Das große Laufbuch der Trainingspläne

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Mongolia-Sunrise-to-Sunset (C) www.ms2s.org / Peter TroestWie tiefblau kann ein See sein? Und wie viele unterschiedliche Grüntöne bietet Mutter Natur eigentlich? Bis zu 100 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt werden das im August 2016 herausfinden, wenn sie sich in der unberührten Natur der Nordmongolei an den Ufern des Hovsgol Sees versammeln.

Ihr Ziel: der 18. Mongolia Sunrise to Sunset (MS2S). Der MS2S, ein Nonprofit 42km und 100km Ultra Trail-Lauf, gehört ohne Zweifel zu den schönsten Abenteuerläufen der Welt.

Die Teilnehmer passieren wilde Pferde und Yaks, schroffe Gebirgsketten, vom Wind zerfurchte Tiefebenen mit Wildblumen soweit das Auge reicht – und nicht zuletzt natürlich die tiefblaue Perle der Mongolei, den Hovsgol See.

„Diese wunderschöne Wildnis fesselt jeden. Unser Wettkampf bietet ein spektakuläres Naturerlebnis vom Start bis zum Ziel – angefangen vom Single Trail am Seeufer bei Sonnenaufgang, über die beeindruckenden Gebirgspässe bis hin zu den sumpfigen, moosigen Wäldern“, berichtet Nicolas Musy, Renndirektor des MS2S. Der MS2S ist nicht nur atemberaubend schön, sondern auch atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes: In der Marathondistanz wird ein kumulierter Höhenunterschied (Steigung und Gefälle) von 2.200 Metern bewältigt, im 100km Ultra sind es mehr als 3.300 Meter. Musy: „Dennoch kann jeder mit einem starken Geist und genug Training diesen Marathon beenden. Wir erlauben dafür bis zu 18 Stunden.“

2015: ein internationales Teilnehmerfeld

Foto (C) www.ms2s.org / Khasar Sandag

Ambitionierte Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt nahmen 2015 am MS2S teil: Die Organisatoren konnten Teilnehmer aus nicht weniger als 22 Ländern begrüßen. Der junge mongolische Läufer Tumenbayar Shagdar gewann die 100km Ultra-Distanz in 11:54 Stunden. Die Französin Aurélia Veyre war mit einer Zeit von 15:16 Stunden die schnellste Ultra-Dame. Den ersten Platz in der Marathon-Distanz holten sich der Mongole Tugldur Tselmegsaikhan und die Kanadierin Jennifer Pasiciel. Der Sieg in der Senioren-Kategorie ging an den Schweizer Marc Progin – in bemerkenswerten 15:36 Stunden.

Den Nationalpark erhalten!

Der Mongolia Sunrise to Sunset ist ein Nonprofit-Lauf. Alle Einnahmen werden dazu verwendet, den Hovsgol Nationalpark ursprünglich und sauber zu erhalten sowie die Kultur der Nomaden zu unterstützen. Organisiert werden die gemeinnützigen Tätigkeiten über die in Genf ansässige „ecoLeap foundation“. „Wir wollen diese unberührte Berggegend so schön erhalten, wie sie jetzt ist. Darum finanzieren wir Müllvermeidungsprojekte, engagieren Waldaufseher, schalten TV-Werbespots zur Bewusstseinsbildung und unterstützen Bildungsprojekte für die lokal ansässigen Familien und deren Kinder“, erklärt Renndirektor Nicolas Musy. Darüber hinaus unterstützt ecoLeap die nomadische Kultur. „Es ist nicht nur die unberührte Natur, die diesen Teil der Welt so speziell macht. Es ist auch die einzigartige Kultur der Nomaden und ihre Art zu leben. Die Nomaden sollen auch weiterhin stolz auf ihre Fähigkeiten und ihre Kultur sein!“

Fotos(C) www.ms2s.org / Peter Troest & www.ms2s.org / Khasar Sandag

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen


Kommentar schreiben


Kommentare   

0
:-)
Fürs abwechslungsreiche Laufen absolut eine Reise wert. :lol:
Zitieren Dem Administrator melden
Blogheim.at Logo