Die Damenmannschaft von Borussia Dortmund: Der schlafende Riese im deutschen Frauenfußball!

Der Frauenfußball hat in Deutschland einen wahren Popularitätsaufschwung erlebt. Vor einigen Jahren wurden fußballspielende Damen noch belächelt, in Zeiten der Gleichberechtigung von Frauen und Männern gehört dies jedoch längst der Vergangenheit an.

Klar können Sie Ihre Freizeit auch damit verbringen, im Internet um einen Echtgeld Gewinn zu spielen. In diesem Fall haben wir etwas für Sie: Hier finden Sie großartige Casino-Boni. Sie können sich jedoch auch ein schwarz-gelbes Trikot überstreifen und die Damenmannschaft des BVB anfeuern. Hier im Herzen des Ruhrgebiets könnte nämlich das nächste Schwergewicht im deutschen Frauenfußball entstehen. Warum dies eine ganz besondere und alles andere als alltägliche Angelegenheit ist, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten von uns.

Borussia Dortmund und der Frauenfußball – Wie alles anfing

Im September 2020 sorgte Borussia Dortmund für Aufsehen, als der renommierte Fußballverein bekannt gab, eine neue Abteilung für Frauenfußball zu gründen. Diese Ankündigung überraschte so manchen Experten. Dies liegt nicht etwa am Umstand selbst, sondern vielmehr an der Art und Weise, wie Borussia Dortmund das Projekt Damenfußball angeht. Für einen Club mit einer derartigen Strahlkraft ist zwar ein Platz in der Frauen-Bundesliga fast schon Pflicht, eine Lizenz eines Profiklubs hat der Verein aus dem Ruhrgebiet jedoch nicht übernommen. Stattdessen möchte man sich seinen Platz unter der Elite der Fußballdamen Deutschlands, ganz wie sich das für das Ruhrgebiet gehört, „erarbeiten". Dies bedeutet, dass für die BVB-Damen alles ganz unten in der Kreisliga B beginnen wird.

Die Fans als Stein des Anstoßes für den Start des Projekts BVB-Damenfußball

Dass es überhaupt so weit kam, haben wir den Fans sowie den Vereinsmitgliedern zu verdanken. Im November 2019, beim Heimspiel gegen Paderborn, zeigten die für ihre große Leidenschaft bekannten BVB-Fans ein Plakat auf der Südtribüne, der Herzkammer des Vereins. Auf diesem war zu lesen: „Fußball ist für alle da – Frauenmannschaft jetzt“. Auf der am nächsten Tag stattfindenden Jahreshauptversammlung folgte laut BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer eine „Initialzündung“, also eine Art Startschuss für das Projekt Damenfußball beim BVB.

Die Damenmannschaft des BVB zerlegt die Kreisliga A1

Das damals von Trainer Thomas Sulewski betreute Damenteam des BVB ging als haushoher Favorit ins Aufstiegsrennen der Kreisliga A1. Dieser Favoritenrolle wurde die Mannschaft von Anfang an gerecht und marschierte eindrucksvoll durch die Saison. Ungeschlagen, ja sogar ohne Punktverlust krönte sich das Team um Cheftrainer Sulewski am Saisonende zum Kreisligameister:

Spiele

Siege

Torverhältnis insgesamt

Tordifferenz

Punkte

18

18

143:3

+140

54

In der Bezirksliga Staffel 4 gingen die herausragenden Erfolge des Damenteams von Borussia Dortmund direkt weiter

Ob sich Cheftrainer Sulewski vor Saisonbeginn online und kostenlos über Spieletrends informiert hat, ist nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass die Frauenfußballmannschaft des BVB auch in seiner zweiten Saison auf keinen nennenswerten Gegner traf. Die Bezirksliga Staffel 4 hatte der wohl geschmierten schwarz-gelben Maschine nichts entgegenzusetzen. Am Ende wurde das Team des BVB wieder einmal souverän Meister und stieg in die Landesliga Staffel 2 auf:

Spiele

Siege

Torverhältnis insgesamt

Tordifferenz

Punkte

24

24

143:5

138

72

Zur Saison 2022/23 bekamen die Damen ebenfalls eine Zweitvertretung

Das Projekt Frauenfußball war für Borussia Dortmund derart erfolgreich, dass der Verein im Frühjahr 2022 bekannt gab, eine zweite Mannschaft aufzubauen. Diese sollte den Spielbetrieb zur Saison 2022/23 aufnehmen. Am 21. Mai 2022 fand deshalb ein Sichtungstraining statt, an dem bis zu 120 Spielerinnen teilnehmen konnten. Abteilungsleiterin Svenja Schlenker nannte als Hauptgrund für die Aufstellung einer Zweitvertretung das nicht enden wollende Interesse unzähliger Spielerinnen, das schwarz-gelbe Trikot tragen zu wollen.

Die Frauen-Bundesliga als erklärtes Ziel des Vereins

Daraus, dass das Ziel des Frauenteams des BVB die Bundesliga ist, macht niemand in Dortmund einen Hehl. Svenja Schlenker sagt dazu etwa, dass man im Verein erwarte, dass es in den „ersten drei oder vier Jahren recht einfach funktionieren sollte“. Übersetzt soll das heißen, dass Aufstiege in diesem Zeitraum Pflicht sind. Bemerkenswert ist jedoch allemal, dass sich die Vereinsführung des BVB trotz seines ambitionierten Ziels sich dazu entschlossen hat, von ganz unten anzufangen.

Es gibt jedoch auch Kritik an der Herangehensweise des BVB

Allerdings sieht nicht jeder die Herangehensweise des Vereins an das Thema Frauenfußball positiv. Zwar fängt Borussia Dortmund ganz unten an, mit den Vereinen in der Kreisliga oder Bezirksliga hat das Team jedoch keinerlei Gemeinsamkeiten. Die Spielerinnen nutzen allesamt das hoch professionelle Umfeld eines Bundesligisten. Auch bei den Spielerinnen zeigt sich die finanzielle Überlegenheit von Borussia Dortmund.

Nachdem der Aufstieg in die Landesliga geschafft wurde, gab es etwa insgesamt acht Abgänge und mit der 18-jährigen Danielle Tan konnte die Mannschaft des BVB sogar eine waschechte Nationalspielerin Singapurs als Neuzugang begrüßen. Damit dürfte Borussia Dortmund die einzige Mannschaft in einer fünften Liga Deutschlands sein, die über eine Nationalspielerin verfügt. Die sportlichen Erfolge seien daher keine Überraschung, sondern lediglich die logische Konsequenz des professionellen Umfelds sowie den finanziellen Rahmenbedingungen, mit denen kein anderes Team mithalten kann.


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