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Skitour Wildspitze 11: Geniales Panorama vom Gipfel der Wildspitze

Skitour Wildspitze vom Pitztaler Gletscher

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https://vg07.met.vgwort.de/na/51725cedc03b481396f9ef7f780e1a49

Von den höchsten Bergen Österreichs gibt es kaum einen Gipfel, welcher so "energiesparend" erreicht werden kann wie die Wildspitze.

Denn wer als technische Unterstützung die Gondel zur Hilfe nimmt, der benötigt nur gut 700 Höhenmeter bis zum Gipfel. Von diesem folgt als "Belohnung" eine Abfahrt über mehr als 2.000 Höhenmeter.

Die Skitour ist zum größten Teil technisch sehr einfach. Fast der gesamte Abschnitt wird im flachen bis mittelmäßig steilen Gelände nahezu ohne Spitzkehren aufgestiegen.

Deutlich komplexer kann aber der Schlussabschnitt über den Westgrat sein. Von diesem sind es etwa 100 Höhenmeter bis zum 3.768 Meter hohen Gipfel. Bei guter Schneelage besteht der Großteil des Grates aus angenehmen Gehgelände. Die letzten 10 bis 20 Höhenmeter sind aber deutlich ausgesetzter und zumeist vereist. Demnach sollten auf jeden Fall Steigeisen und Eispickel mitgenommen werden.

Route für die Skitour auf die Wildspitze:

  • In Mittelberg bei der Talstation am Pitztaler Gletscher mit dem Tunnelbahn Gletscherexpress in das Skigebiet befördern lassen.
  • Dort kurz nach links zur Talstation der Mittelbergbahn abfahren und mit dieser bis zur Bergstation befördern lassen.
  • Von der Bergstation nach links zum Mittelbergjoch fahren.
  • Vom Mittelbergjoch wird nun das gesicherte Skigebiet verlassen. Von dort nach Süden auf den Taschachferner abfahren. Bei der Abfahrt halblinks queren und nicht direkt in das Gletscherbecken abfahren. Normalerweise ist dort aber bei Schönwetter ohnehin gespurt.
  • Anfellen und nun am zumeist flachen Taschachferner Richtung Südwesten aufsteigen und nach einer Rechtsumgehung eines Gletscherbruches den Hinteren Brochkogel anvisieren.
  • Vor dem Hinteren Brochkogel nun direkt nach Südosten auf die Wildspitze zugehen.
  • Vor der Wildspitze rechts halten zum Westgrat.
  • Skidepot auf dem Westgrat und die letzten 100 Höhenmeter zu Fuß über den Westgrat. Steigeisen werden normalerweise benötigt, da die letzten 10 bis 20 Höhenmeter vereist sind. Alternativ können auch die Skier bis zum Gipfel mitgenommen werden, ehe vom Gipfel ein Stück nördlich gegangen wird und dort zwischen Hauptgipfel und Nordgipfel über einen schmalen Steilhang (Westhang) abgefahren wird.
  • Abstieg vom Wildspitze-Gipfel über den Westgrat und Abfahrt über die Aufstiegsroute bis kurz vor dem "Anfellplatz" unterhalb des Mittelbergjochs.
  • Nun aber weiterhin am Ferner bleiben und Richtung Westen abfahren. Dabei immer mittig am Gletscher halten.
  • Auf etwa 2.500 Metern Höhe führt nun eine letzte steilere Abfahrt in das Taschachtal. Wer im Taschachhaus einkehren möchte, hält sich stattdessen möglichst weit links und quert über den Hang zum Taschachhaus.
  • Ab der Talstation der Materialseilbahn ist die Route zurück nach Mittelberg stellenweise sehr flach. Vor allem Snowboarder (Splitboard-Fahrer) müssen im Schlussabschnitt ordentlich leiden.
  • Gegen Ende der Abfahrt wird das Tal bei einer Brücke nach links überquert mit kurzem Gegenanstieg (10 - 15 Höhenmeter) zur Taschach Alpe beim Skigebiet Rifflsee.
  • Nun im Skigebiet die letzten Höhenmeter nach rechts zurück zur Talstation des Pitztaler Gletschers fahren.

