluggast für den preislichen Aufschlag auch bevorzugt behandelt werden. Aber keine Frage, auch in der Economy Class speist  man bei Emirates sehr gut, metallenes Besteck und (fast) unbeschränkt Getränke, wenn man sich zu fragen getraut, sowie ein tolles Entertainmentprogramm machen Flüge mit dieser Linie zu einem Erlebnis. Schade dass der A380-Airbus nur mehr auf besonderen Strecken von Emirates eingesetzt wird, die Österreicher*innen haben diese größte Passagiermaschine der Gegenwart geliebt.

Wir landen überpünktlich in Nairobi, die vom Walisischen Captain durchgegebenen Warnungen vor „some turbulences“ erweisen sich als unbegründet. Nur das 4 Stunden andauernde Weinen eines Babys mag so manchem gestört haben – trotz Kopfhörer.

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Die Einreisekontrollen gehen zügig vor sich, nach kurzer Zeit bin ich durch. Der Check des e-visa, des Reisepasses und die Gesichtskontrolle haben nur wenige Minuten gedauert. Auf den Fingerabdruck (des Daumes) wird bei mir wegen des „hohen“ Alters  (in 2 Monaten 70) verzichtet. Das Aufgabegepäck ist bald da, das Handgepäck wird nochmals geröntgt. Dann gehe ich zu über booking.com bestellten Abholdienst – der Fahrer namens Bosire steht mit einer Namenstafel bereit. In Kenia herrscht Linksverkehr, die Fahrt ins Zentrum bei starkem Verkehrsaufkommen wegen des Wochenendes, wie Bosire erklärt – dauert an die 20 Minuten.

 

Ich erwähne, dass ich vorher das Weston Hotel gebucht habe – als wir auf der Langata Road fahren, erblicke ich dieses zur Rechten. Mein Laufkollege Klaus Egedesö aus Kopenhagen, der am Freitag  in Erbil (im Kurdengebiet  im Irak) den Marathon laufen will,  dann von dort über Nacht nach Nairobi fliegen wird und am Sonntag auch beim Jubiläumsmarathon am Start sein will, hat mir das Vierstern-Tamarind Tree Hotel empfohlen, das viel näher beim  Start und Ziel des Marathons liegt. So habe ich umgebucht – für 3 Nächte inkl. Frühstücksbuffet bezahle  ich ca. 450 Euro.

Die Wahl könnte besser nicht gewesen sein, fast nur Ausländer, viele auf Safari-Urlaub, sind hier untergebracht. Am Tag vor dem Marathon werden neben Klaus weitere Kollegen vom Country Club eintreffen.

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Sobald ich mein m20m2 großes Zimmer bezogen habe, mache ich mich auf den Weg zu den nur 300 m entfernten Uhuru Gardens, wo  eine  kleine Zeltstadt für die Startnummernausgabe aufgebaut ist. Der Eingang wird wie alles Offizielle in Kenia von einem Wachdienst gesichert. Das Erste, was mir heute bei der Ankunft  auffiel, ist die ehrliche Herzlichkeit der Menschen.  Das erstaunt, wenn man wie ich als gebürtiger Osttiroler bzw. in Oberkärnten Aufgewachsener seit 1973, also seit 50 Jahren, in Wien, der Stadt der Grantler, Motschgerer und Raunzer lebt und sich deshalb nicht wirklich angepasst hat.

Im Startpaket ist ein schickes Funktionsshirt enthalten, ob ich es beim Lauf tragen werde, ist offen. Denn ich habe diesmal mein Leibchen vom Country Club dabei, auch um in der Menge – zumindest 10.000 Läufer*innen, eher weit mehr, weden in allen Disziplinen erwartet, erläutert die junge Frau an der Ausgabestelle. 

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

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Beim Buffet-Abendessen um 3500 KES, ca. 22 Euro, lasse ich  mir  Zeit, so  kann man einen Marathon gut mit Urlaub verbinden. Und morgen steht ab 9:00 Uhr eine private Safaritour auf meinem Programm.

