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Pistenskitouren eignen sich perfekt um die eigene Fitness zu steigern und - bergauf wie bergab - an der Technik zu feilen.

Obendrein lässt sich das Training an die individuellen Bedürfnisse anpassen. Wenn du beispielsweise beim Aufstieg und dem Gleiten der Ski Verbesserungspotenzial hast, lässt sich auf der flachen Piste ideal an einer kraftschonenden Gehtechnik arbeiten.

Aber natürlich kannst du auf der Skipiste auch deine Fitness, Ausdauer und Koordinationsfähigkeit verbessern. Wer eine schnelle Trainingsmöglichkeit bei (fast) allen Schneebedingungen sucht, für den sind Pistenskitouren genau richtig.

5 TIPPS FÜR TOURENGEHER AUF PISTEN:

  • Für das Pistentraining sind gerade geschnittene Felle optimal, die etwa 5 bis 7 Millimeter schmaler sind als die Skier. Also beispielsweise eignet sich ein 59 mm breites Fell bei einer Skimitte von 65 mm. Das hilft dir dabei, deine Position auf dem Ski zu verbessern und ein besseres Gefühl für die Griffigkeit der Felle zu entwickeln.

  • Steigere deine Schrittfrequenz und verkürze gleichzeitig deine Schrittlänge. So kannst du bergauf effizienter werden und gleichzeitig Kraft und Impulsivität verbessern.

  • Ändere die Frequenz deines Stockeinsatzes und setze anstelle der 2:1 Technik auf 1:1. So kannst du im Bewegungsablauf eine höhere Position beibehalten und besser atmen. Außerdem wird dein Oberkörper stärker beansprucht und trainiert. Zudem ist es mit 1:1 Stockfrequenz einfacher, eine konstante Geschwindigkeit zu halten

  • Versuche mit möglichst unterschiedlichen Hangneigungen zu trainieren. Auf diese Weise verbesserst du deine Aufstiegstechnik und kräftigst die Körpermitte.

  • Eine perfekte Spitzkehrentechnik ist essentiell für jeden Skitourengeher, der sich in steiles Gelände begibt. Die Piste bietet perfekte Bedingungen, um daran zu arbeiten und die unterschiedlichen Muskelgruppen zu stärken. So ist man für die Backcountry perfekt vorbereitet und kann sich an schwierigere Touren im Gelände wagen.

5 Empfehlungen für Skitouren auf den Pisten

1. Lokale Regelungen beachten.

Informiert Euch über die landesspezifischen und regionalen Regelungen, etwaige Sperrungen oder Warnhinweise. Geht nur dort
auf Tour, wo es nicht verboten ist und bevorzugt Pisten und gekennzeichnete Aufstiegsrouten, die explizit für das Skitourengehen
ausgewiesen sind. Gesperrte Pisten dürfen nicht begangen werden.

2. Verantwortungsvoll bergauf und bergab.

Der normale Skibetrieb hat Vorrang und darf durch Tourengeher nicht beeinträchtigt werden. Rücksichtnahme und
Verantwortungsbewusstsein sind essentiell für ein friedliches Miteinander. Geht nicht nebeneinander, sondern hintereinander. Bleibt
stets am Pistenrand, steigt nicht quer über den Hang auf und fahrt im Randbereich ab.

3. Besondere Vorsicht bei Dunkelheit.

Pistenarbeiten werden häufig nachts durchgeführt. Informiert euch unbedingt vorab über Abläufe und Uhrzeiten der
Pistenpräparierung. Bei Einsatz von Seilwinden besteht Lebensgefahr! Macht Euch bei Dunkelheit oder Einbruch der Dämmerung für
andere sichtbar, um Unfälle zu vermeiden: Stirnlampe einschalten und reflektierende Kleidung tragen.

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4. Rücksichtnahme auf Natur und Tier.

Geht nur bei ausreichend Schnee auf die Piste um Schäden an Pflanzen oder der Bodendecke zu vermeiden und nutzt die bestehenden
Aufstiegsspuren. Seid nachts leise, damit Wildtiere nicht gestört werden. Vergesst nicht, Euren Müll wieder mitzunehmen.

5. Gebühren bezahlen.

Achtet auf die Regelungen an den Parkplätzen und den Zufahrtsstraßen. Egal ob Parkgebühr, Ticket für Tourengeher oder Kosten für
Mautstraßen: Seid fair und bezahlt Eure Gebühren – auch wenn keine Kontrollen zu erwarten sind.

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