Blaufränkischland Marathon

Schon seit einem ¼ Jahrhundert gibt es einen wunderschönen, kleinen und familiären, bei uns so gut wie unbekannten Abenteuerlauf durch das Inselarchipel von Guadeloupe, das zusammen mit Martinique, Saint-Barthélémy und Saint-Martin zu den Französischen Antillen gehört.

Diese wiederum sind Teil der Kleinen Antillen, einem 1000 km langen Inselbogen der von Anguilla im Norden bis nach Trinidad im Süden reicht und die Ostgrenze der Karibik bildet.

Die Hauptinsel des französischen Überseedépartements hat die Form eines Schmetterlings, wobei jeder Flügel, durch ein Mangrovengebiet getrennt, ein eigenes, landschaftlich völlig unterschiedliches Eiland darstellt: das flachere Grand-Terre mit der größten Stadt Pointe-à-Pitre und das von tropischem Regenwald beherrschte Basse-Terre mit der gleichnamigen Hauptstadt und dem 1467 m hohen aktiven Vulkan La Soufrière, dem höchsten Berg der Kleinen Antillen.https://vg07.met.vgwort.de/na/fd458a5499324cfa857cfcdf5d5c3084

Zu Guadeloupe gehören noch vier bewohnte Satelliteninseln die als Dependancen bezeichnet werden: Die ehemalige Sträflingsinsel La Désirade, die flache Zuckerrohrinsel Marie-Galante, sowie die bretonisch besiedelten Les Saintes mit Terre-de-Haut und Terre-de-Bas. Und schon hat man die äußerst delikaten Zutaten für den Guadarun: 6 Etappen auf 6 Inseln, mit völlig unterschiedlichem Landschaftscharakter – insgesamt 103 exotische Laufkilometer durch bizarre Tropenlandschaften mit Traumstränden, Bergen, Dschungelpfaden, einsamen Buchten und Regenwald.

Guadarun 2024 mit Stefan Schlett

Der erste Arbeitstag beim Guadarun beginnt für die 50 Laufenthusiasten aus 4 Ländern am Pariser Flughafen Roissy Charles de Gaulle, zum achtstündigen Flug nach Pointe-à-Pitre. Dabei auch 4 deutsche Teilnehmer, die das stärkste ausländische Kontingent bilden. Hier gesellen sich noch ein halbes Dutzend Einheimische Läufer aus Guadeloupe und Martinique dazu. Die Teilnehmer werden tags darauf quer über die Insel zum Fährhafen in Trois-Rivières transportiert. Nur eine halbe Fährstunde südlich liegt das Archipel der Les Saintes mit acht kleinen Inselchen. Die beiden einzigen bewohnten Inseln beherbergen insgesamt 3000 Menschen und sind Schauplatz der beiden ersten Etappen. Christoph Kolumbus entdeckte die Inseln während seiner zweiten Reise am 4. November 1493 und gab ihnen den Namen „Los Santos“ nach dem gerade begangenen Feiertag Allerheiligen. Auf Terre-de-Haut, dem größten Eiland der Les Saintes, wird im Fußballstadion das erste Camp aufgebaut. Dazu erhält jede Läuferin und jeder Läufer sein persönliches „2-Sekunden-Zelt“, das durch ein spezielles Spannsystem tatsächlich in der genannten Zeit einwandfrei steht.

Guadarun 2024: Dschungelbewohner

Zuerst wird das nur 3 km und 15 Fährminuten entfernte Terre-de-Bas erobert, eine ruhige und friedliche, von Nachfahren afrikanischer Sklaven bewohnte Insel. Hier warten 11 heiße und trockene Kilometer, die mit einem steilen Berg garniert sind. Sieben Kilometer einspuriger Betonpiste die die beiden einzigen Ortschaften miteinander verbindet, folgt ein knackiger und anspruchsvoller Trail durchs Unterholz. Dazwischen eröffnen sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den zerklüfteten Inselarchipel von Les Saintes und als Belohnung wartet der Zieleinlauf in Grande Anse, einer kleinen lauschigen Bucht mit Traumstrand, der sogleich zum Baden und abkühlen einlädt.

