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Am Samstag kämpften sich die letzten Helden bei der 29. Auflage der Ironman-Distanz des AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf nach 15 Stunden und knapp vor 22.00 Uhr ins Ziel.

Am heutigen Sonntag ging dies beim traditionellen Abschluss des ältesten Triathlon-Events Österreichs über die Sprint- & Olympische-Distanz deutlich schneller. Anstrengend und hart war es aber dennoch.

Ostendorf gewinnt Herren-Sprint

Er war der Titelverteidiger, der Favorit - und er wurde den Erwartungen gerecht: Felix Ostendorf war auch 2016 beim AUSTRIA TRIATHLON über die Sprint-Distanz nicht zu schlagen. Der junge Deutsche absolvierte die 750m lange Schwimm-Strecke durch den ruhigen Neusiedler See am schnellsten, musste nach den 20-Rad-Kilometern aber Peter Luftensteiner den Vortritt beim zweiten Wechsel lassen. Doch mit der besten Zeit auf den abschließenden 5- Lauf-Kilometern schaffte Ostendorf noch den Sprung auf Platz eins und in 57:08 die erfolgreiche Titelverteidigung. Die Plätze zwei bis vier belegten mit Peter Luftensteiner (PSV Tri Linz), Arthur Winter (HSV Triathlon Kärnten) und Gregor Weigl (PSV Tri Linz) drei Österreicher, die allesamt unter einer Stunde blieben.

Sieger Felix Ostendorf (GER): "Ehrlich gesagt habe ich beim Laufen gar nicht gemerkt, wann ich mich abgesetzt und damit das Rennen entschieden habe. Natürlich bin ich mit dem Sieg sehr glücklich und genieße es wie immer in Podersdorf zu sein."

Österreichischer Dreifacher-Erfolg bei den sprintenden Damen

Bei den Damen gab es überhaupt einen österreichischen Dreifach-Erfolg: Angeführt von Lemuela Wutz (HSV Triathlon Kärnten) und gefolgt von Elena Labmayer (PSV Tri Linz) und Anja Weilguni (PSV Tri Linz) war das Rennen fest in Rot-Weiß-Roter Hand. Den Sieg holte sich Wutz, vor allem dank einer bärenstarken Laufleistung. Denn in ihrer Paradedisziplin hielt die junge Kärntnerin nicht nur mit den Männern mit (sechstschnellste Zeit gesamt!), sondern zog auch noch an ihrer Konkurrentinnen vorbei und holte sich damit den Sieg über die Sprint-Distanz.

Siegerin Lemuela Wutz (AUT): "Wir hatten heute super Bedingungen, keinen Wind beim Schwimmen und auf der Radstrecke. Beim Laufen habe ich mich sehr gut gefühlt und konnte mein Tempo durchziehen. Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht und ich komme sicher wieder."

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Last but not least: Erika Cosmar & Niko Wihlidal siegen olympisch

Den Abschluss des AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf bilden traditionell die Bewerbe über die olympische Streckenlänge (1,5km / 40km / 10km). Und dabei durften sich die Zuschauer beim strahlendem Sonnenschein über einen heimischen Dreifach-Erfolg bei den Herren freuen: Denn der Vorjahres-Zweite Nikolaus Wihlidal (vom Top Team Tri NÖ), schon beim Schwimmen als Zweiter gut dabei, hatte sich mit dem besten Rad-Split zur Rennmitte an die Spitze gesetzt und diese Position bis ins Ziel nicht mehr abgegeben. Schließlich siegte Wihlidal in guten 1:52:43. Hinter ihm belegte der schnellste Läufer im Feld Daniel Müller (Nora Racing Team) den zweiten Platz. Rang drei belegte Roman Thürauer (Hurtigflink LTC/Team Triaguide), der sich auf der Laufstrecke noch aufs Stockerl kämpfte.

Bei den Damen ging der Sieg nach Ungarn, denn Erika Cosmar aus Budapest war in 2:05:03 eine Klasse für sich und verwies die beiden Österreicherinnen Doris Gschwandtl (HSV Marathon) und Johanna Priglinger (Wien) auf die Plätze zwei und drei.

Sieger Nikolaus Wihlidal (AUT): „Es war wie immer einmalig hier in Podersdorf, alles perfekt. Und das Publikum war spitze - vielen Dank. Zum Rennen selbst: Ich war heute stark am Rad und konnte mir da einen Vorsprung erarbeiten, den ich dann recht sicher ins Ziel bringen konnte.“

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Siegerin Erika Cosmar (HUN): "Ich bin zum ersten Mal in Podersdorf und habe gleich gewonnen. Das ist natürlich perfekt. Die Strecke ist sehr schnell und ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden."

Staffelbewerbe an österreichische Teams

In den Staffel-Bewerben gingen die Siege am Sonntag im Sprint an das österreichische Team 123 mit Horvath/Busl/Jonas und über die Olympische- Distanz an das österreichische TGV-Team mit Janystin/Dürnbeck/Kiefer.


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