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Es sollte das IRONMAN-Comeback Rennen nach der Geburt ihrer Tochter Kiana werden.

Doch am Wochenende relativierte sich vieles im Leben der jungen Kärntnerin. "Wir waren gerade bei einer Trainingsausfahrt für den IRONMAN Austria-Kärnten am 2. Juli als uns ein Mietwagen überholte. Der Fahrer unterschätzte die Geschwindigkeit und schnitt mich. Ungebremst kollidierte ich mit der Motorhaube des Wages und flog über diese," erzählt Eva Wutti noch immer geschockt.

"Zum Glück ist heute nichts Schlimmeres passiert. Ich bin mit Prellungen an beiden Knien davon gekommen. Leider scheint es immer noch so zu sein, dass uns Radfahrern zu wenig Beachtung auf den Straßen geschenkt wird. Nach den tollen Trainingsergebnissen der letzten Wochen war ich zuversichtlich, wieder an die Leistungen vor der Schwangerschaft anschließen zu können. Jetzt ist erst einmal Rehabilitation angesagt und dann gebe ich beim IRONMAN Austria-Kärnten alles."

Zur Therapie zählen unter anderem lange Spaziergänge mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter, um die Prellungen abschwellen zu lassen.

2015 konnte Eva Wutti den IRONMAN Austria-Kärnten gewinnen. Mit einer persönlichen Bestzeit von 08:37:36 zählt die Kärntnerin zu den achtschnellsten Langdistanz-Athletinnen der Welt.


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