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Mit Bosire im Kenia Nationalpark unterwegs

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Eine Viertelstunde später als ausgemacht holt mich jener Fahrer, der über booking.com den Auftrag erhalten hat, mich gestern vom Kenyatta-Flughafen in Nairo zum Hotel zu bringen, beim Eingang des Tamarind Tree Hotels ab. Wir fahren mit seinem Toyata ohne AWD zum Kenia Nationalpark. Während hier eine Armada von Geländewägen mit Kurzsafaritouristen zur Einfahrt bereitsteht, dauert die Abwicklung für uns länger. Die Regierung hat angeordnet, dass alle Eintrittsgelder in einen Topf fließen und Zahlungen nur mehr elektronisch über einen kenianischen Bezahldienst abgewickelt werden dürfen. Bosire, der Fahrer muss erst am Smartphone einen neuen Account anlegen, was nur mit Hilfe einer Assistentin beim Schalter möglich ist. Der Eintrifft kostet 43 USD plus a. 6 USD für den PKW. Ich habe mich mit ihm über WhatsApp geeinigt sowohl diese Summe als auch weitere 100 USD für ca. 3-4 Stunden Durchfahrt durch den Park an ihn privat zu bezahlen. Geführte Touren sind sogar teurer, ich kann ihn anweisen, wo immer ich will stehenzubleiben.

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Sein kleines Stadtauto ist allerdings für die schlechten Straßenverhältnisse hier im Park nicht geschaffen, aber Bosire ist ein perfekter Driver, der sogar in tiefe Gräben fährt , allerdings immer mit der nötigen Vorsicht, dass die Stoßdämpfer nicht schaden nehmen oder eine Radaufhängung bricht.

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Zunächst schaut unsere Ausbeute auf der Suche nach Wild Life eher mager aus, Antilopen sind aber fast  überall zu sichten. Er sucht eine eigene Route, fragt dann entgegenkommende Lenker, ob sie erfolgreicher waren. So merke ich mir drei Wörter, die er immer wiederholt: Zur Begrüßung  „Jambo“ und „Mambo“, nach der Auskunft „Ashanti“. „Hallo“ und „Danke“ sollte man als Keniabesucher  schon im Repertoire haben.

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Als Bosire dann den Geländewägen hinterherfährt, kommen allmählich die wichtigsten, im Nationalpark lebenden Tiere in Sicht: Antilopen sowieso, dann Affen, Büffel, Giraffen und drei Rhinozerus.  Den König der Tiere, einen Löwen, bekommen wir am späten Vormittag nicht mehr zu sehen. Eher am frühen Morgen, wenn es wärmer wird, suchen sich diese Raubtiere, denen junge Antilopen selten entkommen können, wie mich Bosire aufklärt, schattige Plätze auf.

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Ich bin ja nicht das erste Mal in Afrika, die Savanne oder speziell die Serengeti in Tansania, hat mich immer schon fasziniert. Wenn es regnet, wird innerhalb von Stunden das hohe vertrocknete  Gras grün. Dann erscheint die Landschaft wie verwandelt, Vögel sind zu sehen, die man sonst nie antrifft. Dass der Himmel in Kenia bei Tag (und Nacht) näher erscheint als bei uns in Mitteleuropa, hat  mit dem Stand der Sonne zu tun, die am Äquator auf unsere Köpfe scheint. Und in der Nacht sind die Sterne auch heller, weil in den Industrieländern die Lichtverschmutzung viel größer ist. Die Beleuchtung in den Städten absorbiert die Lichtkraft der Sterne.

Ich bin mit der Kurzsafari zufrieden, auch wenn ich kein Foto von einem Löwen habe. Für die Erinnerung reichen meine Fotos aus, auch als Beleg für den hier begonnenen Bericht sind diese verwendbar. Die Devise heißt bei mir ja: Marathonteilnahmen mit Reiseerlebnissen verbinden.

Mit Bosire vereinbare ich, auch die Rückfahrt zum Flughafen am Montagnachmittag bei ihm zu buchen.

