Die Laufschuhe wurden am Samstag, den 28. Februar 2026, ordentlich festgeschnürt, als die Luzerner Allmend zur sportlichen Arena wurde.
Bei milden Temperaturen und einer Strecke, die sich so griffig wie ein Formel-1-Reifen präsentierte, feierte der Lozärner Cross sein großes Jubiläum. 280 Läufer ließen sich nicht zweimal bitten und sorgten für eine Stimmung, die selbst den hartnäckigsten Winterschlaf beendet hätte. Es war die 10. Austragung einer Veranstaltung, die längst fest im Terminkalender der Schweizer Laufelite verankert ist.
Revanche geglückt und Titel souverän verteidigt
In der Langdistanz der Frauen über 6.000 Meter gab es eine kleine sportliche Genugtuung zu bestaunen. Selina Burch vom Verein LA Nidwalden, die im letzten Jahr noch mit dem zweiten Platz vorliebnehmen musste, fackelte diesmal nicht lange. Mit einer Zeit von 23:10 Minuten stürmte sie ganz oben auf das Podest. Bei den Herren der Schöpfung in der Masters-Kategorie zeigte Sven Marti, ebenfalls für LA Nidwalden startend, dass Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist. Marti verteidigte seinen Vorjahressieg ohne größere Wackler und untermauerte seine Vormachtstellung beim Lozärner Cross eindrucksvoll.
Auch die Jugend zeigte beim Lozärner Cross, dass der Nachwuchs in den Startlöchern steht. Über die 1.000 Meter der U10-Klasse flitzte Maila Peter (TSV Rothenburg Athletics) in 4:41 Minuten ins Ziel, während Théo Bouele von Delémont Athlétisme mit 4:12 Minuten eine echte Duftmarke setzte. Hier wurde deutlich, dass die Schweizer Laufszene keine Nachwuchssorgen hat.
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Regionale Ehre und Tickets für das Stadt-Spektakel
Parallel zum regulären Renngeschehen dienten die Läufe gleichzeitig als Bühne für die Innerschweizer Crossmeisterschaften. Insgesamt 17 Läufer konnten sich nach harten Kämpfen auf der Wiese als frischgebackene Regionalmeister feiern lassen. Wer beim Lozärner Cross in den Kategorien U16, U18 oder U20 unter die Top 3 kam, durfte sich über ein ganz besonderes Extra freuen: Eine Einladung zum Nachwuchseliterennen des 48. Luzerner Stadtlaufs am 25. April 2026. Ein Ansporn, der bei vielen Talenten für den nötigen Turbo auf den letzten Metern sorgte.
Vom Becken direkt auf den Cross-Parcours
Besonders spannend wurde es beim Swim&Run, einer Kombination aus 400 Metern im Wasser und 5.000 Metern auf der Strecke vom Lozärner Cross. Bastien Lambercier (Tri4Fun) bewies hier echtes Kämpferherz. Nach dem Schwimmen noch auf Rang zwei gelistet, zündete Lambercier beim Laufen den Nachbrenner und sicherte sich in 24:19 Minuten den Gesamtsieg. Bei den Frauen dominierte Kimey Casanova von den 3star cats wallisellen. Sie bewältigte die Kombination in 25:54 Minuten und ließ der Konkurrenz keine Chance auf den Sieg in der Gesamtwertung.
Zufriedene Gesichter beim Veranstalter-Team
Die Organisatoren zogen nach dem Event ein durchweg positives Fazit. Marco Scherer, Co-Director des SwissCityMarathon Lucerne, fand lobende Worte für das gelungene Fest:
Wir blicken auf eine rundum erfolgreiche Austragung zurück, so Scherer stolz. Der Lozärner Cross habe erneut zahlreiche Sportbegeisterte angelockt und die Stimmung unter den Teilnehmern sei erstklassig gewesen. Ohne die freiwilligen Helfer wäre ein solches Event kaum stemmbar.
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern, sie sind das Rückgrat der Veranstaltung und machen den Lozärner Cross überhaupt erst möglich.
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