Schnee, Schwung und Startschuss für ein legendäres Finale
St. Anton am Arlberg zeigt sich glitzernd und bereit: Der Winter steht vor der Tür, und mit ihm das Skirennen, das die Alpen in Atem hält – Der Weisse Rausch 2026.
Am 1. Dezember 2025 beginnt die Anmeldung, und die Wintersportfans stürzen sich in den Wettlauf um die heißbegehrten Startplätze. Noch bevor die ersten Lifte öffnen, herrscht schon Festivalstimmung: Vom 5. bis 7. Dezember 2025 feiern die „Stanton Ski Open“ den offiziellen Saisonauftakt. Musik, Sport und Winterspaß verschmelzen zu einem Wochenende, das den Pulsschlag des Arlbergs spürbar macht.
Früh starten zahlt sich aus
Wer im April beim großen Showdown – Der Weisse Rausch am 18. April 2026 – dabei sein will, muss schnell sein. Die ersten Skitage im Dezember eignen sich perfekt, um die Kondition zu testen und den Feinschliff für das Kultskirennen zu holen. Die Zeit bis zum Saisonende vergeht wie im Flug, und der große Massenstart kommt schneller als gedacht.
Das emotionale Saisonfinale am Arlberg
Organisiert vom Tourismusverband St. Anton am Arlberg, ist Der Weisse Rausch das Herzstück der Wintersaison. Geschäftsführer Martin Ebster beschreibt es so: *„Der Weisse Rausch ist unser emotionaler Schlusspunkt der Wintersaison – ein Rennen, das die DNA des Arlbergs spürbar macht. Wir sind sportlich, anspruchsvoll und stellen auch gerne mal den Spaß in den Vordergrund.“* Mit bis zu 555 Wintersportlern beim Massenstart liefert das Rennen ein spektakuläres Finale. Vom Vallugagrat führen die Abfahrten über unpräparierte Hänge ins Tal – Adrenalin inklusive.

Schmerzensberg – kein Zuckerschlecken
Der Name ist Programm: Der 150 Meter lange Zwischenaufstieg „Schmerzensberg“ fordert jeden Skifahrer heraus. Oberschenkel brennen, Puls rast – und die Stimmung steigt ins Unermessliche. Auf insgesamt etwa 9 Kilometern überwinden die Teilnehmer rund 1.350 Höhenmeter. Die Durchschnittszeiten liegen zwischen 11 und 18 Minuten, der Streckenrekord von Mathias Gorbach mit 7 Minuten und 9 Sekunden bleibt weiterhin ein Benchmark für Profis und Hobbysportler.
Vielfalt und Teamgeist
Bei Der Weisse Rausch zählt nicht nur das Tempo: Gewertet wird nach Geschlecht und Altersklasse, seit 2023 auch in der Teamwertung mit mindestens drei Teilnehmern. Für den Nachwuchs gibt es den Bewerb „Der Weisse Rausch Mini“ für 11- bis 16-Jährige. Seit 2025 sind die „Weissen Rennen“ zurück und kombinieren das Kultskirennen mit dem „Weissen Ring“ in Lech Zürs am Arlberg.
Lokale Helden und hartnäckige Titelverteidiger
Zu den prägnanten Namen gehören Petra Zeller (DE), Gewinnerin 2025, 2022 und 2017, sowie Dieter Bischof (AT), der seit 2023 drei Siege in Folge errang. Diese Mischung aus Profis, Hobbysportlern und lokalen Stars macht Der Weisse Rausch zu einem Event, das weit über die Region hinaus Begeisterung weckt.
Von den 1930ern bis ins digitale Zeitalter
Inspiriert vom Bergfilmklassiker der 1930er Jahre steht Der Weisse Rausch heute für authentischen Skisport, Teamgeist und ein unvergleichliches Saisonfinale. Tradition, Emotion und sportliche Herausforderung verschmelzen zu einem unvergesslichen Erlebnis in einem der legendärsten Wintersportorte der Welt.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Termin: 18. April 2026
- Start: Nach Liftschluss
- Massenstart: 555 Wintersportler
- Streckenlänge: 7,5 bis 9 Kilometer
- Höhenunterschied: ca. 1.350 Meter
- Schmerzensberg: 150 Meter Zwischenaufstieg
- Rekordzeit: 7 Minuten und 9 Sekunden (Mathias Gorbach, 2017)
- Seit 2025: Teil der „Weissen Rennen“ mit Kombiwertung „Der Weisse Ring“
- Für Kinder und Jugendliche: „Der Weisse Rausch Mini“
- Inspiriert vom Filmklassiker „Der weiße Rausch“

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