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DSC02349-01 Natürlich sind schon viele Personen mit der Gondel am Plateu

Zugspitze via Höllental (Abstieg via Stopselzieher)

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Mit einer maximalen Höhe von 2.962,06 Metern ist die Zugpsitze der höchste Berggipfel in Deutschland

Diesen erreicht man gemütlich mit der Seilbahn oder auch über diverse Bergsteiger-Routen aus dem Tal.

Häufig als schönster Aufstiegsweg wird der Höllental Klettersteig genannt, bei dem man u.a. das Höllentalklamm passiert, zwei längere Klettersteige (A - B, und ganz kurze C-Passagen) zu bewältigen hat und auf dem Höllentalferner (Gletscher) geht.

Abstiegsmöglichkeiten gibt es viele. So kann man gemütlich die Seilbahn nehmen oder auch den Aufstiegsweg wieder als Abstiegsroute wählen. Eine weitere Option ist der Stopselzieher, der auch als Aufstiegsroute (zwar eher selten) genutzt wird. Über den Stopselzieher gelangt man zum Eibsee, von diesem man via Bus oder Bahn Hammersbach erreicht oder auch über einen gemütlichen fünf Kilometer langen Wanderweg.

Wir stellen euch die Route mit Aufstieg Höllental und Abstieg Stopselzieher vor.

Kurze Routenbeschreibung: Hammersbach - Sentido Zugspitze Berghotel Hammersbach - Höllentalklamm - Höllentalangerhütte - Höllentalanger - Klettersteig - Höllentalkar - Höllentalferner (Gletscher) - Klettersteig - Zugspitze - Münchner Haus - Wiener Neustaedter Hütte - Zahnradbahn Eibsee - Wanderweg Richtung Grainau / Hammersbach - Hammersbach

Gebühren: Höllentalklamm (Euro 5 bzw. Euro 2 für Alpenverein-Mitglieder). Meist ist die Kassa in den frühen Morgenstunden noch nicht besetzt. Ehrliche Wanderer können die Gebühr aber in eine Box werfen.

Dauer: 2,5 Stunden bis zur Höllentalangerhütte, weitere 6 Stunden bis zur Zugspitze, Abstieg ca. 5 Stunden

Charakteristik: Lange, anspruchsvolle und abwechslunsgreiche Tour. Das erste große Highlight folgt bereits sehr früh mit dem Höllentalklamm, das man mit einer kleinen Gebühr passieren darf. Mit dem Stangensteig gibt es auch einen alternativen, kostenlosen (und schwereren) Weg. Wir empfehlen aber den sehr schönen Höllenklamm. Die weitere Route bis zur Höllentalangerhütte ist sehr einfach. Von dieser sind es rund 6 Stunden bis zum Gipfel (normale Gehzeit). Nach dem Höllentalanger folgt der erste längere Klettersteig mit fast durchgehend "A"-Schwierigkeit (nur sehr selten B). Danach geht es über das Höllentalkar und Höllentalferner (Steigeisen zur Sicherheit mitnehmen) zum zweiten Klettersteig. Der ist deutlich länger und auch schwieriger (A/B, anfangs sogar B/C), ehe der Gipfel der Zugspitze erreicht ist.

Von diesem passiert man das Münchner Haus und steigt auf der anderen Seite des Münchner Hauses halbrechts am Stopselzieher Richtung Wiener Neustaedter Hütte ab. Der Abstiegsweg ist um einiges einfacher. Bis zur Hütte gibt es noch einige leichte Klettersteige. Nach der Hütte folgt ein durchgehender Wanderweg bis zur Station Eibsee. Bei diesem kann man mit Bus oder Bahn nach Hammersbach fahren oder man wählt einen Forstweg Richtung Grainau / Hammersbach, der etwa 5 Kilometer lang ist.

Topo Aufstieg Höllental Klettersteig

Ort

Bundesland
Ort
Strasse
Kreuzeckweg 2- 6

Daten zur Bergwanderung

Gipfel
Zugspitze
Datum der Wanderung
13.07.2018
Adresse Startpunkt
82491 Grainau
Kreuzeckweg 2- 6
Dauer
12:00 Stunden
Distanz
24.7 km
Min. Höhe
758 Meter
Max. Möhe
2962 Meter
Aufstieg
2500 Höhenmeter
Eigenschaften
  • Asphalt
  • ✔ Durchgehend markierte Route
  • Eispickel erforderlich
  • Felsen
  • ✔ Helm zu empfehlen
  • ✔ Klettersteige entlang des Weges
  • Klettersteigset erforderlich
  • ✔ Schotter
  • Seilsicherung erforderlich
  • ✔ Steigeisen erforderlich
  • ✔ Wald
  • ✔ Wiese
Rastmöglichkeiten:
Höllentalangerhütte (1.387 m) beim Aufstieg
Münchner Haus neben dem Gipfel
Wiener Neustaedter Hütte (2.213 m) beim Abstieg
Geeignete Jahreszeit
  • Juli
  • August
  • September

