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Der derzeit laufende Lockdown und die aktuelle Situation um die Corona-Pandemie lassen den Winter-Tourismus in Österreich nur sehr langsam auf Touren kommen.

Erst 8 Prozent der Österreicher haben einen Winterurlaub fix gebucht, immerhin plant aber ein knappes Drittel der Österreicher einen Urlaub in dieser Saison.

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent befragte 500 Österreicher und Österreicherinnen über ihre aktuelle Urlaubsplanung in diesem Winter. Das Ergebnis ist für den Tourismus ernüchternd.

Zwei Drittel verzichten auf den Winterurlaub

Nicht einmal jeder zehnte Österreicher hat derzeit einen Urlaub in diesen Winter gebucht. Immerhin wollen aber 32 Prozent der Österreicher in diesen Winter auf die Piste. 90 % davon bevorzugen Urlaub im eigenen Land. Von denjenigen, die einen Urlaub planen, haben gut ein Viertel fix gebucht, von allen Österreicherin sind es nur 8 Prozent. Zwei Drittel der Österreicher werden dieses Jahr hingegen voraussichtlich auf den Winterurlaub verzichten. Hauptgrund: Die Unsicherheit aufgrund von Corona. Ein Drittel der Österreicher ist allerdings ohnehin nicht an Winterurlauben interessiert, bei einem Viertel der Österreicher könnte das Budget zum Spielverderber werden.

Männer sind optimistischer

Männer tendieren derzeit verstärkt zum Winterurlaub (36,5 %), Frauen hingegen sind aktuell noch vorsichtiger (nur 28,3 Prozent planen einen Winterurlaub).

75 % befürchten eine kurzfristige Absage

Im Schnitt möchten sich die Österreicher 12 Tage vor der möglichen Abreise über eine Buchung entscheiden. Das ist deutlich später als in den vergangenen Jahren. Ursache ist allerdings nicht ausschließlich das Infektionsrisiko, denn nur jeder Fünfte schätzt das Risiko auf Infektionen am Urlaubsort als hoch ein. Allerdings denken mehr als vier Fünftel, dass Corona und die damit verbundenen Maßnahmen die Urlaubspläne negativ beeinflussen werden. Mehr als drei Viertel befürchten eine Absage der geplanten Reise aufgrund der Pandemie.

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Hohes Infektionsrisiko durch Après-Ski

Im Urlaub selbst wird Après-Ski als besonders riskant in Bezug auf das Infektionsrisiko eingestuft. Wenig Gefahr sähen die Gäste hingegen in Restaurants und im Wellnessbereich. Auch das Anstellen bei Gondeln und das Verweilen in der Gondel bereitet so manchem potenziellen Urlauber Kopfschmerzen. 35 % der befragten schließen eine Infektion im Wintersportort nicht aus.

Die Risikofaktoren im Winterurlaub

Skifahren und Wellness

Übrigens stehen nicht nur Skifahren, Snowboarden und Langlaufen im Winter hoch im Kurs. Zwar sind für etwa 50 % der Urlaubsplanenden sportliche Aktivitäten der Ansporn für Winterurlaub, 40 % buchen aber hauptsächlich aufgrund von Wellness und Thermen. Im Schnitt sollen es 5 Nächte sein mit durchschnittlichen Kosten von 481 Euro pro Person. Nur ein Zehntel der Urlauber möchten Silvester oder Weihnachten mit dem Urlaub verbinden.

Vorweihnachtliches Skifahren könnte ins Wasser fallen

Jetzt steht schon fest, dass viele Skigebiete ihren Saisonstart verschieben müssen. Aufgrund des Lockdowns sind Skigebiete im November nicht in Betrieb. Ob im Dezember, in der Zeit vor Weihnachten geöffnet werden darf, ist noch offen. Allerdings haben auch einige Skigebiete ihren Anfang Dezember geplanten Saisonstart vorab etwas nach hinten verschoben. Das ruhige Skivergnügen in der "Vorweihnachtszeit" droht nun auch ins Wasser zu fallen.

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