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Jakob Schubert hat bei den IFSC Climbing World Championships in Hachioji (Japan) überraschend die Silber-Medaille geholt.

Für den Vorstiegs-Spezialisten war es die ersten Medaille im Bouldern bei Weltmeisterschaften. Gold holte der souveräne Japaner Tomoa Narasaki.

Anspruchsvolle Finale-Routen

Jakob Schubert qualifizierte sich hauchdünn als Sechster für das Finale der Top 6. Dort schaffte lediglich der Japaner Tomoa Narasaki auf vier Routen zwei Tops. Den restlichen Athleten gelang kein einziges Top auf den extrem schweren Routen. Für den 23-Jährigen Narasaki war es nach 2016 der zweite WM-Titel im Bouldern.

Spannende Entscheidung

Jakob Schubert erreichte wie auch der Deutsche Yannick Flohe und der Japaner Kokoro Fujii im Finale drei Mal die Zonenwertung. Schubert benötigte allerdings die wenigsten Versuche. Dritter hinter Schubert wurde überraschend der junge Deutsche Yannick Flohe. Top-Favorit Adam Ondra belegte im Finale lediglich den letzten Rang.

Sechste WM-Medaille

Für Schubert war es die sechste Medaille bei Kletterweltmeisterschaften. Bisher holte er zwei Goldmedaillen im Vorstieg und eine Goldmedaille in der Kombination sowie zwei Silbermedaillen im Vorstieg. In Japan hat er im Vorstieg und in der Kombination zwei weitere große Chancen auf Medaillen.

Bei den Damen sicherte sich die Slowenin Janja Garnbret den WM-Titel.

Bouldern: Endstand Damen - Finale

  1. Janja Garnbret (Slowenien): 3 Tops / 3 Zonen
  2. Akiyo Noguchi (Japan): 2 Tops / 2 Zonen
  3. Shauna Coxsey (Großbritannien): 2 Tops / 2 Zonen
  4. Jewgenia Kasbekowa (Ukraine): 1 Top / 2  Zonen
  5. Miho Nonaka (Japan): 1 Top / 2 Zonen
  6. Nanako Kura (Japan): 0 Tops / 1 Zone

Bouldern: Endstand Herren - Finale

  1. Tomoa Narasaki (Japan): 2 Tops / 4 Zonen
  2. Jakob Schubert (Österreich): 0 Tops / 3 Zonen, 10 Versuche
  3. Yannick Flohe (Deutschland): 0 Tops / 3 Zonen, 13 Versuche
  4. Kokoro Fujii (Japan): 0 Tops / 3 Zonen, 18 Versuche
  5. Keita Dohi (Japan): 0 Tops / 2 Zonen
  6. Adam Ondra (Tschechien): 0 Tops / 0 Zonen

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