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Red Bull X-Alps (C) Philip Platzer Red Bull Content PoolPaul Guschlbauer (AUT) und Thomas de Dorlodot (BEL) haben den ersten Turnpoint Genua passiert und bewegen sich entlang der französischen Grenze in Richtung Mont Blanc.

Über 600 Kilometer haben sie sich durch Italien gekämpft – auf Grund des Wetters größtenteils zu Fuß. Jetzt freuen sich die beiden Piloten schon auf die Alpen, die sie durch das Red Bull X-Alps bestens kennen.

Am 28. Juni sind Paul Guschlbauer und Thomas de Dorlodot in Ancona in den von ihnen selbst entworfenen „Adriatic Circle“ gestartet. Seither sind 19 Tage vergangen, an denen die beiden Gleitschirm-Piloten zumeist auf „Arbeitsgerät“ verzichten mussten. Sie haben Italien von der West- an die Ostküste größtenteils zu Fuß durchquert und am Samstag den ersten Turnpoint Genua erreicht. „Das Wetter hat nicht wirklich mitgespielt, deshalb sind wir stundenlang den Straßen entlang marschiert oder haben uns durch das Gestrüpp der niedrigen Berge im Inland gekämpft“, beschreibt Thomas den mühsamen Weg. „Auch das Finden von geeigneten Start- und Landeplätzen war schwierig. Aber wir haben es fast jeden Tag geschafft, zumindest kurze Strecken zu fliegen.“

Vorfreude auf die AlpenRed Bull X-Alps (C) Philip Platzer Red Bull Content Pool
Auch wenn der Gleitschirm bisher größtenteils im Gepäck blieb, sind die beiden Extremsportler noch frohen Mutes: „In den Alpen kennen wir uns beide gut aus. Das Streckenfliegen in den hohen Bergen ist unser Spezialgebiet. Wenn das Wetter passt, werden wir wesentlich mehr Zeit in der Luft verbringen“, gibt sich Paul optimistisch. Der Österreicher und der Belgier bewegen sich derzeit entlang der französischen Grenze in Richtung Mont Blanc. und konnten dabei schon viele Kilometer fliegend zurücklegen.

Schlafen im Gleitschirm
Über 700 Kilometer haben Paul und Thomas bereits zurückgelegt, rund 570 davon zu Fuß. Damit ist erst ungefähr ein Viertel der Strecke geschafft. Um so ein einzigartiges Abenteuer zu bestehen, braucht es eine lange Vorbereitung sowie eine genaue Planung – vor allem in Sachen Ausrüstung. „Wir haben nur das Nötigste dabei und jedes mögliche Gramm eingespart“, erklärt Thomas. „Die Vorbereitungen haben ein Jahr gedauert“, bestätigt Paul, dessen selbst entworfener Skywalk-Gleitschirm zum Beispiel nur 3,5 Kilogramm wiegt – und neben Fluggerät auch als Schlafsack herhalten muss. In Summe wiegt das Gepäck der beiden jeweils in etwa zwölf Kilogramm.

Fotos (C) Philip Platzer Red Bull Content Pool


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