Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Letzten Sonntag durfte ich bereits zum 4. Mal den Marathon in Zürich laufen, drei Mal davon als Pacemaker.

Hier einige Impressionen, Eindrücke und Erlebnisse aus der Schwiz. Zuerst die Marathonmesse: Es hat nicht lange gedauert und ich wurde von einer Helferin begrüßt mit den Worten, auch wieder dabei? Herzlich Willkommen.

Des Weiteren hat mich die Dame vom Lungenfunktionstest wieder erkannt. Da stellt sich die Frage, ob das so gut ist, wenn man gleich mal von im Medizinbereich helfenden erkannt wird ;) Schön, viele vertraute Gesichter, immer und überall. Man fühlt sich gleich wieder wie zuhause. So, jetzt zum Marathon: Kurz vor dem Start, es schüttet in Strömen, es ist kalt. Wir, Giulia, meine Pacemakterkollegin und ich, halten schon mal Ausschau nach MitläuferInnen. Helena, meine Lauffreundin aus Wien ist auch mit dabei.

Graupelschauer und Schneefall zum Start

Wir sind gleich durch und durch Nass, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. In unserer Gruppe hatten wir MarathondebütantInnen, den ältesten Läufer im Teilnehmerfeld, VielläuferInnen… Walter, 80 Jahre, absolvierte z.B. seinen 3. Marathon souverän. Übrigens auf allen seiner Marathons durfte ich ihn als Pacemaker begleiten. Agata, eine der Erst Marathon Läuferinnen, hat mir bei KM 39 erzählt, dass sie am 1.1. dieses Jahres ihre Tochter zur Welt gebracht hat. Und sie hat gemeint, man sage immer die Geburtsschmerzen seien das schlimmste, dies sei nicht wahr, Marathon sei schlimmer. 3 Km später ist sie uns auch glücklich um den Arm gefallen.

Das laufen als Pacemaker hat viel schönes, es ist manchmal anstrengend seine Pace zu laufen, man ist, gerade bei den langsameren Zeiten Animateur, Seelentröster, Motivator…. Aber es ist ein schönes Gefühl, mit viel Emotion. Danke allen MitläuferInnen und Dank an meine Pacemakerkollegin Giulia. Es hat großen Spaß gemacht, mit euch allen.


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