- Bergtour
- Fluchtkogel Hochtour über die Vernagthütte (Rundtour)

Fluchtkogel Hochtour über die Vernagthütte (Rundtour)
Menü
Beschreibung
Der 3.494 Meter hohe Fluchkogel ist eines von vielen attraktiven Hochtouren-Zielen, welches von Vent aus erreicht werden kann.
Der Vorteil an dieser Hochtour: Die gesamte Route beinhaltet keine Kletterabschnitte. Zudem kann die Hochtour auf zwei, ja sogar auf drei Tage aufgeteilt werden.
Bei Start in Rofen werden in Summe 26 Kilometer und rund 1.600 Höhenmeter zurückgelegt. Wer in Vent startet, hat zusätzlich jeweils zwei flache Kilometer zu Beginn und am Ende der Tour.
Empfehlenswert ist der Fluchtkogel vor allem als Rundtour mit Aufstieg über die Vernagthütte und Abstieg über das Hochjoch-Hospiz.
Route für die Fluchtkogel-Rundtour
- Start in Rofen bei den Rofenhöfen (nur wenige Parkplätze vorhanden). Ansonsten in Vent bei den gebührenpflichtigen Parkplätzen beginnen und 2 km entlang der Rofenache oder der Rofenstraße zu den Rofenhöfen wandern.
- Von Rofen etwa 1,5 km am Cyprian-Granbichler-Weg (Nr. 902) entlang und diesem kurz vor der Materialseilbahn nach rechts verlassen (Beschilderung Richtung Vernagthütte).
- Auf einem einfachen Wanderweg mehrere hundert Höhenmeter aufsteigen, bis nach insgesamt knapp acht Kilometer die Vernagthütte auf 2.755 Metern Höhe erreicht ist. Zu diesem Zeitpunkt sind etwas mehr als 750 Höhenmeter geschafft.
- Links an der Vernagthütte vorbei und unterhalb der Hintergraslspitzen etwa 2 km lang gehen, bis der Beginn des Guslarferners erreicht ist.
- Auf etwa 3.000 Metern Höhe am Guslarferner anseilen und über einen Linksbogen eine Steilstufe überwinden. Danach relativ gerade das Obere Guslarjoch (3.316 m) anvisieren, welches sich links unterhalb des Fluchtkogels befindet.
- Beim Oberen Guslarjoch nun nach rechts abzweigen und am Gletscherrand knapp einen Kilometer bzw. rund 180 Höhenmeter bis zum Fluchtkogel aufsteigen.
- Vom Fluchtkogel hat man bei klarem Himmel eine tolle Weitsicht über die Ötztaler Alpen garantiert.
- Abstieg nun vom Fluchtkogel wieder zum Oberen Guslarjoch.
- Vom Oberen Guslarjoch nun aber auf den Kesselwandferner Richtung Brandenburger Haus. Am besten lange den Spuren Richtung Brandenburger Haus folgen und erst dann nach links abbiegen und am Kesselwandferner bergab. Man könnte auch schön früher links bleiben, die Spaltensituation in diesem Bereich ist mir aber unbekannt. Wen man an den gespurten Wegen bleibt, ist man definitiv sicherer.
- Nun am Kesselwandferner langsam nach links Richtung Gletscherrand leiten lassen, ehe auf etwa 3.000 Metern Höhe links der Doloretteweg erreicht wird.
- Über den Doloretteweg nun mehrere Kilometer bergab zum Hochjoch-Hospiz auf 2.413 Metern Höhe.
- Vom Hochjoch-Hospiz die letzten gut 6 Kilometer nordöstlich auf dem Cyprian-Granbichler-Weg retour nach Rofen.
Anmerkung: Als Zweitagestour mit Übernachtung in der Vernagthütte empfehlenswert. Grundsätzlich sind sogar zwei Übernachtungen möglich (im Abstieg beim Hochjoch-Hospiz).
