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Foto (C) Eugen Haug /pixelio.deSo schnell zu radeln wie ein Tour-de-France-Sieger mag für viele eine zwar reizvolle Herausforderung sein.

Zur Verbesserung der eigenen Fitness trägt das jedoch kaum bei, wie ein Forscherteam der University of Oxford zeigt. Obwohl Profiradfahrer beim Training am Ergometer mit einer sehr hohen Trittfrequenz von rund 110 Umdrehungen pro Minute in die Pedale treten, hinterlässt ein solches Workout nur sehr geringe positive Effekte bei Freizeit-Bikern.

Zu wenig Energie für Antrieb

In ihrer Erhebung haben die Experten den Energieverbrauch bei verschiedenen Trittfrequenzen und -intensitäten analysiert. Bei schwachen Intensitäten von 50 Watt verwendet ein Freizeitsportler, der wie ein Profi mit 110 Umdrehungen pro Minute in die Pedale tritt, 60 Prozent seiner Energie nur dazu, seine Beine in dieser Geschwindigkeit herumzuwirbeln. Nur 40 Prozent werden aufgebracht, den Fahrwiderstand zu überwinden.

"Freizeit-Biker wollen effizient radfahren, genauso wie es die Profis tun. Jedoch, um das zu erreichen, heißt es auch anders zu fahren als die Profis. Schneller in die Pedale zu treten, ist vielleicht gut für Tour-de-France-Sieger, aber nicht für den Rest. Bei geringen Widerständen und schnellen Frequenzen ist das Ergebnis wenig effektiv", erklärt Studienautor Federico Formenti.

Foto (C) Eugen Haug /pixelio.de


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Meine Erfahrung ist, wenn ein Hobbyfahrer immer nur niedrige Trittfrequenzen tritt, so hat er bei einem 200km Radausflug in bergigem Gelände Probleme, weil ihm irgendwann zuvor die Kraft ausgeht.
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