Guadarun 2024: 1. Etappe

Auf Terre-de-Haut ist das Leben beschaulich, recht französisch in seiner Erscheinung und von vorwiegend mediterraner Ausstrahlung. Vulkanische Hügel und tiefe Buchten prägen die Landschaft. Bei dem 14 km-Lauf wird keine Ecke und kein Berg der Insel ausgespart. Auf Trails zum Morne Morel (136 m), auf Asphalt zum Fort Napoleon (120 m), im Slalom auf engen Gassen durch Touristenhorden im Hafen, über steile und felsige Trails Aufstieg zum Le Chameau (309 m, höchster Berg der Insel), diesen auf fast senkrechten Betonpisten wieder runter und durch tiefe Sandpassagen über den rauen Strand von Grande Anse. Läuferisches Multitasking!

Guadarun 2024: Fort Napoleon

Noch am gleichen Tag ziehen die modernen Inselnomaden weiter. 80 Fährminuten in östlicher Richtung wartet die Zuckerrohrinsel Marie-Galante, mit 158 Quadratkilometer größte und nur 150 m Höhe flachste der Satelliteninseln des Archipels Guadeloupe. Kolumbus, der sie am 3. November 1493 sichtete, gab ihr den Namen seines Flaggschiffs „Santa Maria Galanda“. Im frühen 18. Jahrhundert gab es auf Marie-Galante an die 100 Zuckerfabriken. Heute ist Grande Anse im Hauptort Grand-Bourg die letzte Fabrik die sich halten konnte. Außerdem sind noch 3 Destillerien in Betrieb. Der hier produzierte Rum gehört zu den erlesensten Tropfen weltweit. Generell ist die Insel sehr ländlich und bäuerlich geprägt und für eine Vielzahl von Freilandrindern  ein wahres Paradies. Neben dem Zuckerrohrschnaps wird hier auch das beste Fleisch in der Region produziert. Der reizvolle Strand Plage de la Feuillère bei Capesterre im Südosten der fast kreisrunden Insel mit ihren 14.000 Einwohnern ist für eine Nacht unser Quartier.

Guadarun 2024: 2. Etappe

Früh am nächsten Morgen Aufbruch zum 14 km-Lauf, dessen Strecke die vielfältige Vegetation von Marie-Galante widerspiegelt. Steppen- und Weideland, Dornenbüsche, herrliche Singletrails durch saftige, feuchte Wälder und entlang der zerklüfteten Küste mit ihren rasiermesserscharfen Kalksteinformationen sind eine wahre Delikatesse. Und knallharte Herausforderung für die Feuerwehrfrauen und -männer der Pompier Raid Aventure, ein Verein der es sich zur Aufgabe gemacht hat, behinderte Jugendliche auf dem Joëlette über die größten und anspruchsvollsten Laufstrecken der Welt zu transportieren. Der aus hochwertigen Komponenten und geschweißten Stahlrohren bestehende Geländerollstuhl kostet rund 2700 Euro. Eine Knochenarbeit, für die mindestens drei und maximal acht Läufer notwendig sind. Knallharter könnte der Kontrast nicht sein, um die Behinderten in die Welt der Extremisten zu integrieren. Diese ganz spezielle „Laufdisziplin“ findet seit Anfang des Jahrtausends immer mehr Anhänger, ist jedoch bisher ein rein französisches Phänomen.

Guadarun 2024: 3. Etappe

Karl-Walter Decius und Robert Zipplies sind total begeistert! Nicht nur von Land, Leuten und den abwechslungsreichen Laufstrecken, sondern auch der logistischen Meisterleistung dieser „Familienorganisation“. Täglich müssen 5 Dutzend Laufverrückte und Helfer, sowie Material und Verpflegung zwischen den Inseln transferiert, Start, Ziel, Zeitnahme auf- und abgebaut, die Strecke markiert, Termine und vieles mehr koordiniert werden. Lucien Datil, der Einheimische Erfinder des Laufes, hat fast seinen ganzen Familienclan im Helferstab rekrutiert und läuft alljährlich sämtliche Etappen auch selbst mit. Seit der Premiere im Jahre 2000 versteht es „Mister Guadaman“, ein ehemaliger Fußballer der es in seinen besten Zeiten in die Landesauswahl von Guadeloupe schaffte, seine eigene große Familie, sowie die seiner Frau Christiane für die Organisation zu motivieren. Schwestern, Brüder, Nichten, Enkel und Cousinen freuen sich alljährlich, den auswärtigen Teilnehmern ihr buntes und vielfältiges Inselreich näher zu bringen. Deshalb ist Karl-Walter aus Bünde (Nordrhein-Westfalen), mit 75 Jahren dienstältester Teilnehmer, pensionierter Zahnarzt, Kosmopolit, Weltreisender und leidenschaftlicher Segler, bereits zum sechsten Mal dabei. Robert, 60 Jahre jung und noch aktiver Zahnarzt aus Raubling in Oberbayern, ist mit Miro Stegh, dem sportlichen Patenkind seiner Frau angereist. Der Jungspund ist mit 15 Jahren zugleich der jüngste in der Truppe der Inselabenteurer und reizt sein ausdauersportliches Talent von Beginn an in den Top Ten der Gesamtliste aus.

