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Salzburg Marathon 2010Karl Aumayr (Club LaufImPuls Salzburg) und Karin Freitag (Kolland Topsport Asics) holten bei den Marathon-Staatsmeisterschaften in Salzburg ihre erste Goldmedaille.

Beide liefen mit persönlichen Bestzeiten unter mehr als 600 Marathon-Finisher zum Staatsmeistertitel.

Aumayr komplettiert Marathon-Medaillensammlung
Aumayr profitierte dabei von der Aufgabe von Florian Prüller. Der Favorit lief bis kurz nach der Halbmarathon-Marke gleichauf mit Aumayr, musste danach aber aufgrund von Muskelkrämpfen aufgeben. Trotzdem wäre es für Prüller schwer gewesen Marathon-Routinier Aumayr an diesem Tag in die Schranken zu weisen. Der Lokalmatadorf präsentierte sich in außgezeichneter Verfassung und verbesserte trotz starken Windes auf der 2. Streckenhälfte seine persönliche Bestmarke. In 2:23:25 h wurde Aumayr hinter vier Kenianer Fünfter und hatte auf den 2. Österreicher fast fünf Minuten Vorsprung. Das Podest neben Aumayr komplettierten Robert Gruber (LC ASKÖ Henndorf, 2:28:05 h) und Marius Bock (LC ASKÖ Breitenau, 2:32:25 h), der Platz 3 vor seinem niederösterreichischen Landsmann Wolfgang Wallner (2:32:59 h) ins Ziel rettete.

Risiko macht sich bezahlt
Auch bei den Damen gibt es erwartungsgemäß eine neue Staatsmeisterin. Da Karin Freitag's einzige ernst zu nehmende Konkurrentin Sabine Hofer gesundheitsbedingt ausfiel, musste die 31-Jährige lediglich mit einer halbwegs passablen Leistung ins Ziel kommen um sich den Titel "abzuholen". Doch die Kolland Topsport Athletin wollte ihre alte Bestzeit (2:54:20 h) pulverisieren und ging die erste Hälfte der Strecke sehr flott an (1:20:02 h). Auf der zweite Marathonhälfte musste Freitag zwar deutlich Tempo rausnehmen, mit 2:47:14 h verbesserte sie aber trotzdem ihre Bestmarke um über sieben Minuten. Silber und Bronze holten sich Dipl. Ing. Claudia Kaiser (Plussport Saalfelden) und Natalia Steiger (LMB), die beide auf der zweiten Streckenhälfte noch Veronika Limberger (ASK Ortner Loosdorf) abfangen konnten.

Die Tagessiege gingen erwartungsgemäß nach Kenia: Martin Kiprugut-Kosgey gewann nach spannendem Vierkampf mit Negativ-Split in 2:16:36 h, genauso wie Joan Rotich (2:36:08 h). Die Streckenrekorde wurden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren knapp verpasst.


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