Der norwegische Ultraläufer Björn Tore Taranger hat einen beeindruckenden neuen Weltrekord im 24-Stunden-Lauf auf dem Laufband aufgestellt – und das in einem Hotel in Drammen, Norwegen.
Taranger, der für seine zahlreichen Tattoos bekannt ist, bewältigte in genau 24 Stunden eine Strecke von 270,16 Kilometern.
Damit übertraf er den bisherigen Rekord von 264,5 Kilometern um mehr als fünf Kilometer. Diese Leistung entspricht der Distanz von mehr als sechs Marathons – eine beeindruckende Herausforderung selbst für erfahrene Läufer.
Das Tempo hinter dem Rekord
Der 24 Jahre alte Extremsportler lief durchschnittlich 5:20 Minuten pro Kilometer – eine Pace von 11,26 km/h. Dieses gleichbleibend hohe Tempo hielt er ununterbrochen über einen ganzen Tag durch. Zum Vergleich: Für viele Hobbyläufer ist es bereits schwierig, diese Geschwindigkeit eine Stunde lang zu halten. Taranger schaffte es jedoch, diese Belastung 24 Stunden lang durchzuhalten – eine außergewöhnliche Leistung, sowohl körperlich als auch mental.
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Die härtesten Stunden: Psychologische Herausforderungen in der Nacht
Besonders herausfordernd war die Phase in der Nacht, wie Taranger im Nachgang erklärte. Lange Zeit zweifelte er daran, den bestehenden Rekord tatsächlich zu brechen. Doch mit einer beeindruckenden mentalen Stärke und einem enormen Durchhaltevermögen überwand er die Tiefpunkte und schaffte es, den Rekord zu pulverisieren. Am Ende übertraf er die bisherige Bestmarke deutlich.
Laufen für einen guten Zweck
Während seines Rekordlaufs verfolgte Taranger nicht nur sportliche Ziele. Er nutzte die Aufmerksamkeit für eine Herzensangelegenheit: das Sammeln von Spenden für Initiativen, die sich für die mentale Gesundheit einsetzen. Dieser Aspekt verleiht seiner Leistung eine noch größere Bedeutung und zeigt, wie Sport Menschen weltweit inspirieren und unterstützen kann.
Björn Tore Tarangers Erfolg ist ein Beweis für die Grenzenlosigkeit des menschlichen Willens und eine Quelle der Inspiration für Sportler und Zuschauer gleichermaßen. Sein Rekordlauf wird zweifellos in die Geschichte des Ultralaufs eingehen.
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