Als Tourist ist in Nairobi Vorsicht beim Fotografieren geboten

Da der Marathonkurs  gut 5 km außerhalb der City liegt, werden wir Läufer die Innenstadt nicht passieren, sondern  am Highway nach Süden laufen. Ich habe für den Nachmittag einen Besuch des Zentrums eingeplant. Da in Nairobi keine offiziellen Autobusse fahren, sondern nur private  Minibusse verkehren, in denen die Menschen eingezwängt sitzen, steige ich in einen der vielen, auf Fahrgäste bei passenden Straßenabschnitten, die etwas breiter sind, kurz haltenden, stets überfüllten Transporter ein. Der Verkehr in Nairobi ist „mörderisch“, vielleicht nicht so schlimm wie  in Indien, Thailand oder Vietnam, weil dort  Zweiräder die Oberhand haben, aber völlig ungeregelt. Es gibt so gut wie keine Ampeln, eine Straße zu überqueren, ist nur in einer Gruppe etwas sicherer, weil dann die Autos eher stehenbleiben. Sonst wartet man ewig, bis sich eine Lücke auftut.

Der Verkehr am Samstag ist stark, mein Minibus kommt nicht mehr voran, ich steige aus, bezahle diesmal statt vorher 50 nur 20 KES, und gehe zu Fuß  weiter. Doch das Zentrum ist noch 2 km entfernt, ich müsste laufend Straßen überqueren, was auch gefährlich ist. So nicke ich einen auf Kunden wartenden Motorradfahrer zu, der mich um 200  KES am Sozius in die City bringt. Es ist 15:30 Uhr, mir verbleiben einige Stunden, um mir die Stadt anzuschauen.

Nichtsahnend, was auf mich in der nächsten halben Stunde zukommen würde, knipse ich entlang der Straße einige Bauten. Bei einem offiziellen Gebäude registrieren dies hinter einem Zaun befindliche schwer bewaffnete Polizisten. Man ruft mir zu sofort stehen zu bleiben, reißt mir die Kamera aus der Hand, zerrt mich in das Areal und schließt den Zaun von innen wieder ab. Ich bin freundlich, stelle mich vor, erwähne, dass ich nur wegen des Marathons in Nairobi sei und halt nur so fotografiere, wie eben Touristen. Der Kommandant wirft mir Spionage vor, das Gebäude sei auch öfters Amtssitz des Präsidenten der Republik Kenia, ich solle ihm meine Komplizen verraten. Man würde mich jetzt verhaften und einen Straftantrag vorbereiten.

Guter Rat ist nun teuer, ich versuche zu argumentieren, dass ich alleine unterwegs bin, heute Vormittag mit  einem Guide im Nationalpark war und mich auf den morgigen Marathon  freue. Der Kommandant lässt sich die Fotos auf der Kamera zeigen, mehrere Bilder seien verboten, dafür muss ich bestraft werden. Man will mir die Kamera ganz wegnehmen. „Couldn’t you fine me by paying a certain amount of money? ”, versuche ich mich aus der Affäre zu ziehen.  Der Kommandant steigt darauf sofort ein und sagt: „30.000 KES in cash!” Ich weiß, dass ich nicht so viel in der Brieftasche habe, aber ich öffne diese und drücke ihm alles Geld in die Hand – die anderen Polizisten schauen diskret weg, ihr Chef dürfte öfters so handeln. Es sind nur 120 Euro, 45 USD, 200 Dirham. „That’s not enough“, schimpft der Kommandant und zieht mir noch 1000 KES (6 oder 7 Euro) aus der Brieftasche. Ich schlage vor, ihm den Rest zu übermitteln, ev. per Motorradboten zu überbringen. Aber er gibt sich zufrieden, das Geld ist längst weggesteckt. Ich muss ihm meinen Namen und die Reisepass-Nummer notieren, vielleicht hätte er nachgesehen, hätte ich ihm falsche Angaben gemacht. Man lässt mich gehen, ich sage artig fünfmal „sorry“ und schaue, dass ich wegkomme. 250 KES (30 Cents) hat er in der Hemdtasche nicht bemerkt, diese dienen als Anzahlung für einen weiteren abenteuerlichen Ritt auf den Sozius eines anderen Motorradfahrers, der mich halsbrecherisch nur wenige Zentimeter an fahrenden Autos vorbei, außerhalb der Fahrbahn auf Schotterabschnitten, unter gefährlichem Fahren neben und sogar kurz auf Randsteinen letztlich wohlbehalten ins Tamarind Tree Hotel zurückbringt. Ich hole 5 USD aus meinen Bargeldrestbeständen, die ich in einer 2. Brieftasche mithabe, und überzahle diese „Rettungsrückfahrt“ aus den Klauen einer definitiv korrupten Polizei. Es bleibt zu hoffen, dass man mich bei der Ausreise nicht einbuchtet. Falls der Kommandant die Daten doch einspeist.