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Route Zugspitze (gpx.-Track)

GPX-Route, Höhendiagramm und Karte auf www.hdsports.at/wandern/zugspitze-route

Bergwetter Zugspitze

Fotos

DSC02349-01 Natürlich sind schon viele Personen mit der Gondel am Plateu
(01) Start beim Hotel Sentido in Hammersbach
Anfangs folgt man dem Wanderweg
(03) Materialseilbahn
(04) Kurz vor dem Höllentalklamm
(05) Wer der Gebühr entgehen möchte kann auch den etwas längeren und schweren Stangensteig wählen
Es ist kurz vor 7 Uhr morgens und die Kassa ist noch nicht besetzt. Ehrliche Wanderer können aber die Gebühr trotzdem in eine Box werfen...
(07) Kleines Museum nach dem Eingang
(08) Die 5 Euro sind übrigens ihr Geld wert...
Der Weg bietet einiges
Teilweise geht es entlang des Wasserfalles bzw. Klamms
Teilweise aber auch durch Tunnel
Klamm
Die Route ist relativ lange
Immer wieder sorgen kleine Wasserfälle von oben für etwas Abkühlung :)
Früh morgens wird es so dann doch etwas frisch...
Ganz oben seith man eine Brücke des Stangensteiges.
Es geht wieder durch einen Tunnel
Zugspitze Via Hoellental Abstieg Via Stopselzieher 49 1531690407
Blick zurück
DSC02311 Klamm
DSC02312 Die Höllentalangerhütte ist gleich erreicht
DSC02313 Links führt nun wieder der Stangensteig mit der normalen Route zusammen
Letztes Stück vor der Hütte
Die Hütte ist gleich erreicht und der Gipfel auch schon zu sehen
DSC02316 Die Höllentalangerhütte
DSC02317 Kleine Kapelle
DSC02318 Noch etwa 6 Stunden bei normalem Tempo
DSC02319 Nun wird das Gelände langsam aber doch anspruchsvoller
DSC02321 Wieder sind einige Höhenmeter geschafft
DSC02323 Blick bergab vor dem ersten Klettersteig
DSC02324 Der erste längere Klettersteig. Ich darf leider ziemlich lange warten
DSC02325 Genug Zeit für das eine oder andere Foto
DSC02325-01 Überarbeitetes Foto
DSC02326 Endlich geht es in den Klettersteig
DSC02327 Bei den Wartepausen bleibt Zeit für ein weiteres Foto
DSC02328-01 Stolpern wäre jetzt blöd
DSC02330 Nun wird es wieder etwas gemütlicher
DSC02331 Nun geht es über Gestein Richtung Gletscher
DSC02332 Blick zurück
DSC02333 Und Blick nach vorne Richtung Gletscher und Gipfel
DSC02334 Mittlerweile ist viel los
DSC02335 Vor dem Einstieg versuche ich noch die eine oder andere Gruppe zu überholen
DSC02336-01 AUch mit Trailschuhen geht es sich übrigens gut am Gletscher
DSC02338 Geschafft. Nun folgt der lange Klettersteig Richtung Gipfel
DSC02339 Auch hier muss man mit Wartepausen rechnen
Zum Glück ist kein Spalt zwischen Gletscher und Einstieg
DSC02341 Der Gipfel immer in Blick und trotzdem dauert es noch einige Zeit
DSC02342 Es geht Meter für Meter bergauf
DSC02343 Die meisten Bergsteiger sind mit Klettersteigausrüstung unterwegs
DSC02344 Nicht mehr weit
DSC02345-01 Kurz vor dem Gipfel der Blick auf den Eibsee
DSC02346 Ein paar Höhenmeter fehlen noch
DSC02348 Und schon ist das Gipfelkreuz erreicht.
DSC02353-01 Blick auf das Skigebiet
DSC02355 Gipfelrast
DSC02357 Ein tierischer Beobachter
DSC02358-01 Fotomotiv
DSC02360 Der Gipfel wird nun immer voller
DSC02361 Das heißt, Zeit für den Abstieg :)
DSC02364 Und noch ein kleiner Schnappschuss mit meinem Begleiter ;)
DSC02367 Abstieg via Stopselzieher und Wiener Neustaedter Hütte im Blick
DSC02368 Blick Bergauf Richtung Gipfel
DSC02371 Der letzte anspruchsvollere Teil
DSC02373 Geschafft. Nun folgt bist zum Tal der gemütlichere Teil
DSC02374 Die Wiener Neustaedter Hütte
DSC02375 Blick nach Ehrwald
DSC02376 Abstieg
DSC02377 Nun geht es meist durch Wälder
DSC02379 Kurz vor den Eibsee
DSC02380 Bei der Bahnstation des Eibsees geht es nun auf einen Forstweg weiter Richtung Grainau bzw. Hammersbach
Ehe nach 25 Kilometern wieder der Startpunkt in Hammersbach erreicht ist.

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