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Große Wiesbachhorn

Große Wiesbachhorn via Kaindlgrat

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Das Große Wiesbachhorn schafft mit einer Höhe von 3.564 Metern gerade noch den Sprung unter die Top 10 der höchsten Berge Österreichs.

Doch nicht nur das macht das Große Wiesbachhorn zu einem beliebten Ausflugsziel vieler Wanderer und Bergsteiger. Denn der Gipfel ist für seine Höhe verhältnismäßig einfach zu besteigen.

Zudem führt die Normalroute vom Stausee Mooserboden über lediglich rund 1.500 Höhenmeter bis zum Gipfel. War vor Jahrzehnten der Aufstieg auf das Große Wiesbachhorn noch von viel Schnee und Gletschern bedeckt, so ist mittlerweile der Weg Richtung Gipfel im Sommer schneefrei zu begehen. Lediglich vor dem letzten Aufstieg kann es zu einer kleinen Querung eines Schneefeldes im Kaindlkees kommen, allerdings kann man auch den direkten Weg über den Kaindlgrat und deren Felsen Richtung Gipfel wählen.

Kurze Routenbeschreibung Großes Wiesbachhorn:

Stausee Mooserboden (2.036m) - Heinrich Schwaiger-Haus (2.802m) - Kaindlgrat - Großes Wiesbachhorn (3.564m)

Anfahrt:

Der Stausee Mooserboden kann mit dem Bus vom Parkplatz Kesselfall erreicht werden. Im Sommer fährt von Freitag bis Sonntag ein Bergsteigerbus (06:30 Uhr). Details dazu hier: https://www.verbund.com/de-at/ueber-verbund/besucherzentren/kaprun

Alternativ kann auch vom Parkplatz Kesselfall der Wanderweg Richtung Stausee Mooserboden gewählt werden. Dadurch umfasst die Tour aber deutlich mehr als 2.000 Höhenmeter Aufstieg. Zudem ist der Wanderweg vom Tal bis zum Stausee Mooderboden weniger spektakulär.

Besteigung Großes Wiesbachhorn - Kaindlgrat

Vom Stausee Mooserboden geht es anfangs über viele Kehren die ersten knapp 800 Höhenmeter Richtung Heinrich Schwaiger-Haus (ideal für Trailläufer). Kurz danach folgt der einzige etwas anspruchsvolle drahtseilversicherte Kletterabschnitt zum Kamin. Danach kann man dem Grat entlang Richtung Gipfel folgen. In den Sommermonaten ist in der Regel kein oder nur ganz wenig Schnee entlang der Route, sodass der Aufstieg zum Gipfel recht entspannt ist. Das heißt Steigeisen und Eispickel sind nicht notwendig und wer will kommt auch mit Trailschuhen hinauf. Ein Blick auf die Webcam (Schneelage) vor der Tour sollte aber auf jeden Fall gemacht werden.

Als Aufstiegsdauer von der Moosersperre bis zum Gipfel werden fünf Stunden angegeben. Bei guter konditioneller Verfassung kann man aber durchaus schneller sein.

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Besucht man das Große Wiesbachhorn am Wochenende oder während der Sommerferien, sollte man sich nach dem Abstieg zum Mooserboden auf eine "andere Welt" gefasst machen. Im Verlaufe des Tages sind dort hunderte Touristen anzutreffen, die mit den Bussen hochgefahren sind und den Stausee und das Bergpanorama genießen.

Fazit - Großes Wiesbachhorn

Das große Wiesbachhorn zählt sicher zu den einfachsten der wirklich hohen Berggipfel in Österreich. Nur rund 1.500 Höhenmeter Aufstieg und zum größten Teil sehr einfache Abschnitte mit nur sehr wenigen und kurzen Kletterphasen. Vorsicht ist natürlich trotzdem gefragt, denn auch dieser Berg forderte schon das eine oder andere Todesopfer in den letzten Jahren.

Der Ausblick am Gipfel ist einzigartig. Nicht nur der Blick auf die Stauseen sorgt für Glücksgefühle, auch bekannte Berge wie der Großvenediger oder der Großglockner sind vom Gipfel dies Wiesbachhorn gut zu sehen.

Unter den Fotos findest du noch einmal eine exakte Routenbeschreibung mit allen Erlebnissen zur Tour.