Guadarun 2024: 4. Etappe

Und weiter geht’s nach La Désirade, der östlichsten aller Satelliteninseln von Guadeloupe, die mit dem Katamaran in knapp zwei Stunden erreicht wird. Von weitem erinnert die Form der 11 km langen, 2 km breiten und 273 m hohen Insel an den Rumpf eines umgekippten Schiffes. Am Plage á Fifi, direkt neben dem Hauptort Grande-Anse, wird unter Palmen das Camp aufgebaut. Christoph Kolumbus entdeckte La Désirade auf seiner zweiten Expedition im Jahre 1493 nach einer langen und entbehrungsreichen Überfahrt. Aus diesem Grunde nannte er sie auch „La Deseada“ – die Ersehnte. Ruhe und Einfachheit zeichnen diesen tafelförmigen Kalksteinfelsen mit 1600 Einwohnern aus, der auf einem vulkanischen Sockel ruht.

Guadarun 2024: 5. Etappe

Mit 21 km ist diese Etappe am nächsten Tag fast ein komplettes Inselsightseeing. Zum Auftakt führt ein steiler Aufstieg an 13 Kreuzwegstationen vorbei bis zu einer Wallfahrtskapelle. Hier beginnt das 273 m hohe Kalksteinplateau Grande Montagne, dass auf Schotterpisten, vorbei an mehreren Windkraftwerken, überquert wird. Steile Betonpisten führen die Läufer wieder zurück auf Meeresniveau, wo an der Ostspitze Désirades der Leuchtturm am Pointe Double passiert wird. Zum auslaufen dann noch 10 wellige Kilometer über die D 207, der einzigen Straße auf Désirade, vorbei an den Ruinen der alten Leprastation, die 1728 errichtet wurde und 200 Jahre in Betrieb war. Ab 1763 wurden dann auch Straftäter auf die Insel verbannt. Ein spontaner Beobachtungshalt beschert dem neugierigen Reporter die spannende Begegnung mit einem fast halben Meter großen und gar nicht scheuen Riesenleguan! Zirka 10 Meter von der Laufstrecke beobachtet er argwöhnisch die vorbei hechtenden Läufer. Als ich mich dem Prachtexemplar vorsichtig nähere, macht es sich aus dem Staub. Auf La Desirade gibt es schätzungsweise noch über 400 des vom aussterben bedrohten Kleinen Antillen-Leguans. Der Zieleinlauf ist dann direkt wieder an unserem Palmengesäumten Traumstrand.

Guadarun 2024: 6. Etappe

In einer Stunde geht es mit dem Boot zurück zum „Festland“ von Guadeloupe. Das kalkhaltige Inselplateau von Grand-Terre, dem rechten „Schmetterlingsflügel“,  verlangt mit der zwar relativ flachen aber sehr heißen Etappe über 12 km Standvermögen. Die faszinierende Küstenlandschaft mit weißen Sandstränden, türkisfarbenen Lagunen und unzähligen, zackigen Trails ist purer Laufgenuss.