Alternative: Natürlich auch ohne Runde möglich. Auf- und Abstieg über die Vernagthütte oder Auf- und Abstieg über das Hochjoch-Hospiz. Beide Wege sind etwa gleich anspruchsvoll. Demnach ist natürlich die Rundtour die optimale Variante, da sie nicht anspruchsvoller ist. Gefühlt ist der Weg über die Vernagthütte etwas kürzer.
Streckenplan:
Schwierigkeit Fluchtkogel-Hochtour
Für Hochtouren eher einfach, da es keine Kletterabschnitte gibt und die Routen über den Gletscher häufig begangen werden und dementsprechend gut gespurt sind.
Als Tagestour aber fordernd, da sehr lange.
Ist die Hochtour für Anfänger bzw. Unerfahrene empfehlenswert?
Der Fluchtkogel ist durchaus für Hochtouren-Rookies eine gute Option, da die Gletscherwege gut gespurt sind und es keine Kletterpassagen gibt. Im Hochsommer sind die Gletscher aber durchaus spaltenreich. Gute Konzentration hat demnach oberste Priorität. Da die Hochtour auf zwei oder drei Tage aufgeteilt werden kann, hat man auch keinen Zeitstress.
Empfohlene Ausrüstung
Komplette Gletscherausrüstung mit Pickel und Steigeisen. Ein Helm wird nicht unbedingt benötigt.
Ansonsten etwas Verpflegung und Flüssigkeit. Aber auch nicht zu viel davon, da es sowohl im Aufstieg als auch im Abstieg eine Einkehrmöglichkeit gibt.
Sonnencreme und Sonnenbrille sind wie immer am Gletscher obligatorisch.
Als Schuhwerk sind leichte Bergschuhe (wasserdicht) optimal. Zu schwer und fest sollten sie aufgrund der Länge des Weges nicht sein. Oder man nimmt optional noch ein Paar Trailschuhe für die Abschnitte abseits der Gletscher mit.
Beste Jahreszeit
Ab Mitte Juni bis Ende September gut begehbar.
Im Sommer (Juli und August) ist sehr viel los. Schlafplätze für die Hütten sind oft Monate im Voraus ausgebucht.
Fluchtkogel im Winter bzw. als Skitour:
Der Fluchtkogel kann im Winter per Skitour sehr leicht erreicht werden. Die Route über das Hochjoch-Hospiz ist für die Abfahrt aber nicht empfehlenswert, da der Weg neben der Rofenache sehr flach ist.
Anreise und Parkmöglichkeiten
Im Ötztal von Sölden Richtung Zwieselstein. Kurz vor Zwieselstein auf die Venter Straße. In Vent gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten (gebührenpflichtig).
Von Vent für die Rofenstraße (asphaltiert) 2 km bis zum Gasthof Rofenhof. Es gibt dort aber kaum freie Parkplätze. Man benötigt also schon etwas Glück, um hier eine Parkmöglichkeit zu finden.
Alle Informationen: Fluchtkogel Hochtour
- Abschnitte über Wiese oder Weiden
- Als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung möglich
- Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Talort möglich
- Einkehrmöglichkeit(en) entlang der Route
- Eispickel erforderlich
- Kostenlos Parken
- Kostenpflichtiges Parken oder Maut
- Mit Gletscherkontakt
- Rundtour
- Schotter-Passagen
- Seilsicherung erforderlich
- Steigeisen erforderlich
Route (GPX-Strecke): Fluchtkogel Hochtour
Hotel oder Unterkunft in Vent
Karte
Autoren-Bewertung
Benutzer-Bewertungen
-
{{#owner}}
-
{{#url}}
{{#avatarSrc}}
{{/avatarSrc}} {{^avatarSrc}} {{& avatar}} {{/avatarSrc}}{{name}} {{/url}} {{^url}} {{#avatar}} {{& avatar}} {{/avatar}} {{name}} {{/url}} - {{/owner}} {{#created}}
- {{created}} {{/created}}


Kommentar schreiben