Achensee Xtreme 2026: Olympia-Teilnehmerin Johanna Hiemer gewann die Tageswertung.
Achensee Xtreme 2026: Olympia-Teilnehmerin Johanna Hiemer gewann die Tageswertung. (© Nils Lang)
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Achensee Xtreme 2026: Spektakel im Rofangebirge sprengt alle Limits

Das Rofangebirge brannte am 7. März 2026 lichterloh, zumindest was die sportliche Leidenschaft angeht. Während die Sonne über den Gipfeln thronte, verwandelte das Achensee Xtreme die idyllische Kulisse hoch über dem Achensee in eine Arena für echte Ausdauer-Maschinen.

Knapp 100 Teilnehmer aus insgesamt 7 Nationen ließen sich nicht zweimal bitten und prügelten ihre Ski durch den alpinen Kurs, als gäbe es im Ziel Freibier für die Ewigkeit.

Alpiner Härtetest beim Individual Race

Obwohl Frau Holle die Planung kurzfristig etwas durcheinanderwürfelte und eine Streckenverkürzung erzwang, blieb der Charakter beim Achensee Xtreme knallhart. Wer dachte, es würde ein gemütlicher Spaziergang werden, wurde spätestens bei den technischen Passagen eines Besseren belehrt. Im Rahmen des SKIMO Alpencups flogen hier förmlich die Fetzen. Bei den Damen zeigte Johanna Hiemer, warum sie vor drei Wochen noch bei der Olympiade für Österreich die Fahne hochhielt. Die Steirerin dominierte das Feld nach Belieben und verwies die Deutsche Luisa Paller sowie Martina Senn aus Vorarlberg auf die Plätze.

Achensee Xtreme 2026: Tagessieger David Innerhofer aus Südtirol

Bei den Herren brannte David Innerhofer ein regelrechtes Feuerwerk ab. Der Südtiroler sicherte sich den Sieg beim Achensee Xtreme in einem Feld, das vor Qualität nur so strotzte. Ihm im Nacken saßen Samuel Eisl aus dem Salzburger Land und der Deutsche Lasse Kenter. Doch auch die Erfahrung kam nicht zu kurz: In der Masters-Kategorie bügelte Thomas Wallner die Konkurrenz nieder, während Senn sich neben ihrem Podestplatz in der Gesamtwertung auch den Damentitel der Masters schnappte. Lokalmatadoren gab es ebenfalls zu feiern: Bianca Somavilla und Felix Wegleiter krönten sich zu den Tiroler Meistern im Skibergsteigen.

Gipfelglück und Nachwuchshoffnungen

Wer es lieber gesellig statt verbissen mochte, war beim Achenseer Skitourenspaß goldrichtig. Hier war das Motto Gemeinschaft Gesetz. In Dreier-Teams wurden 490 Höhenmeter weggeschrubbt, wobei nicht die schnellsten Beine, sondern das beste Zeitgefühl zählte. Wer der geheimen Zielzeit am nächsten kam, räumte die Sachpreise ab. Parallel dazu bewies der Nachwuchs beim Kinderrennen, dass die Zukunft des Skibergsteigens gesichert ist. Mit einer ordentlichen Portion Begeisterung und unter dem Gebrüll der Zuschauer stürmten die Kleinen den Berg hoch.

Beim Achensee Kinderrennen konnten junge Skitouren-Fans Rennluft schnuppern.

Das Achensee Xtreme zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig der Skitourensport sein kann – vom hochkarätigen Wettkampf über das gemeinsame Naturerlebnis für Hobby-Sportler bis hin zum Rennen für den Nachwuchs. Genau dieser Mix macht den besonderen Charakter des Events aus, resümierte Maria Wirtenberger vom Achensee Tourismus sichtlich zufrieden. Auch Benjamin Neuner vom WSV Jenbach war voll des Lobes:

Das Achensee Xtreme ist für unseren Verein ein echtes Highlight. Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren und Partnern sowie den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement für optimale Bedingungen gesorgt und maßgeblich zum erfolgreichen Verlauf des Events beigetragen haben.

Der 2. Achenseer Skitourenspaß motivierte viele Teilnehmer auch zu Verkleidungen.

Am Ende des Tages war das Achensee Xtreme ein voller Erfolg, der Lust auf den nächsten Winter macht. Wer die genauen Sekundenkrimis nachlesen möchte, findet die Listen online unter den offiziellen Zeitmessungs-Portalen.

Weitere Informationen:

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