Ich bin heute mir Klause Egedesö (wie ich Mitglied beim County Clubund mit 107 Ländern im Ranking weit vorne), zum Dinner im Hotel verabredet. Ihm werde ich die Story auch erzählen.

Marathontag am 29.10.2023

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In der Programmvorschau auf der Website wird 5:00 Uhr als  Zeitpunkt des Eintreffens für die Marathonteilnehmer*innen empfohlen. Das Tamarind Tree Hotel ist vom Start- und Zielbereich nur einige Hundert Meter entfernt. Klaus und ich vereinbaren, uns um 5:30 im Foyer zu treffen. Leider fallen wir beide und etliche andere Hotelgäste um das Buffetfrühstück sozusagen um.

Ich habe den Wecker auf 4:45 Uhr gestellt und mir selbst dank des Wasserkochers und eines von mir wieder angeforderten Kühlschrankes, den man ausgebaut hat, selbst zubereitet. Noch ist der Tag nicht erwacht, erst um 06:12 ist Sonnenaufgang. So kommen wir zwar noch in völliger Dunkelheit, aber gestärkt zum Rennen.

Ich habe mich heute für eine uralte Panasonic Lumix Digicam entschieden und die in Bangkok im Nov. 2018 gekaufte Canon G9X bei Seite gelegt. Sie erzeugt nämlich von selbst Serienfotos, ohne dass man den Auslösebutton oder das Display berührt. Und die bereits zum dritten Mal neu gekaufte Sony cyber-shot DSC 30, eigentlich ein gut nutz- und verstaubarer, weil klein und leicht, Fotoapparat,  erst gar nicht mitgenommen, sie ist einfach kaputt geworden.

Aus Erfahrung weiß ich, dass die Lichtstärke der Panansonic trotz Leica-Objektiv nicht ausreichen wird, um in der Dunkelheit von den wartenden Läufern Belegfotos zu machen. Auch bezweifle ich, dass das für John Wallace, dem Präsidenten des CC gemachte Foto von Klaus und mir qualitativ brauchbar sein würde.

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Als wir beim Start an der Southern Bypass Road ankommen, wird mittels Aerobik-Tanzmusik Stimmung gemacht, es kann nicht schaden, sich ein wenig aufzuwärmen. Auf der anderen Straßenseite hat man offenbar (fast?) von allen Ländern der Welt deren Flaggen alphabetisch geordnet auf einem mehrere Hundert Meter langen Gerüst angebracht. Die österreichische Fahne erblicke ich aber nicht. Obwohl der Lauf international ausgerichtet ist, scheint mir die statische Flaggenparade trotz des 20. Jubiläums des Nairobi Marathons etwas überzogen.

Der Platzsprecher erwähnt, dass die „recreation“-Läufer“ die vielen Superathleten aus Kenia nicht behindern sollen, wir werden daher gebeten, uns weit genug weg von ihnen hinten reinzustellen. Heute finden ja zeitlich gestaffelt mehrere Bewerbe statt: die Rollstuhlfahrer*innen sind bereits ab 5:45 Uhr gestartet, für uns beginnt es in zwei Minuten um 6 Uhr, dann werden eine Dreiviertelstunde später die Halbmarathonis nachfolgen, um 8:00 Uhr sind 10 km und um 9:30 Uhr als Nachhut die 5 km vorgesehen, zumeist wohl für Walker.