Das große Laufbuch der Trainingspläne

Die Teilnehmer werden anschließend quer über die Insel nach Basse-Terre transportiert, dem linken „Schmetterlingsflügel“ von Guadeloupe. Im Jardin d’Eau, zu Deutsch Wassergarten, einem lauschigen Park am Fuße des mit Feuchtwald bedeckten Vulkans La Soufrière, wird das letzte Camp aufgebaut. Die finale ist zugleich die technisch anspruchsvollste Etappe. Schon wenige Meter nach dem Start verschluckt dunkler, feuchter und schlammiger Bergdschungel die Läufer. Vorbei an tief im Urwald liegenden Wasserfällen muss ein halbes Dutzend Flüsse durchquert werden, teilweise geht es auf den steilen und von dickem Wurzelwerk durchzogenen Pfaden nur auf allen Vieren voran. Zu der animalischen, 16.5 Kilometer langen Schlammparty müssen noch etliche Höhenmeter beackert werden. Was für ein Glück, dass der Zieleinlauf neben einem kleinen Fluss stattfindet, wo aus den Schlammzombies wieder Menschen werden. Denn sonst hätte der Busfahrer für den anschließenden Transfer seine Dienste verweigert…

Guadarun 2024: 6. Etappe

Danach wird das Zelt mit dem Fort Royal Hotel Deshaies getauscht. Das Drei Sterne Etablissement liegt eingebettet in eine traumhaft wilde Küstenlandschaft im äußersten Norden von Basse-Terre. Mit einer feierlichen Siegerehrung am Abend findet dann das einwöchige Insel-Hopping seinen würdigen Abschluss. Den Gesamtsieg holt der in Martinique lebende Franzose Jean-Francois Grondin mit einer Endzeit von 10:04:27 Stunden. Nur 4 ½ Minuten dahinter und auf dem zweiten Gesamtplatz wird Laura Thoraval, ebenfalls aus dem Nachbardepartement Martinique, schnellste Dame in 10:08:58 Stunden. Miro Stegh ist nicht nur jüngster, sondern auch schnellster ausländischer Finisher und holt sich in 11:56:12 Stunden den 7. Gesamtplatz. Der siebte ist endlich der verdiente Ruhetag. Optional steht morgens ein Fun Run über 15 Kilometer auf dem Programm, an dem sich fast alle Läufer beteiligen und auch einige der Organisatoren mitlaufen. Vom Hotel verläuft ein Rundkurs auf traumhaften Küstentrails bis zu der Ortschaft Deshaies und wieder zurück.

Guadarun 2024: 7. Etappe (Fun Run)

Fazit: Ein faszinierender Insellauf mit herzlicher und sehr familiärer Organisation. Die Vielfalt der Inseln und ständig wechselndes Laufterrain stellen eine besondere Herausforderung dar. Auf Schritt und Tritt begegnen einem die Zeugen der turbulenten Vergangenheit des Archipels.

Das Inselabenteuer ist nur einen Klick entfernt: Weitere Fotos und alle Informationen zum Guadarun

Infos über Guadeloupe

Das französische Überseedépartement wird von Paris aus täglich nonstop in 8 Stunden von Corsair, Air France und Air Caraibes angeflogen und liegt 6 Stunden vor der Mitteleuropäischen Sommerzeit. Im Winter beträgt der Zeitunterschied nur 5 Stunden.

Guadarun 2024: Läufercamp

Guadeloupe mit seinen 403.000 Einwohnern gehört vollständig zur Europäischen Union. Hier verbindet sich französische Lebensart mit karibischem Flair, frankophile Küche mit kreolischen Zutaten und mediterrane Gelassenheit mit der Leichtigkeit der Karibik. Für den Ausdauersportler, der nach spätestens zwei Tagen Traumstrand die Nase voll hat vom Faulenzen, bietet sich nach dem Guadarun unbedingt ein Aktivurlaub an. Unzählige Aktivitäten zu Lande, zu Wasser und in der Luft begeistern jeden Naturliebhaber.

Touristische Informationen

Fremdenverkehrsbüro Guadeloupe: www.caribbean-embassy.de/guadeloupe-tourismusbehoerde-botschaften/

Bemerkungen zum organisatorischen Ablauf

Guadarun 2024: Geländerollstuhl

Die logistischen und infrastrukturellen Bedingungen sind vor allem auf den kleineren Inseln sehr eingeschränkt. Transport und Versorgung einer größeren Laufgruppe stellen für die Organisation eine immense Herausforderung dar und gestaltet sich oftmals recht suboptimal. Der im Programmheft festgelegte Ablauf ist daher nur als grober Zeitplan anzusehen. Verzögerungen und Abweichungen sind an der Tagesordnung, was ja auch oft die Charakteristik eines Abenteuerlaufes darstellt. Am besten ist es, sich der lockeren karibischen Mentalität mit Geduld und Empathie anzupassen. Schließlich befindet man sich ja im Laufurlaub.

Fotos: © Alexander Beer


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