Wings for Life Run Wien
Der Start mitten in Wien beim Wings for Life World Run (Foto: © Georg Koder)
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Wings for Life Run 2025 steht vor neuem Weltrekord

Am 4. Mai 2025 steht ein außergewöhnliches Ereignis bevor:

Menschen auf der ganzen Welt versammeln sich erneut zum Wings for Life World Run, um nicht nur persönliche Grenzen zu überwinden, sondern auch ein großes Ziel zu verfolgen – die Heilung von Rückenmarksverletzungen.

Ein bewegender Lauf ohne Ziellinie

Was diesen Lauf von allen anderen unterscheidet, ist sein innovatives Konzept: Statt einer klassischen Ziellinie verfolgt ein sogenanntes „Catcher Car“ die Teilnehmenden. Wer überholt wird, ist aus dem Rennen – bis dahin zählt jeder gelaufene Meter. Ob ambitionierter Läufer oder gemütlicher Spaziergänger: Jeder kann Teil dieser globalen Bewegung sein.https://vg01.met.vgwort.de/na/19709767807f4c948532ee7301d2ad8c

In mehr als 400 Städten weltweit starten die Läufer gleichzeitig – ob am Strand von Panama City, auf der Formel-1-Strecke des Red Bull Rings in Österreich oder vor der Kulisse des Tafelbergs in Kapstadt. Sogar im nordnorwegischen Tromsø, 350 Kilometer nördlich des Polarkreises, wird gelaufen.

Jeder Schritt zählt: Forschung als Antrieb

Seit der ersten Ausgabe hat der Wings for Life World Run über 1,5 Millionen Teilnehmende aus 195 Nationen mobilisiert. Dabei wurden beeindruckende 51,93 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt. Insgesamt konnten 213 Forschungsprojekte gefördert werden – darunter klinische Studien mit bahnbrechenden Erfolgen.

Wings for Life World Run München

„Mein Leben hat sich komplett verändert, seit ich an dieser klinischen Studie teilnehmen konnte. Wieder aufzustehen und zu gehen bedeutet Freiheit – Unabhängigkeit im Alltag. Der Wings for Life World Run schenkt Hoffnung und macht gleichzeitig Spaß.“ – so beschreibt Michel Roccati seine Erfahrungen nach einer durch Spenden unterstützten Therapie. Seit einem Unfall 2017 lebt er mit einer Querschnittslähmung – bis jetzt.

Ein neuer Weltrekord in Sicht

Die Ausgabe 2024 zählte unglaubliche 265.818 Läufer – ein Weltrekord. Gemeinsam legten sie 2.036.495 Kilometer zurück und sammelten 8,1 Millionen Euro für den guten Zweck. Auch 2025 ist das Ziel klar: Noch mehr Menschen mobilisieren, um den Rekord erneut zu brechen.

Der Clou: 100 % der Startgelder fließen direkt in die Forschung. Kein Cent wird für Verwaltung oder Organisation abgezogen.

Prominente Gesichter laufen mit

Viele bekannte Persönlichkeiten setzen sich für den guten Zweck ein. In diesem Jahr mit dabei:

  • Jürgen Klopp, Fußballtrainer und Head of Global Soccer bei Red Bull: „Das ist mein erstes Mal beim Wings for Life World Run, und ich liebe es jetzt schon. Menschen auf der ganzen Welt tun sich zusammen, um etwas Außergewöhnliches zu bewirken – das ist großartig!“
  • Eileen Gu, zweifache Olympiasiegerin im Freeskiing: „Jeder Schritt beim Wings for Life World Run hat Auswirkungen, die weit über das Individuum hinausgehen. Das ist echte Bewegung.“
  • Primož Roglič, mehrfacher Etappensieger der Tour de France: „Man sagt, Radfahrer laufen nicht – aber ich liebe es. Diesmal geht es um mehr als nur ums Laufen.“

Und auch viele andere Größen aus Sport und Entertainment nehmen teil, darunter Carissa Moore, Fabio Wibmer, Lucy Charles-Barclay, Arch Manning, Masato Takahashi, Sébastien Loeb, Dominic Thiem, Elena Rybakina, Stan Wawrinka, Tom Pidcock, Pascal Siakam, Karsten Warholm, Ryan Sheckler, Björn und Liam Dunkerbeck sowie Jessica Fox.

So kannst du mitlaufen – oder mitfiebern

Wer selbst mitlaufen will, kann sich noch bis eine Stunde vor dem Start – am 4. Mai um 11:00 Uhr UTC – registrieren.

Auch wer nicht selbst läuft, kann Teil des Erlebnisses sein: Über die Wings for Life World Run Live Experience kann man Freunde und Familie virtuell verfolgen, mit Audio-Stickern anfeuern und durch Live-Videos und Interviews mitten im Geschehen sein.

Ein Schritt in Richtung Heilung

Der Wings for Life World Run ist mehr als ein Sportevent. Er ist ein Hoffnungslauf – ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen weltweit gemeinsam anpacken. Am 4. Mai heißt es wieder: Laufen für die, die es nicht können – und vielleicht schon bald wieder können.

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