Klaus hat  sich den Plan des Kurses im Web angesehen und meint, dass wir heute viele Höhenmeter vor uns haben werden. Ich gehe insofern ein Risiko ein, dass ich nur auf die Ergebnisliste aus 2022  vertraue, wo Finisher sogar mit über 7 Stunden gewertet sind. Offiziell ist der Marathon aber nur 6 Stunden offen. Daher bin ich zuversichtlich, heute anzuschreiben.

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Es geht nach dem Start, wegen der Dunkelheit und schwacher Straßenbeleuchtung nicht gut sicht-, aber in den Beinen spürbar, abwärts.  Ich fühle mich auf Asphalt immer wohl, man kann sich abstoßen und der Untergrund des bis 14 Uhr voll gesperrten Highways hier ist in gutem Zustand. Daher bewege ich mich in einer 7er-Zeit abwärts voran, aber was dauert es und ich befinde mich wie schon gewohnt bald ziemlich am Ende des Feldes. Einige Spätstarter, die vielleicht bei der Parkplatzsuche Probleme hatten, eilen an mir vorbei, sonst sehe ich nur einige korpulente Läuferinnen hinter mir nachkommen. Bald ist die Abwärtspassage vorbei und es geht nun durchwegs langgezogen wellig weiter. Seit 20 Jahren beschäftigt mich die Frage, warum ich öfters den Eindruck habe, auf längeren Strecken aufwärts zu laufen, obwohl es eigentlich abwärts geht und vice versa. Die Lösung habe ich bis heute nicht gefunden, vielleicht ist eine Sinnestäuschung oder man fühlt sich am Anfang einfach besser, egal ob es aufwärts oder abwärts geht.

Klaus ist nach 2,5 Kilometern, wo es an der 1. Labestelle bereits Wasser gibt, schon geschätzt 400 m voran, auch ein Veteran aus Großbritannien mit wallendem weißen Bart wie Karl Marx und rotem Shirt sticht aus der Läufergruppe in Sichtweite heraus. Ich unterhalte mich mit einer jungen Frau, die den Marathon  mit einer Zeit von 8:30 bis  8:45 durchwalken will. Ich habe meine Bedenken, wenn wir auf dem Rückweg dann zu den Steigungen kommen werden. Schon beim folgenden   Brückenanstieg knapp vor der 5km-Marke habe ich sie wieder eingeholt und inzwischen auch mehrere junge Männer, die jetzt schon gehen, überholt.

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Unterdessen ist das Spitzenfeld auf der anderen Straßenseite, wo der Nationalpark anschließt, gesichert durch einen durchgehenden Zaun, schon vorbeigezogen, die Superläufer – eine Frau ist nicht darunter – dürften mit Kilometerzeiten um 3 Minuten unterwegs sein. Ich sehe nun auch einige Weiße, allerdings in sehr geringer Zahl, die heute und hier beim Marathon mitlaufen. Die 5 km erreiche ich nach 42 Minuten laut meiner Garmin GPS-Uhr, so könnte es weitergehen. Klaus (58 Jahre alt) hat mir vor der mir noch bevorstehenden Wende bei 8 km schon einen Kilometer abgenommen – als ich mich auf den Anstieg befinde, winkt er auf der Gegenseite herüber.

Als plötzlich von hinten kommend ein Pulk sehr schneller Läufer*innen die Passage aufwärts in einem Höllentempo überwindet, denke ich, dass dies die führenden Marathonis sind – aber nein, es sind die um 6:45 Uhr gestarteten Halbmarathonläufer*innen, gut erkennbar an der blau unterlegten Startnummer mit auf der Rückseite integrierten Chip von mylaps. Unsere Startnummer ist rot, auch diese Farbe kann man gut ausmachen.

