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Leistungssport und Sponsoring hängen untrennbar zusammen, denn die guten Leistungen von Sportlern reichen leider nicht aus, um langfristig erfolgreich zu sein.

Der Sport wird somit gleichsam zu einem lukrativen Geschäft, von dem beide Seiten profitieren können. Bei populären Sportarten werden bestimmte Sponsorennamen bereits automatisch mit diesen in Verbindung gebracht. Dies reicht von der Supermarktkette bis hin zum Automobilhersteller.

Die Entstehung von Sponsoring

Sponsoring ist keinesfalls eine Erfindung der Moderne. Der Grundgedanke, als Sportler mit der Unterstützung eines Gönners zu sportlichen Wettkämpfen anzutreten, existiert bereits seit der Antike. Freilich ist die heutige Definition von Sponsoring eine andere. Ein bedeutender Unterschied besteht darin, dass üblicherweise nicht mehr Privatmänner, sogenannte Mäzene Sportler fördern, sondern größere Unternehmen. Der Hintergrund hierbei ist nicht mehr eine uneigennützige Förderung und Bereitstellung von Mitteln, sondern ein unternehmerischer Vorgang zu wirtschaftlichen Zwecken. Sportler schaffen sich die bestmöglichen Bedingungen für die Ausübung ihrer Sportart, Unternehmen betreiben die erfolgreiche Pflege von Marketing. Sportsponsoring stellt in der heutigen Zeit mit Sicherheit die präsenteste Form des Sponsoring dar. Dieses kann unterschiedliche Ausmaße annehmen. Mal fungiert ein Sportler nur als gelegentlicher Werbeträger, mal bekommt er von seinem Sponsor das komplette Equipment für die Ausübung seiner Sportart gestellt. Zu den bekanntesten von Sponsoren geförderten Sportarten gehören (hierzulande) Fußball und Motorsport.

Die Entwicklung einer Sponsoring-Partnerschaft

Eine Sponsoring-Partnerschaft kann auf unterschiedliche Weise entstehen. Ein Sponsor kann seine Leistung gezielt offerieren, Sportler sich wiederum auch potenziellen Sponsoren anbieten. Dementsprechend verschieden ist auch der Aufwand, den beide Seiten für ein solches Unterfangen betreiben müssen. Um einen Sponsor von sich zu überzeugen, sind teils umfassende Kampagnen zur Präsentation notwendig. Der sicherste Weg, um Sponsoren zu gewinnen, ist stets eine gründliche Suche nach passenden Kandidaten sowie eine genaue Definition der gegenseitig zu erwartenden Leistungen. Die Aufgabe, einen Sponsor zu finden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da wäre zunächst die Sportart als solche. Manche Sportarten sind populärer als andere, haben dementsprechend mehr öffentliche Aufmerksamkeit und eine Vielzahl an Förderern. In Verbindung damit steht die Leistungsebene, also die Ausübung der Sportart auf Freizeit-, Amateur- oder Profiniveau. Hinzu kommt der Umstand, wem das Sponsoring im Einzelnen zugutekommt. Sponsoren fördern Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Mannschaften, oder lassen ihre Unterstützung nur gezielt bei Wettkämpfen zuteil werden. Dementsprechend gliedert sich auch der Umfang von Sponsoring. So ist beispielsweise die Unterstützung als Haupt- oder auch Co-Sponsor möglich. Sponsoren haben häufig mit der Sportart oder Sport generell nichts zu tun, nutzen die mediale Aufmerksamkeit jedoch zu Werbezwecken. Sponsoren können allerdings auch in unmittelbare Beziehung zu der jeweiligen Sportart stehen, indem sie für die Herstellung der Ausrüstung oder Bekleidung verantwortlich sind. Es ist nicht schwierig, bestimmte Sponsoren ausfindig zu machen. In Online Shops aus dem Automobilbereich, wie auf AutoTeileXXL.at, lässt sich aus der Aufstellung bekannter Hersteller und Marken bereits ersehen, wer höchstwahrscheinlich als Sponsor im Motorsport auftritt.https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/0da79f87bdd04f988722e1e36b264102

Der rechtliche und finanzielle Hintergrund von Sponsoring

Sponsoring ist ein rechtsgültiges und für beide Seiten verbindliches Vertragsverhältnis. Hier gilt die Bezeichnung: ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Beim Sportsponsoring haben Unternehmen die Chance, ihre Firma, beziehungsweise deren Logo über verschiedene Werbemittel darzustellen. Dies gilt hauptsächlich bei Sportveranstaltungen. Die steuerliche Behandlung von Sponsoring teilt sich auf den Sponsor und den Empfänger auf. Beide unterliegen unterschiedlichen Bewertungen und werden deshalb getrennt voneinander betrachtet. Für einen Sponsor zählt die Unterstützung von Sportlern beispielsweise zu den Betriebsausgaben, für den Empfänger zu steuerfreien oder steuerpflichtigen Einnahmen.


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