Kalterer See Triathlon
Kalterer See Triathlon (© newspower.it)
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Triathlonfieber am Kalterer See: Hofer jagt den nächsten Coup

Ein Klassiker steht wieder in den Startlöchern

Der Countdown läuft, die Spannung liegt förmlich in der Luft rund um den See: Der 37. Internationale Kalterersee Triathlon steht vor der Tür und bringt am Samstag, 9. Mai, wieder Bewegung nach Kaltern. Nur wenige Kilometer von Bozen entfernt trifft sich die Szene zu einem Wettkampf, der seit Jahren einen festen Platz im Kalender hat. Der Kalterersee Triathlon zieht nicht nur lokale Größen an, sondern auch Athleten aus Deutschland, Spanien und sogar Liechtenstein.

Mit jeder neuen Anmeldung wächst das Starterfeld weiter. Wer sich noch einen Platz sichern will, hat bis zum 3. Mai Zeit, sich online einzutragen. Und als Bonus winkt sogar eine Trainingswoche in Spanien – Motivation genug, um noch schnell die Entscheidung zu treffen.

Drei Disziplinen ein Ziel

Der Kalterersee Triathlon bleibt seiner bewährten Linie treu. 1,5 Kilometer Schwimmen im Kalterer See, danach 40 Kilometer auf dem Rad durch Obstwiesen und Weinberge und zum Abschluss 10 Kilometer Laufen bis ins Ziel. Eine Kombination, die keine Schwächen verzeiht und genau das macht den Reiz aus.

Hier entscheidet nicht nur die reine Kraft. Technik, kluge Renneinteilung und vor allem der Wechsel zwischen den Disziplinen spielen eine zentrale Rolle. Wer hier patzt, verliert wertvolle Sekunden.

Hofer kehrt mit klarer Mission zurück

Ein Name sorgt im Vorfeld für besonders viel Gesprächsstoff: Daniel Hofer. Der Südtiroler gehört seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern im Triathlonsport und hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Mehrfacher Staatsmeister, konstant auf hohem Niveau unterwegs – und ein Mann mit Geschichte beim Kalterersee Triathlon.

„Der Triathlonsport hat mich immer fasziniert, weil er drei sehr unterschiedliche Sportarten miteinander verbindet“, erklärt Hofer. Besonders die Wechsel haben es ihm angetan: „In wenigen Sekunden sind höchste Konzentration und Technik gefordert – auf hohem Niveau können genau diese Momente den Unterschied ausmachen.“

Der Blick geht natürlich zurück ins Jahr 2011. Damals dominierte Hofer die 23. Ausgabe und sicherte sich den Sieg. Ein Moment, der bis heute nachwirkt. „Der Sieg 2011 war etwas ganz Besonderes“, sagt er rückblickend.

Doch einfach war das damals keineswegs. „Ich erinnere mich noch genau an die enormen Anstrengungen bei den Rad- und Laufanstiegen. Sie sind extrem anspruchsvoll, und wenn man sich nicht gut einteilt, zahlt man am Ende den Preis. In der letzten Runde hatte ich einen Einbruch, doch dank eines zuvor herausgefahrenen Vorsprungs konnte ich den Sieg ins Ziel bringen. Das war ein unglaublich emotionaler Moment.“

Kalterer See Triathlon

Warum dieser Sport hängen bleibt

Triathlon gilt als eine der vielseitigsten Ausdauersportarten überhaupt. Der gesamte Körper wird gefordert, das Herz-Kreislauf-System gestärkt und gleichzeitig die Gelenke geschont. Auch Hofer profitiert davon bis heute: „Aus körperlicher Sicht war der Triathlonsport über so viele Jahre extrem wertvoll. Ich konnte mir eine ausgezeichnete Ausdauer aufbauen. Er hat mich als Athlet geprägt und mich in vielerlei Hinsicht verändert.“

Rahmenprogramm sorgt für Stimmung

Schon am Freitag, 8. Mai, beginnt das Geschehen rund um den Kalterersee Triathlon mit einer Charity-Aktion. Bei einer Tretboot-Regatta wird nicht nur gelacht, sondern auch gesammelt: Der Erlös geht an die Vereinigung HerzKinder Südtirol. Organisiert wird das Event unter anderem von Daniel Brunato und seinem Team, unterstützt von Partnern wie Internorm und der Sparkasse.

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Nach dem Wettkampf wartet auf die Teilnehmer ein entspannter Ausklang mit Pasta Party, Siegerehrung und Verlosung. Der Kalterersee Triathlon bleibt damit nicht nur sportlich, sondern auch gesellig ein Fixpunkt.

Alles angerichtet für einen spannenden Renntag

Am 9. Mai um 10 Uhr fällt der Startschuss am Lido von Kaltern. Hofer will vorne mitmischen, die Konkurrenz reist bestens vorbereitet an, und der Kalterersee Triathlon verspricht wieder packende Szenen vom ersten Sprung ins Wasser bis zum letzten Schritt ins Ziel.

Die Zutaten stimmen jedenfalls: starke Athleten, anspruchsvolle Strecke und eine Atmosphäre, die jedes Jahr aufs Neue viele in ihren Bann zieht. Jetzt fehlt nur noch einess: der Startschuss.

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