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Ich komme endlich auch zur Wende bei Kilometer 8, ich frage mich nun, als ich die herrliche Landschaft des Nationalparks zur Linken bewundere, ob sich mein Ausflug gelohnt hat. Im Auto sitzend, aus dem man aus Sicherheitsgründen nicht aussteigen darf, sieht man viel weniger von der Savanne als eben hier entlang des leicht überhöht gebauten Highways.

An den Labestellen bisher wurde nur Wasser in 0.2 Liter Tetrapacks ausgegeben, die vielen 2 Liter- Cola-Flaschen bleiben ungeöffnet, weil die Becher fehlen. Es folgt eine Dusche zum Abkühlen, den Sprühregen in einer überdachten zeltartigen Anlage lasse ich aus.

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Inzwischen sind Hunderte Halbmarathonläufer*innen nachgekommen,  darunter auch welche mit Aufdrucken am Shirt wie z.B. R.I.O.T („Running is our Therapy“), was man unwidersprochen gelten lassen kann. Ich nähere mich „Karl Marx“, der inzwischen so langsam unterwegs ist, dass ich meine Bedenken habe, ob er den Marathon im zeitlichen Toleranzrahmen schaffen kann. Ich mache einen Bogen, um ihn nicht zu verunsichern, den auf den ersten 5 km hat er mit einer 6er-Zeit aufgezeigt.

Was dauert es, schon brausen  die Schnellsten mit grüner Startnummer heran, sie sind erst um 8 Uhr gestartet und erreichen die 10 km-Marke nun eher als ich. Auf der anderen, rechten Straßenseite bewegen sich Tausende voran, alle mit grüner Nummer, aber fast niemand läuft. Es ist wie eine Prozession, man will dabei sein und das Jubiläum würdigen. Ich winke rüber, die Leute sind durchwegs freundlich und lachen.

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Für uns alle steigt die Strecke ab ca. 12 km nun unaufhaltsam an. Ich versuche langsam zu laufen, mehr als 8:50 min pro Kilometer sind nicht drinnen. So gehe ich mitunter und registriere, dass ich mit langsameren 9:10 min auch  passabel vorankomme. Zu Rechten befindet sich das Startareal, zur Linken die Fahnenparade, auch jetzt bei Tageslicht sehe ich die österreichische nicht montiert. Wahrscheinlich bin ich der einzige Starter aus der Alpenrepublik,  AUT wird öfters mit AUS verwechselt. Eine Staatsaffäre wird es nicht werden. „Recreation“-Läufer sind erwünscht, aber unbedeutend.

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Klaus hat heute Morgen davon gesprochen, dass er einen schweren Marathon erwartet.  Die 15 km-Anzeige befindet sich auf der Seite des Startpunktes, also gegenüber. Erstmals nehme ich bei der Versorgungsstelle ein schon geschältes Bananenstück, dessen Farbe wegen der aufkommenden Wärme jetzt um 8 Uhr schon etwas übergedreht ist, wenn Obst zu faulen beginnt.

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Ich bin echt überrascht, nennen wir es betroffen, als die vielen Halbmarathonläufer*innen bei Kilometer 18,8 zur Wende kommen und ich der einzige bin, der nicht abbiegt, sondern ansteigend weiter laufen muss. Vor mir erblicke ich zunächst keinen anderen auf der Strecke, links und rechts des Highways befinden sich die Armenviertel von Nairobi. Kinder haben sich auf die metallenen Absperrungen gesetzt, auch Erwachsene schauen zu – nur ist das Spektakel längst vorüber, hinter mir kommen gewiss noch welche nach, aber es wird dauern, bis ich den einen oder anderen einholen werde. Aber es sollte gelingen.

Auf der anderen Straßenseite sieht man vereinzelt Läufer mit roten Startnummern, die am Wege zurück und ins Ziel sind. Aber bei einer erwarteten Siegerzeit von vielleicht 2:10 h haben die Superschnellern schon längst gefinisht.