Alternative Abfahrt: Vom Taschachferner wieder auf das Mittelbergjoch und dort über das Skigebiet zur Talstation der Mittelbergbahn fahren. Anschließend rechts über die "Notabfahrt" (einfache präparierte Skiroute) bis in das Tal gleiten.

Streckenplan:

Skitour Wildspitze 4 1711468699


Schwierigkeit der Skitour:

Der Aufstieg mit Skiern ist durchgehend einfach (flaches bis mittelmäßig steiles Gelände). Da es eine Mode-Skitour ist, ist die Routenfindung zudem sehr einfach.

Der Westgrat auf den Gipfel ist aber durchaus fordernd, vor allem mental, da man sich im akut absturzgefährdeten Gelände bewegt. Für den Grat benötigt man im Schlussabschnitt in der Regel Steigeisen. Ich hatte keine Steigeisen mit, da ich die Tour spontan nach ein paar Stunden Freeriden am Nachmittag noch ergänzt hatte. Ich musste zwei Mal überlegen, ob ich mir die letzten zehn Höhenmeter zum Gipfel tatsächlich ohne Steigeisen antue.


Lawinengefahr:

Bei überschaubarer Lawinensituation (Stufe 1 - 2) gering bis mittel.

Die tageszeitliche Erwärmung sollte allerdings berücksichtigt werden. Ich startete erst am Nachmittag um 14:15 Uhr beim Mittelbergjoch, hatte aber aufgrund der guten Schneesituation keine Sorge wegen Lawinen.

Bei höherer Stufe (3) sollte die Tour aber in der Regel vermieden werden oder sehr früh gestartet werden.

Exposition: Am Gletscher nahezu in alle Himmelsrichtungen. Im Aufstieg Nord, Nordost, West, Südwest am Grat. In der Abfahrt am unteren Ende des Gletschers West und im Taschachtal Nord.

 

Empfohlene Ausrüstung:

Komplette Skitourenausrüstung mit LVS-Set und Helm.

Obwohl man sich lange Zeit am Gletscher aufhält, sind fast alle Skitourengeher ohne Seil bzw. Gletscherausrüstung aktiv, da die Route ohnehin einer gespurten Autobahn gleicht.

Bei nicht ausreichender Erfahrung ist aber auf jeden Fall ein Seil für den Grat zum Gipfel empfehlenswert.

Steigeisen und Pickel sollten für den Westgrat definitiv mitgenommen werden. Harscheisen wird in der Regel nicht benötigt.

Getränke und Verpflegung je nach Bedürfnissen einplanen.


Beste Jahreszeit und Tageszeit:

Ab Dezember bis etwa Anfang Mai geeignet. Die Wildspitze ist aber vor allem im Frühjahr zwischen März und Anfang Mai sehr beliebt, zumal da die Lawinengefahr etwas geringer ist.

Wer Massentourismus vermeiden möchte, startet erst relativ spät (nach Mittag) vom Mittelbergjoch, muss aber dann mit stark abgefahrenen Hängen rechnen. Ein Großteil der Skitourengeher startet mit einer der ersten Gondeln vom Pitztaler Gletscher. Dann müsst ihr aber definitiv mit hoher Frequenz während der Tour rechnen.

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Evtl. etwas höhere Lawinengefahr muss aufgrund der Erwärmung bei späterem Start berücksichtigt werden.


Anreise und Parken:

Im Pitztal bis an das Ende des Tales fahren und dort bei den gebührenfreien Parkflächen der Talstation des Pitztaler Gletschers parken.

Eine Anreise mit dem Skibus ist während der Skisaison ebenfalls bis zur Talstation möglich.

