Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Viele Menschen pendeln beim Thema Sport zwischen zwei Extremen hin und her. Motivationslose Phasen werden auf der Couch verbracht, dann wird das tägliche Sportprogramm wieder voll durchgezogen.

Dieser Zyklus kann bei vielen Sportbegeisterten für Frustration sorgen, denn in den inaktiven Phasen werden hart erarbeitete Muskeln wieder abgebaut und die Ausdauer geht zum Teil verloren. Wer dann wieder von vorne anfangen muss, ärgert sich oftmals über den eigenen Schweinehund. Wir stellen uns daher die Frage: Wie findet man die richtige Balance, die langfristig durchgehalten werden kann?

Die passende Sportart wählen

Für viele wird Sport immer noch als eine Art Pflicht betrachtet, die notwendig ist, um gesund zu bleiben, gut auszusehen und den gesellschaftlichen Maßstäben zu entsprechen. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Menschen, mit Sportarten anzufangen, die besonders gute Ergebnisse erzielen sollen. Natürlich spricht nichts dagegen, regelmäßig im Fitnessstudio Gewichte zu heben oder mehrmals die Woche eine Runde laufen zu gehen, der Spaß sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben. Wer harte Workouts genießt und das natürliche High danach zelebriert, ist bei diesen Sportarten vielleicht genau richtig. Für alle, denen es jedoch schwerfällt, sich mehrmals die Woche aufzuraffen und gegen den inneren Schweinehund anzukämpfen, sind vielleicht andere Sportarten besser geeignet. Teamsportarten wie Fußball oder Volleyball haben bspw. einen zusätzlichen Motivationsfaktor, da sie mit anderen Mitspielern ausgeführt werden, und bei Kampfsportarten kann jede Menge Dampf abgelassen werden. Wer gern in der Natur ist, kann Radfahren, Klettern oder flotte Spaziergänge in Erwägung ziehen. Wasserratten können sich in einem Schwimmbad anmelden und mit verschiedenen Schwimmtechniken ein perfektes Ganzkörper-Workout genießen.

Das richtige Maß finden

Wer regelmäßig zwischen den Extremen pendelt, könnte genau in diesem Rhythmus die Problematik finden, die von einem konsistenten Training abhält. Die Folgen von Übertraining können nämlich gravierend sein. Viele Menschen erleben bspw. ein Energietief, wenn sie zu viel Cardio-Training betreiben und dazu auch noch ihre Kalorienzufuhr reduzieren und sind irgendwann einfach zu erschöpft, um weiterzumachen. Dazu wird das Verletzungsrisiko stark erhöht und oftmals früher oder später eine Trainingspause erzwungen. Auch die erzielten Ergebnisse sind oftmals schlechter als bei jenen Menschen, die mit Maß trainieren. Anzeichen für Übertraining werden auf dem Blog von Runtastic beschrieben. Wer sich an drei oder vier Tagen pro Woche bewegt, hat bereits ein hervorragendes Pensum geschafft. Manchmal muss es nicht einmal ein ganzes Workout sein, sondern es genügt schon, zu Fuß zur Arbeit zu gehen oder eine gemütliche Runde Yin-Yoga einzulegen. Wer sich und seinen Körper nicht überfordert, bleibt tendenziell viel länger dabei.

Mentalen Druck abbauen

Für viele ist der mentale Druck und die hohe Erwartungshaltung im Sport ein großes Problem. Möchte man in kürzester Zeit Gewicht verlieren, sichtbare Muskeln aufbauen oder unrealistische Ziele erreichen, steigt der mentale Druck enorm. Besonders stark kann man diese Auswirkungen bei professionellen Athleten beobachten. Betway Sportwetten hat dem mentalen Druck in der Tenniswelt einen gesamten Artikel gewidmet. Berühmte Athletinnen wie Naomi Osaka sprechen öffentlich über den Stress, dem Profis im Sportbereich ausgesetzt sind, und weshalb Ruhe und Erholung wichtiger als Erfolg sind. Bei ihnen kommen neben den hohen Erwartungen von Trainern und Fans auch das ständige Reisen und zahlreiche Interview-Termine hinzu, die zusätzlich belasten.

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Aber auch für Hobbysportler ist diese Erkenntnis wichtig. Statt zu hohe Ziele zu stecken, können sich Sportbegeisterte auf Routinen fokussieren, die sie einhalten möchten, und ihre Erfolge daran messen. Statt sich den perfekten Körper oder die Höchstleistung in wenigen Monaten erarbeiten zu wollen, kann es ein Vorsatz sein, eine Routine aufzubauen und sprichwörtlich den Weg als Ziel zu definieren. Mindestens dreimal pro Woche ins Schwitzen zu kommen, ist ein deutlich realistischeres Ziel, als sich auf körperliche Veränderungen zu fokussieren.

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Um die richtige Balance zwischen Couchpotato-Dasein und Sportwahn zu finden, sollte Sport nicht zur Pflicht werden, sondern Spaß machen. Das gelingt mit der richtigen Sportart und einem guten Maß. Wer dann auch noch den Druck durch realistische Ziele herausnimmt, hat bessere Chancen, wirklich dranzubleiben!


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