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Beim gestrigen Olympic Distance Challenge Triathlon in Strobl setzte sich der weltcup- und WM-rennerprobte, 30-jährige Topfavorit Lukas Hollaus (TV Zell am See) überlegen nach 2:01:14,2 Stunden durch.

Schon nach dem 1,5-km-Schwimmsplit lag er zwei Minuten vor dem Rest des Feldes. Auch auf der 42,5 km langen Radstrecke ließ er in 1:01:44 Stunden nichts anbrennen. Der finale 10,8-km-Laufsplit in 37:38 bescherte ihm einen überlegenen Tagessieg.

Knapp fünf Minuten dahinter finishte der 27-jährige Deutsche Simon Schwarz auf dem 2. Gesamtrang. Der ebenfalls 27-jährige Maximilian Kirmeier (Triathlon Karlsfeld) kam in 2:07:18,1 Stunden auf den 3. Gesamtrang. Hollaus zum Rennen bzw. zur Veranstaltung: „Ich möchte von meiner Seite für Organisation und Streckenführung ein großes Lob aussprechen. Attraktiv war auch der Landgang beim Schwimmsplit. Zudem wird man durch die Einbindung des Strobler Zentrums mit den Zusehern immer wieder aufs Neue nach vor gepusht.”

Wesentlich knapper als bei den Männern fiel die Entscheidung auf der Olympic Distance bei den Damen aus. Die erst 21-jährige Johanna Erhart (Pro Team Mohrenwirt) setzte sich am Ende in 2:19:53,4 Stunden nur 12 Sekunden vor der 39-jährigen routinierten IronWoman Monika Stadlmann (Tri Alpin Radstadt) durch. Erhart und Stadlmann lagen bis zum Schluss praktisch immer gleichauf – bis sich Erhart beim Laufen einige Sekunden absetzen konnte. Auf Rang 3 folgte die 30-jährige Nikoleta Stoilova (SU Tri Styria) in 2:25:54,4 Stunden.

Fotos (C) Marc Schwarz / Wolfgangsee Challenge

Challenge King & Queen

Der begehrte ”King & Queen”-Titel (die Kombination aus der am Vortag durchgeführten X-Challenge und der Olympic Distance Challenge ging in 4:57:48,5 Stunden an Simon Schwarz (GER) bzw. nach 5:57:51,8 Stunden an die 24-jährige Jaqueline Meister (SU Tri Styria), die sich schon am Samstag Bronze bei den Öst. Crosstriathlon-Staatsmeisterschaften geholt hatte.

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”Sprinter"

Die Tagessiege bei der Classic Sprint Challenge (0,75S/22B/5,4L) holten sich der 26-jährige Philipp Starkmann (URC Ried) in 1:07:48,5 Stunden und die erst 18-jährige Pia Hehenwarter (Tri Team Hallein) in 1:13:29,3 Stunden.

Challenge Prince & Princess

Die Kombi-Wertung der samstägigen und sonntägigen Sprintbewerbe und damit die Titel ”Prince & Princess” gingen an den 53-jährigen Hans Hiebl (SC Prinz Eugen München) in 3:19:04,6 Stunden und an die 32-jährige Katharina Feuchtner (ALC Wels / Team Erdinger Alkoholfrei) in 3:23:02,8 Stunden.

Bilanz

Organisator Peter Lev zog am Ende eine ausgezeichnete Bilanz des Challenge-Wochenendes. Lev: „Wir hatten fast 500 Starter und damit deutlich mehr als 2015. Das Wetter war bis auf einen kleinen Regenschauer am Samstag immer gut. Ich bedanke mich bei allen Sportlern für die Teilnahme und beim gesamten Team für die Organisation der 13. Wolfgangsee  Challenge 2016.”

Fotos (C) Marc Schwarz / Wolfgangsee Challenge


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