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Zu meiner Linken erblicke ich eine Affenherde, sog. Baboons, die die Straße überqueren, der Anführer setzt sich demonstrativ oben auf den Hügel und beobachtet das Geschehen. Eine Halbmarathonanzeige gibt es nicht, aber mit 3:07 h auf der Uhr bin ich trotzdem zufrieden. Es geht weiter und weiter immer aufwärts. Auf der anderen Straßenseite wird das Feld dichter, dennoch sehe ich so manchen nun gehen, der zu Anfang des Marathons noch zügig gelaufen ist. Die25 km-Anzeige befindet sich auf der anderen Straßenseite, so dass man diese von weitem sichtet.

Bei der Labestelle sehe ich verpackte Fanta- und Cola-Flaschen, niemand hat offenbar an Becher zum Einschenken gedacht, für die stets freundlichen jungen Helfer*innen wird heute viel zum Mitnehmen übrig bleiben.

Inzwischen habe ich gleich drei langsame Geher ein- bzw. überholt, keiner ist besorgt, dass er ein Zeitlimit verpassen würde. Sie spazieren gemächlich dahin, als hätten sie alle Zeit der Welt. Junge Kenianer sprechen gut Englisch, es ist neben Suaheli Amtssprache im Lande. Ich lobe Kenia  als Nation der Läufer, der junge Mann antwortet, dass man dagegen im Fußball einen großen Aufholbedarf habe und sich die Hochburgen dafür in Nord- und Westafrika befinden. Als Fußballfan habe ich in all den Jahrzehnten mitbekommen, wie stark Teams aus Marokko, Ägypten, auch Algerien, vor allem aber der Elfenbeinküste, Ghana und dem Senegal bei Weltmeisterschaften aufspielten.

Ich rufe mehrmals auf die andere Straßenseite hinüber, um zu fragen, wo genau die Wende erfolgen wird. Einer schreit zurück, ich müsste mich bis zur 28 Kilometeranzeige gedulden. Ich erblicke Klaus Egedesö in seinem Singlet mit den dänischen Nationalfarben. Er ist mit ca. 3 km voraus, das ist zu viel, um an einen Einholen denken zu  kennen.

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Der Kollege hat  sich verschaut, die Wende, die ich nach einer so sehr anstrengenden Aufwärtspassage förmlich herbeisehne, erfolgt erst bei Kilometer 29. Wieder erwische ich eine sehr langsam laufende junge Frau, die vielleicht etwas zu schwer gebaut ist, aber Durchhaltevermögen zeigt. Und woher meine Zuversicht kommt, jetzt abwärts Boden gut zu machen, mag mit Zweckoptimismus zusammenhängen.  Ich glaube fest daran, vielleicht noch unter 6 h zu kommen. Eine Zeitlang geht es gut, ich überhole einige Walker, die aufgrund von Krämpfen oder Zerrungen sich nur voran quälen können. Aber nach 4 ½ Stunden kommt nun, jetzt um 10 Uhr vormittags,  die Sonne so  stark raus, dass ich einen plötzlich derartig großen Leistungsabfall verspüre, der all meine Vorsätze eindämmt. Ich komme mit 8:50 voran, dann ist auch dieses Schleichtempo  zu hoch. Ich  muss mich sogar kurz auf einen Pfosten setzen und ein gewisses Schwindelgefühl vorüberziehen lassen. Zwar holt mich keiner mehr ein, das Gegenteil  ist der Fall, es kommen auf der anderen Straßenseite immer noch welche nach, die locker  5 km zurückliegen, darunter auch der Karl Marx -Verschnitt, der nun von einer jungen Kenianerin begleitet wird. Die beiden haben sich wohl viel zu  erzählen.

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Ich habe nicht mehr die Kraft, obwohl ich Abwärtspassagen liebe, zu laufen, komme zu Kilometer 35 – Wasser gibt es immer noch genügend, Melonenstücke aus einer Kühlboxwerden angeboten, die vielen 2 Liter-Cola-Flaschen mit noch ungeöffneter Verpackung sind nach hinten geräumt worden. Die Standard Chartered Bank, für Menschen in der 3. Welt gegründet, ist der Hauptsponsor, so kommen nichtgebrauchte Güter letztlich wieder in die richtigen Hände.

