Epica dell’Acqua
Epica dell’Acqua (© Veranstalter)
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Eine 100 km lange Reise durch Italiens Wildnis

Ein Rennen das Landschaft und Leidenschaft verbindet

Mit der vierten Ausgabe von Epica dell’Acqua steht im Oktober erneut ein Ausdauer-Abenteuer auf dem Programm, das seinesgleichen sucht. Vom 16. bis 18. Oktober führt Epica dell’Acqua über insgesamt 100 Kilometer durch das faszinierende Delta des Po. Der Startschuss für die Anmeldung ist bereits gefallen, und auch diesmal stehen drei Varianten zur Auswahl: die komplette Erfahrung, nur das Rennen oder ausschließlich die dritte Etappe.

Die Präsentation von Epica dell’Acqua fand bewusst an einem Ort statt, der Geschichte atmet. Im Regionalmuseum Ca' Vendramin wird sichtbar, wie aus Wasser und Sumpf fruchtbares Land wurde. Genau diese Verbindung aus Natur, Mensch und Bewegung prägt auch das Event selbst.

Drei Tage, drei Etappen, ein Erlebnis

Der Auftakt erfolgt nach einer gemeinsamen Nacht im Oasi Rifugio Natura Delta Po San Rocco Gorino Sullam. Am ersten Renntag geht es über 32 Kilometer entlang von Dämmen und schnurgeraden Wegen, vorbei an Polesine Camerini bis zur eindrucksvollen Sacca degli Scardovari. Dort prägen traditionelle Fischerhütten auf Stelzen das Bild. Im Ziel wartet das mobile Dorf bei Ca' Bonelli.

Epica dell’Acqua

Am zweiten Tag führt Epica dell’Acqua über 33 Kilometer ab Boccasette. Nach der Überquerung einer Pontonbrücke öffnet sich die ruhige Weite der Via delle Valli. Mit etwas Glück lassen sich Rebhühner, Kormorane oder Reiher beobachten. In Porto Levante endet der Lauftag jedoch nicht klassisch: Per Boot geht es weiter zur Insel Albarella, wo die Teilnehmer eine besondere Nacht erwartet.

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Die finale Etappe am Sonntag verlangt nochmals 33 Kilometer Konzentration. Von Albarella aus führt die Strecke entlang der Lagunenlandschaften bis zum Fluss Adige, weiter Richtung Rosolina Mare und durch den Pinienwald von Rosapineta. Das große Finale von Epica dell’Acqua steigt schließlich in Porto Caleri, wo der letzte Schritt mit einem gemeinsamen Anstoßen gefeiert wird.

Stimmen zum Event

Moreno Gasparini hebt die Besonderheit des Naturraums hervor: "Seit der ersten Ausgabe hat Epica dell'Acqua gezeigt, wie faszinierend unser Lebensraum ist. Die Veranstaltung tut dies weiterhin mit Respekt und bietet eine intensive Verbindung zwischen Mensch und Natur."

Auch Mauro Rosatti sieht die Insel als perfekten Gastgeber: "Albarella ist ein Ort für besondere und authentische Momente. Genau deshalb passt die Veranstaltung hierher. Umwelt, Wohlbefinden und Sport verbinden sich täglich und schaffen Energie und Gemeinschaft."

Epica dell’Acqua

Für Andrea Roetto steht die gemeinsame Vision im Mittelpunkt: "Unsere Partnerschaft basiert auf gemeinsamen Werten wie Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und sozialem Engagement. Auch wir werden uns im Oktober gemeinsam mit den Teilnehmern durch das Po-Delta bewegen."

Initiator Alberto Marchesani bringt es auf den Punkt: "Epica dell'Acqua ist zu einem echten Gemeinschaftsprojekt geworden. Viele Menschen tragen dazu bei, dass dieses Rennen stattfinden kann. Es ist ein besonderes Event, das großen Einsatz verlangt, aber genau darin liegt seine Stärke."

Gemeinschaft statt Sekundenjagd

Epica dell’Acqua bleibt ein Lauf, bei dem nicht die Uhr im Mittelpunkt steht. Die Strecke entlang von Flussufern, Schotterwegen, Wäldern und schwimmenden Brücken fordert zwar Kondition, doch der eigentliche Reiz liegt im gemeinsamen Erlebnis. Wer hier antritt, sucht nicht nur Kilometer, sondern Eindrücke, Gespräche und Natur pur.

Die vierte Ausgabe von Epica dell’Acqua verspricht erneut genau diese Mischung aus sportlicher Herausforderung und emotionaler Reise durch eine der eindrucksvollsten Landschaften Italiens.

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