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In Klagenfurt wurden heute Abend Österreichs TriathletInnen des Jahres gekürt. Die strahlenden Gewinner waren bei den Damen die Olympionikin Julia Hauser und bei den Herren der Silbermedaillengewinner der Paralympics, Florian Brungraber.

Die Wahl zur Triathletin und zum Triathleten des Jahres wurde mit einer Publikumswahl, einer internen und externen Expertenjury auf breite Beine gestellt, erklärte ÖTRV-Vizepräsident Andreas Paschinger.

Schwierige Saison für Julia Hauser mit Happy End

Zur Triathletin des Jahres wurde Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W) gekürt. Die Wienerin, die sich vor zwei Wochen in Abu Dhabi bei einem Sturz einen Beckenknochenbruch zuzog, freute sich die Auszeichnung persönlich entgegenzunehmen: „Die Saison hat mit dem besten Ergebnis in der World Triathlon Series in Yokohama (Anm.: 5. Platz) begonnen. Danach war es aber eine schwierige für mich. Ich habe nach Tokyo lange mental gekämpft, nachdem das Rennen nach bereits fünf Sekunden zu Ende war. Ich war so gut vorbereitet und fit am Start. Es freut mich aber jetzt total diese Auszeichnung gewonnen zu haben.“

Paralympics-Silber für Florian Brungraber

Bei den Herren holte der Paralympics-Silbermedaillengewinner Florian Brungraber (TriPowerWimberger Freistadt) die begehrte Trophäe. Mit Silber in Tokyo, Silber bei der EM in Valencia und Bronze bei der WM in Abu Dhabi war der Paraathlet der Abräumer der Saison. „Ich konnte mich heuer international in den Top 3 etablieren. Die nächsten Jahre kann es gerne in diesem Stil bis Paris 2024 weitergehen. Die Ehrung zum Triathleten des Jahres zeigt, wie Inklusion im Triathlon gelebt wird“, freut sich der Oberösterreicher sehr. Seit 2014 nimmt der Österreichische Triathlonverband Aufgaben im Parasport wahr, wie Präsident Zettinig anmerkt: „Der Parasport steht bei uns im Mittelpunkt. Wir haben mit Oliver Laaber in diesem Bereich auch einen Para-Triathlon-Referenten installiert."

Die weiteren Sieger

Zuvor wurden bereits vier weitere Awards verliehen. Zum „Trainer des Jahres“ wurde der Oberösterreicher Gerald Will. Der EM-Starter von 1990 bestritt heuer selbst seine 35. Saison und gibt seit Jahren seine Leidenschaft und sein Feuer an seine Athleten nun schon weiter. Zur Veranstaltung des Jahres wurde mittels Publikumsvoting der „Austria Extreme Triathlon“ gewählt.

Die Wahl zur Persönlichkeit des Verbandes wurde Joschi Schlögl vom ÖTRV-Präsidium und -Vorstand zuteil. Schlögl, der 31 Jahre in den verschiedensten Funktionen ehrenamtlich tätig war und ist, hat auch als Technical Official über 150 Wettkampfeinsätze bestritten. Der Tiroler hat sich nach einer Krebsdiagnose vor zwei Jahren wieder zurückgekämpft und heute gerne den Weg nach Klagenfurt auf sich genommen! „Es waren schwere zwei Jahre, aber es geht wieder aufwärts. Der Triathlonsport hat mir dabei geholfen, ich habe meine Funktionen von zu Hause aus wahrgenommen“, so Schlögl.

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Der T“echnical Official des Jahres“ wurde posthum an Werner Kreuzer verliehen, der heuer im Mai an einer Coronaerkrankung verstarb. ÖTRV-Präsident Zettinig übergab diesen an seine Frau Sylvia: „Werner hatte Handschlagqualität, das hat ihn ausgezeichnet. Er war nicht nur als Funktionär erfolgreich tätig und arbeitete federführend am ÖTRV-Covid-Präventionskonzept mit er war auch ein wichtiges Mosaiksteinen im Verband!“


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