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Fitness-Armbänder liegen im Trend. Bereits 31 % aller Bundesbürger nutzen einen solchen Activity-Tracker. In der Sportler- und Fitnessszene ist das Fitness-Armband kaum noch wegzudenken. Nahezu jeder Jogger ist heutzutage mit einem Fitness-Armband, -clip oder einer -Kette unterwegs.

In diesem Artikel möchten wir der Frage nachgehen, ob ein Fitness-Armband tatsächlich das Potential dazu hat, Sportler bei ihrem Fitnessprogramm zu unterstützen und das Gesundheitsniveau in der Bevölkerung zu heben oder ob es sich lediglich um eine sinnlose Spielerei handelt.

Zur Informationsvielfalt von Fitness-Armbändern

Activity-Tracker besitzen eine Informationsvielfalt, die Laien auf den ersten Blick beeindruckt. Zahlreiche Sensoren wie Lage-, Bewegungs- und Beschleunigungssensoren sind ebenso wie eine GPS-Ortung in den feinen Geräten verbaut. Benutzer können sich dadurch über Informationen über ihre täglichen Schritte, ihre zurückgelegten Distanzen sowie ihren Kalorienverbrauch freuen.

Die Trackinggeräte erstellen ein differenziertes Bewegungsprofil, zeigen Stärken und Schwächen auf und bieten Anreize zur Optimierung. Je nach Art des Modells werden darüber hinaus weitere Daten ermittelt, sodass der Nutzer bei seiner sportlichen Betätigung seinen Puls, seine Herzfrequenz, seine Atmung, den Sauerstoffgehalt seines Blutes und seinen Hautwiderstand analysieren kann. Unter diesem Link sehen Sie in eine Fitness Tracker Armband Bestenliste ein.

Schlafanalyse und Ernährungsberatung

Andere gesundheitsbezogene Aspekte beziehen sich auf das Schlaf- und Ernährungsverhalten. Im Sinne eines gesunden Schlafs leisten entsprechende Geräte eine fundierte Schlafanalyse, innerhalb derer Faktoren wie das Bewegungsprofil im Schlaf sowie die Dauer der Schlafphasen bewertet werden. Dabei wird zwischen Phasen eines leichten Schlafs und den nachhaltigen Tiefschlafphasen unterschieden.

In Bezug auf das Ernährungsverhalten hat ein Nutzer mit einem Fitnessarmband die Möglichkeit, Speisen auf ihren Anteil an Fetten, Kohlenhydraten und Kalorien zu untersuchen. Er entwickelt allmählich ein Gefühl dafür, was gesund und was nicht gesund ist

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In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass es in Bezug auf die Diät unterschiedliche Schulen gibt, wobei die eine Schule mehr auf die Vermeidung von Kalorien, die andere Schule mehr auf die Vermeidung von Lipiden und die dritte Schule mehr auf die Vermeidung von Zucker ausgerichtet ist. Weitere Tipps zur Ernährung werden mithilfe eines Ernährungsservices vermittelt.

Der Faktor Gamification

Gamification bezeichnet eine Übertragung spielerischer Elemente auf eigentlich spielfremde Bereiche. Das Prinzip wird zum Zwecke der Motivationssteigerung angewendet und ist beispielsweise aus dem täglichen Einkauf durch die Treuepunkte bekannt. Das Fitnesstracking besitzt eine Vielzahl solcher spielerischer Elemente. Bereits die zahlreichen Statistiken sowie die daraus abgeleiteten Benutzerprofile besitzen eine spielerische Komponente.

Deshalb geht die Benutzung der Tracking-Armbänder weit über den praktischen Aspekt hinaus, der darin besteht, dass die Teilnehmer vielfältige Informationen zu ihren Fitnessprogrammen erhalten Denn bereits die Art dieser Zusammenstellung erhöht im Sinne von Gamification die Motivation und spornt zum Erreichen weiterer Ziele an.

Vernetzung mit Fitness-Communities

Fitness-Armbänder sind passgenau auf die Bedürfnisse der Fitnessszene abgestimmt. Sportler und Hersteller interagieren vielfältig miteinander, sodass immer bessere Modelle entwickelt werden, die auf möglichst jeden Aspekt eines Sportlerlebens eingehen.

So ist den Herstellern von Activity-Trackern beispielsweise bekannt, dass das Fitnesstraining oftmals ein geselliger Zeitvertreib ist und das Training in Gruppen die Motivation erhöht, weil sich die Teilnehmer gegenseitig zu hohen Leistungen anspornen. In einer Gruppe fällt es zudem schwerer, sich Ausreden einfallen zu lassen, warum man an diesem Tag ein Training ausfallen ließ oder dieses nur fahrig anging.

Gute Fitness-Armbänder bieten in diesem Sinne Apps, durch die Sportler den Zutritt zu Online-Communities mit Gleichgesinnten erhalten. Mit diesen können sie sich miteinander austauschen, gegenseitig Tipps und Tricks geben sowie gemeinsame Ziele setzen. Innerhalb der Communties lässt sich der Trainingsfortschritt teilen, womit die Trainingsfortschritte für alle einsehbar werden. 

Fazit: Nützlicher Helfer, aber kein Wundermittel

Insgesamt unterstützen Fitness-Armbänder beim täglichen Training und helfen bei der Erkennung von Schwächen und der eigenen Zielsetzung. Motivationsstimuli sind durch Gamification, die Interaktion mit Online-Communities sowie die Funktion mancher Geräte, den Benutzer bei einer längeren Inaktivität wieder zu Bewegung zu ermahnen, in vielfältiger Weise gegeben. Wer zum Beispiel schwarz auf weiß sieht, wie viel Kalorien er durch eine Trainings-Session verbraucht hat, ist motivierter als jemand, der nur nach Gefühl gehen kann.

Probleme mit der Genauigkeit können mit dem Verweis auf den technischen Entwicklungsprozess begegnet werden sowie dem Argument, dass selbst bei bestehenden Ungenauigkeiten mithilfe der Activity-Tracker zumindest Tendenzen abgelesen werden können.

Studien, in denen gezeigt wird, dass 50 % aller Nutzer von Fitnessarmbänder diese nach wenigen Monaten wieder ablegen, zeigen allerdings, dass auch ein Fitness-Armband kein Selbstläufer ist. Wer also denkt, bereits mit dem Kauf eines Fitness-Armbandes würden die Pfunde von allein purzeln, geht ohnehin mit einer falschen Erwartungshaltung an die Sache heran.


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