Die Oberschenkel dürfen jetzt schon mal leise um Gnade winseln, denn der Countdown für ein echtes Brett von einem Rennen läuft.
Am 18. April 2026 verwandelt sich der Stubaier Gletscher wieder in eine Arena für alle, die im Slalom-Anzug nicht nur eine gute Figur machen, sondern auch ordentlich Schmalz in den Beinen haben. Der Stubai Wild Ride steht an und wer hier ins Ziel kommt, darf sich zurecht ein Kaltgetränk mehr gönnen.
Sechs Kilometer pure Extase beim Stubai Wild Ride
Vergessen Sie gemütliches Wedeln bei der Familienabfahrt. Beim Stubai Wild Ride geht es ans Eingemachte. Auf einer Strecke von über sechs Kilometern müssen die Teilnehmer satte 920 Höhenmeter vernichten. Damit das Ganze nicht zu einfach wird, stehen rund 160 Tore im Weg, die mit Präzision und ordentlich Speed genommen werden wollen. Es ist eine Prüfung für Technik, Ausdauer und eine gehörige Portion Mut. Wer sich dieser Herausforderung stellen will, sollte den 14. April 2026 rot im Kalender markieren, denn bis dahin sind Online-Anmeldungen für das Event noch möglich.
Früher kannte man das Spektakel vielleicht noch unter dem Namen Wilde Grube Ride, doch das Motto Epic Rides. Epic Valley. bleibt Programm. Der Stubai Wild Ride hat sich längst als die ultimative Herausforderung für Hobby-Rennläufer etabliert, die wissen wollen, wo der Barthel den Most holt.
Taktik-Füchse aufgepasst: Die neue Teamwertung
Einzelkämpfer waren gestern, jetzt wird im Rudel gejagt. Eine spannende Neuerung sorgt in diesem Jahr für frischen Wind auf der Piste: Erstmals gibt es eine Teamwertung. Jeweils fünf Personen bilden eine Einheit, wobei mindestens eine Frau zum Kader gehören muss. Am Ende zählt das Best-of-4-Prinzip. Das bedeutet, dass die vier schnellsten Zeiten gewertet werden. Das verleiht dem Stubai Wild Ride eine völlig neue taktische Komponente. Wer pusht wen? Wer riskiert alles für die Gruppe? Der Teamgeist wird hier auf eine harte Probe gestellt.

Prominente Jäger und Titelverteidiger
Das Starterfeld liest sich wie das Who-is-Who der ambitionierten Skiszene. Mit dabei ist natürlich die Vorjahressiegerin Magdalena Ranalter. Die Lokalmatadorin brennt bereits auf den Startschuss. Ich freue mich riesig, wieder dabei zu sein! Der Stubai Wild Ride ist etwas ganz Besonderes, vor allem, weil es ein Heimrennen für mich ist. Ich werde natürlich versuchen, meinen Titel zu verteidigen, aber in erster Linie zählt für mich der Spaß am Skifahren und die großartige Stimmung am Gletscher.
Bei den Herren scharrt Tormis Laine mit den Hufen, beziehungsweise den Kanten. Der Este, der letztes Jahr den dritten Platz belegte und gerade erst bei den Winterspielen in Milano Cortina für Furore sorgte, hat noch eine Rechnung offen. Laine lässt keinen Zweifel an seinen Ambitionen: Das Rennen im Frühling im Stubai hat für mich einen besonderen Reiz. Die Strecke ist lang, anspruchsvoll und einfach unglaublich schön. Ich bin topmotiviert und werde alles geben, um dieses Jahr ganz oben am Podest zu stehen. Neben diesen Top-Athleten haben sich auch ehemalige Weltcupfahrer angekündigt, was das Niveau beim Stubai Wild Ride ordentlich nach oben schraubt.
Frühlingsgefühle und brennende Muskeln
Während im Tal vielleicht schon die ersten Blumen blühen, herrscht am Gletscher noch absoluter Ausnahmezustand. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Strecke wird perfekt präpariert und die Startblöcke sortiert. Für die Zuschauer bietet der Stubai Wild Ride ein perfektes Frühjahrs-Highlight. Sonnenskilauf gepaart mit packender Rennaction und einem Panorama, das fast vom Zuschauen ablenkt. Wer also Lust auf brennende Muskeln oder einfach nur eine grandiose Sport-Party hat, sollte sich den Stubai Wild Ride nicht entgehen lassen.
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