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Günther Weidlinger(mitte) und Andreas Vojta (links) beim Silvesterlauf in Peuerbach (C) Maringer

In den letzten Jahren gab es eine beeindruckende Siegesserie der Athleten aus Kenia, Äthiopien und Marokko.

Diese könnte heuer reißen: Die Veranstalter des Int. Raiffeisen Silvesterlaufs Peuerbach konnten Asienrekordler Albert Rop aus Bahrain verpflichten. Rop nimmt in der aktuellen Weltbestenliste den zweiten Platz ein, er rangiert mit seiner Zeit vonn 12:51,96 Minuten über 5000 Meter zum Beispiel auch deutlich vor Doppelolympiasieger Mo Farah.

Damit ist Albert Rop auch einer der schnellsten Läufer überhaupt, die in der langen Silvesterlaufgeschichte je an den Start gegangen sind.

Gebürtiger Kenianer
Derartige Weltklasseresultate deuten in der Regel auf Läufer aus dem afrikanischen Hochland hin, zumal Asien auch nicht unbedingt als Laufkontinent bekannt ist. Tatsächlich ist auch Rop gebürtiger Kenianer. Er hat sich aus der Laufnation verabschiedet und seine Nationalität gewechselt, um für Bahrain an den Start gehen zu können. Durch den Wechsel war er bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau noch nicht startberechtgt. Rop wird aber in Zukunft bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen für seine neue Heimat an den Start gehen. Somit könnte sich in diesem Jahr eine neue Siegernation in die Geschichtsbücher des Silvesterlaufs eintragen.

Momentan bereitet sich Albert Rop im kenianischen Hochland auf den Silvesterlauf vor. Ob der im letzten Jahr aufgestellte Streckenrekord von Leonard Komon aus Kenia von Albert Rop angegriffen werden kann, hängt neben den äußeren Bedingungen sicher in erster Linie vom Rennverlauf und seinen Konkurrenten ab.

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Gefährlicher Junior
Neben Rop werden weitere Topathleten aus Kenia an den Start gehen. Vor allem Cornelius Kangogo möchte beweisen, dass er im letzten Jahr mit seinem 6. Platz unter Wert geschlagen wurde. Mit einer Zeit von 13:15,26 Minuten stellte er heuer eine neue persönliche Bestzeit über 5000 Meter auf und befindet sich gerade mitten in der Cross-Saison 2013/14. So konnte er zum Beispiel den IAAF Crosslauf im französischen Leffrinckouke gegen stärkste Konkurrenz aus Kenia und Äthiopien gewinnen. Am 31. Dezember will Cornelius Kangogo vor der tollen Stimmungskulisse in Peuerbach auf jeden Fall aufs Stockerl laufen. Aber auch die weiteren Starter aus Kenia sind stark einzuschätzen. Mit Titus Mbishei kommt ein Juniorenvizeweltmeister über 10.000 Meter und im Cross nach Peuerbach, der eine persönliche Bestzeit von 26:59,81 Minuten über 10.000 Meter sowie 13:00,04 Minuten über 5000 Meter aufzuweisen hat. Ihm gehört ganz sicher die Zukunft, wenn er an seine starken Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen kann. Gleiches gilt für James Rungaru, der zuletzt Platz 6 bei den Juniorenweltmeisterschaften im Cross errang und eine 10.000m Bestzeit von 27:44,86 Minuten zu Buche stehen hat.

Neben den Starläufern aus Afrika werden Topläufer aus 15 Nationen beim Int. Raiffeisen Silvesterlauf an den Start gehen und den Zuschauermassen ein heißes Rennen am letzten Tag des Jahres bieten, zuschauen oder mitlaufen lohnt sich also auf jeden Fall zum Jahresabschluss 2013 in Peuerbach.

Fotos (C) Maringer


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