Weitere Links:

Ort

Bundesland
Ort
PLZ
Strasse
Kesselfallstraße 96
Gebirgsgruppe

Daten zur Bergwanderung

Schwierigkeit Wandern
Schwierigkeit Klettern (UIAA)
Schwierigkeit Klettersteig
Max. Möhe
3564 Meter
Min. Höhe
2051 Meter
Höhenmeter
1700 Höhenmeter
Datum der Wanderung
26.08.2017
Adresse Startpunkt
5710 Kaprun
Kesselfallstraße 96
Dauer
07:00 Stunden
Distanz
11 km
Eigenschaften
  • Asphalt
  • ✔ Durchgehend markierte Route
  • Eispickel erforderlich
  • ✔ Felsen
  • Helm zu empfehlen
  • ✔ Klettersteige entlang des Weges
  • Klettersteigset erforderlich
  • ✔ Schotter
  • Seilsicherung erforderlich
  • Steigeisen erforderlich
  • Wald
  • Wiese
Geeignete Jahreszeit

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Bergwetter

Fotos

Große Wiesbachhorn
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Das Wetter wird heute grandios. Das war schon um 7 Uhr morgens ersichtlich.
Kurz vor 7 Uhr erreichen weit über 50 Wanderer und Bergsteiger mit den zwei vollen Bergsteigerbussen den Stausee Mooserboden.
Manche sind mit mit Eispickel und festen Bergschuhen ausgerüstet. Ich lasse all das im Auto und entscheide mich für die Traillaufschuhe. Eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte.
Die ersten knapp 800 Höhenmeter führen auf Kehren Richtung Heinrich-Schwaiger-Haus
Richtige Pilgerwanderung
Langsam aber doch trennt sich die Spreu vom Weizen.
Nach gut 30 Minuten habe ich nur noch zwei Bergsteiger vor mir.
Und nach nicht einmal einer Stunde sind die ersten rund 750 Höhenmeter bis zur Hütte geschafft. Von dort haben sich schon viele Wanderer auf den Weg Richtung Gipfel gemacht.
Blick Richtung Kamin
Kurzer seilversicherter Kletterabschnitt am Kamin. Alles halb so wild bei guter Konzentration.
Der vielleicht schwierigste Abschnitt auf dem Weg Richtung Gipfel.
Ist der geschafft, bleibt Zeit für ein Foto
Langsam aber doch wird das Gelände "alpiner".
Vor vielen Jahren war hier eine Besteigung nur entlang des Schnees möglich. Mittlerweile kann man gemütlich am Rand vorbeigehen.
Normalerweise geht es nun rechts am Rande des Schneefeldes weiter, ehe man links Richtung Gipfel abbiegt.
Ich beschließe aber mit meinem auf dem Aufstieg spontan getrofenen Begleiter weiter am Felsen Richtung Gipfel zu steigen.
Geht schneller und ist abwechslunsgreicher :)
Geschafft. Nach ca. 2:15 Stunden sind die 1.500 Höhenmeter bewältigt. Guter Schnitt, da kann man mal zufrieden sein :)
Hochbetrieb auf den letzten Metern zum Gipfel.
Und die letzten Wolken verschwinden langsam aber doch
Zeit für ein Gipfelfoto
Und natürlich auch einige Panoramabilder
Mittlerweile ist am Gipfel Hochbetrieb, da viele frühmorgens bereits von der Hütte aus starteten.
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Halblinks ganz hinten der Großglockner.
Imposanter Blick auf den Stausee
Nach über einer Stunde am Gipfel gibt es langsam aber doch Platzprobleme :-)
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Nach über eineinhalb Stunden Gipfelgenuß geht es im Laufschritt wieder bergab.
Jede Menge Schnee und Gletscher soweit das Auge reicht
Blick vom Kamin zum Heinrich-Schwaiger Haus
Die Wartezeit wird für ein paar Fotos genutzt.
Die Wanderer waren beim Abstieg leider etwas überfordert...
Nach ca. 1:15 Stunden ist der gesamte Abstieg dann auch schon geschafft. Meinen Trailschuhen sei dank :)
Bilderbuchwetter
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Beim Stausee ist man dann in einer ganz anderen Welt. Hunderte Leute haben mit dem Bus den Weg zum Stausee gefunden.
Lohnt sich aber bei dem Panorama.
Nach einer Stunde Rast nehme ich den Bus Richtung Tal.
Der Lärchwand Schrägaufzug - ein einzigartiges Erlebnis...
...und schöner Abschluss einer großartigen Toure

Autoren-Bewertung

1 Bewertung
Wenig anspruchsvolle Besteigung mit einzigartigem Gipfelblick
Gesamtbewertung
 
3.5
Atmosphäre
 
4.0
Ausdauer
 
2.0
Technik / Schwierigkeit
 
2.5
Für einen Berg mit über 3.500 Metern Höhe konditionell und technisch weniger fordernd. Trotzdem genießt man am Gipfel eine einzigartige Aussicht sowohl auf die Stauseen als auch auf einen Großteil der bekanntesten Berge Österreichs (Großglockner, Großvenediger u.a.)
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Benutzer-Bewertungen

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