Carina Reicht siegt beim Triathlon Wels 2025
Carina Reicht siegt beim Triathlon Wels 2025 (Foto: © Gierlinger)
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Carina Reicht triumphierte beim Europacup in Wels

Der Europacup in Wels hat mit einem wahren Highlight für österreichischen Triathlon gesorgt: Carina Reicht sicherte sich beim Heimrennen erneut den Sieg und bestätigte damit ihre herausragende Form.

Nur zwei Wochen nach ihrem internationalen Durchbruch bei ihrem ersten Europacupsieg in Kielce (POL) setzte die Steirerin ein weiteres Ausrufezeichen und schrieb Geschichte als erste Österreicherin, die den prestigeträchtigen Bewerb beim Wels Triathlon gewinnen konnte.

Mit einem kraftvollen Start von einem eigens errichteten Steg in der Traun, inklusive 750 Metern Schwimmen im Neoprenanzug, legte Reicht die perfekte Grundlage für ihren Erfolg. Auf der anspruchsvollen 20 Kilometer langen Radstrecke und den abschließenden drei Lauf-Runden durch die belebte Welser Innenstadt ließ sie unter anderem die starke Deutsche Franka Rust hinter sich. Die australische Athletin Sophie Linn komplettierte das Podium auf Rang drei. Auch die weiteren österreichischen Starterinnen schlugen sich beachtlich: Nicole Bauer belegte Platz 21, Linda Hehenwarter kam auf Rang 27 und Leonie Hauser sicherte sich Platz 47.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl vor Heimpublikum. Das macht’s schon sehr besonders“, schwärmte Reicht nach ihrem triumphalen Ziel-Einlauf und strahlte vor Freude.

Österreichs Herren demonstrieren starke Teamleistung beim Europacup in Wels

Doch nicht nur bei den Damen sorgte der Europacup in Wels für Hochspannung. Auch die österreichischen Herren zeigten eine beeindruckende Leistung und sicherten sich gleich mehrere Spitzenplätze. Nur hauchdünn verpasste Lukas Pertl mit Platz fünf einen Podiumsplatz – nur neun Sekunden trennten ihn vom Siegerpodest. Sein Kampfgeist und sein Tempo in der Welser Innenstadt begeisterten die Zuschauer.

Direkt dahinter erreichte Peter Luftensteiner den neunten Platz, gefolgt von weiteren starken Ergebnissen durch Niklas Keller auf Platz zwölf und Lokalmatador Thomas Windischbauer, der mit Rang 20 ebenfalls zu den Top 20 gehörte. Dieses Gesamtbild zeigt eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung der österreichischen Herren beim Europacup in Wels.

Den Sieg holte sich der Franzose Paul Georgenthum, der sich vor seinen Landsmann Nils Serre Gehri, Junioren-Weltmeister, und Euan De Nigro aus Italien, U23-Europameister, durchsetzte.

„Ich bin sehr zufrieden! Wels spielt, was die Stimmung angeht, in der Championsleague mit!“, zog Pertl nach dem Rennen ein positives Resümee.

Junge Talente zeigen beim Junioren-Europacup in Wels ihr Potenzial

Auch der Junioren-Europacup beim Europacup in Wels hielt spannende Momente bereit. Jelle Kaindl, ein junges Ausnahmetalent aus Tirol, bewies einmal mehr, dass er zu den vielversprechendsten Nachwuchsathleten zählt. Mit gerade einmal 16 Jahren kämpfte er sich auf einen sensationellen dritten Platz und sicherte sich somit sein erstes internationales Podium. Nur vier Sekunden trennten Kaindl vom Sieg, der an den Deutschen Moritz Hügel ging, gefolgt vom Franzosen Adrien Gouilloud.

Weitere österreichische Nachwuchsathleten wie Maro Schober, Alexander Urschitz und Jan Gaberc zeigten mit den Plätzen 12, 13 und 16 ebenfalls hervorragende Leistungen und demonstrierten das hohe Niveau des heimischen Nachwuchses. Bei den Juniorinnen gewann die Ungarin Fanni Szalai, während Kathrin Ritter und Bettina Ecker mit den Plätzen 11 und 17 ebenfalls in die Top 20 liefen.

Der Europacup in Wels entwickelte sich damit zu einer Bühne für große Triathlon-Emotionen, packende Wettkämpfe und zahlreiche österreichische Erfolgsgeschichten. Von den erfahrenen Spitzenathleten bis hin zu den jungen Talenten bewiesen alle Teilnehmer beim Heimrennen, dass sie bestens gerüstet sind für kommende Herausforderungen.

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