Kilometer 38 ist erreicht, 2 Geher sind 300 Meter vor mir, ich kann sie einholen, dann kommt die Tafel „3 km to go“. Drei Kilometer sind wenig, aber das bedeutet 30 weitere Minuten. Die Uhr zeigt 6:14 h an, unter 7 h sollte ich finishen, das muss und wird sich hoffentlich ausgehen. Ein Mann mit  blauer Startnummer kommt uns entgegen, er ist beim Halben gestartet. Ich frage, ob die Zeitnehmung noch offen ist, denn er trägt keine Medaille. Diese sei in seiner Bauchtasche, er zeigt sie uns.

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Bei mir kommt neue Energie auf, ich überhole die beiden Walker und stehe vor der Tafel mit der Aufschrift 42 km erreicht, „1 km to go“. Wenn ich etwas hasse, dann eine Streckenverlängerung. Das bedeutet weitere 10 Minuten. Im Festgelände herrscht eine Megastimmung, als ich mich bemühe, auf die 2. Matte zuzulaufen, bekomme ich viel Applaus. Hinterher lasse ich mir von einem Helfer die Laufzeit von 6:51 mündlich bestätigen. Die Medaille ist eher mickrig, aber darauf kommt es nicht an. Es ist mein erster Marathon in Ostafrika, das macht Lust auf mehr, wie z.B. den Kilimandscharo Marathon  im Februar 2024. Mehr Steigung als hier in Nairobi, das auf 1700 Höhenmeter liegt, hat dieser nach meinen Recherchen auch nicht.

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Als ich am späten Nachmittag die Website aufsuche, sind die Ergebnisse noch nicht eingetragen.  Ich erschrecke Klaus beim  Dinner, als ich anmerke, er sei wie ich nicht im Klassement. „He du Dummkopf“, sagt er in seinem typischen dänischen Akzent, „das ist die Tabelle von letztes Jahr.“ Den Dummkopf verzeihe ich ihm gerne, meine Skepsis bleibt aber so lange besten, bis ich tatsächlich eine aktualisierte Result’s List auf der Veranstalter-Website vorfinde. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichtes (am 29.10.2023 im gebuchten Zimmer des Tamarind Tree Hotels) ist diese dann ab 11 Uhr Ortszeit vorhanden.

Kurzes Fazit

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Ein bestens organisierter Marathon, eine total abgesperrte Highway-Strecke auf dem Southern Bypass, ausreichend Wasser, Bananen- und Melonenstücke, wer Glück hatte, fand eine offene Flasche Cola vor, aus der man einen Schluck ohne hygienische Vorgaben trinken konnte.  Im geringen Startgeld von nur 2.000 KES (ca. 14 Euro) ist  ein schickes Funktionsshirt enthalten, das man mit einer zusätzlich verwendeten Tragetasche bekommt.

Die vielen Höhenmeter sind nicht jedermanns Sache, aber die überlange Öffnungszeit des Marathons nimmt darauf Bedacht. Für Marathon-Ländersammler eine Einserbank, ich kann den Lauf nur weiterempfehlen. Es gibt ja auch viele 70-Jährige, die weitaus besser in Form sind als ich.

Siegerliste Männer (800 Finisher)

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1. Alphonce Kigen (KEN) – 2:10:18

2. Moses Mwangi (KEN) – 2:10:26

3. Lameck Kiwiwot (KEN) – 2:11:00

Reihung bei den Frauen (151 im Klassement):

1. Evaline Chirchir (KEN) – 2:24:31

2. Aurelia Jerotich (KEN) – 2:26:49

3. Sheila Chepkech (KEN) – 2:27:16

Fotos: © Anton Reiter

Weitere Fotos vom Nairobi Marathon


Kommentare

Anna wirnsberger
Donnerstag, 02. November 2023 15:08
Wieder ein super Laufbericht. Sehr spannend mit großen Abenteuer
verbunden. Tolle Fotos
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