Skitour Wildspitze vom Pitztaler Gletscher: Alle Informationen

Schwierigkeit der Tour
Max. Möhe
3768 Meter
Min. Höhe
1706 Meter
Höhenmeter
760 Höhenmeter
Datum der Bergtour
25.03.2024
Adresse Startpunkt
6481 Mittelberg, 103
Dauer
04:00 Stunden
Distanz
19 km
Eigenschaften
  • Abschnitte durch Wälder
  • Abschnitte über Wiese oder Weiden
  • Als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung möglich
  • ✔ Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Talort möglich
  • Bike & Hike
  • Durchgehend markierte Route
  • ✔ Einkehrmöglichkeit(en) entlang der Route
  • ✔ Eispickel erforderlich
  • ✔ Felskontakt entlang der Route
  • ✔ Helm zu empfehlen
  • Hundefreundliche Bergtour
  • Ideal für Anfänger und Unerfahrene
  • Kinderfreundliche Bergtour
  • Klettersteige entlang des Weges
  • Klettersteigset erforderlich
  • ✔ Kostenlos Parken
  • Kostenpflichtiges Parken oder Maut
  • Mit Asphalt-Anteil
  • ✔ Mit Gletscherkontakt
  • ✔ Rundtour
  • Schotter-Passagen
  • See entlang der Route
  • Sehr ruhige Bergtour
  • Seilsicherung erforderlich
  • ✔ Steigeisen erforderlich
Hilfreiche Informationen zur Skitour
  • LVS-Set erforderlich
  • Steigeisen und Pickel empfehlenswert
  • Frühjahrsskitour
  • Gletscher-Kontakt (in der Regel ohne Seil begehbar)
  • Unterstützung durch Gondel oder Seilbahn möglich
  • Skidepot unterhalb des Gipfels
  • Weniger gut für Splitboard (Snowboard) geeignet
  • Für Schneeschuhwanderer nicht empfehlenswert
Frequenz der Bergtour
hoch = sehr häufig begangene tour
Rastmöglichkeiten

Ort

Bundesland
PLZ
6481
Straße
103
Gebirgsgruppe

Route (gpx.-Track): Skitour Wildspitze vom Pitztaler Gletscher

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Bergwetter Mittelberg

Fotos

Skitour Wildspitze 11: Geniales Panorama vom Gipfel der Wildspitze
Strecke Skitour Wildspitze
Höhenprofil Skitour Wildspitze
Skitour Wildspitze 01: Rückblick auf die kurze Abfahrt von Mittelbergjoch. Wichtig ist, dass man hier nicht geradeaus ins Gletscherbecken fährt, sondern quert.
Skitour Wildspitze 02: Der Aufstieg ist im Winter bei schönem Wetter normalerweise immer sehr gut gespurt. Verirren ist bei halbwegs guter Sicht unmöglich.
Skitour Wildspitze 03: Hier etwas vorne rechts am Gletscherbruch vorbei aufsteigen.
Skitour Wildspitze 04: Nach der Rechtsquerung wird nun geradeaus der Hintere Brochkogel anvisiert.
Skitour Wildspitze 05: Vor dem Brochkogel folgt nun der Weiterweg nach links.
Skitour Wildspitze 06: Und schon ist die Wildspitze gut in Sichtweite.
Skitour Wildspitze 07: Auch im Schlussabschnitt ist die Wegführung offensichtlich.
Skitour Wildspitze 08: Blick auf das Gipfelkreuz. Nun geht es nach rechts zum Grat.
Skitour Wildspitze 09: Kurz vor dem Einstieg in den Westgrat. Der sieht auf dem Foto deutlich flacher aus, als er es tatsächlich ist.
Skitour Wildspitze 10: Der Westgrat. Bis 10 Höhenmeter unter dem Gipfel schönes Gehgelende. Danach kommt man meistens fast nur mit Steigeisen sicher zum Gipfel.
Skitour Wildspitze 12: Blick vom Gipfel in Richtung Aufstiegsweg (links).
Skitour Wildspitze 13: Gipfelkreuz. Da ich erst um 14:15 Uhr vom Mittelbergjoch starte, bin ich tatsächlich ganz alleine auf der Wildspitze.
Skitour Wildspitze 14: Vom Gipfel köntne man bei guten Bedingungen auch auf den Südgipfel gehen und über diesen abfahren. Ansonsten Abstieg über den Grat und vom Gratende aus abfahren.
Skitour Wildspitze 15: Die Abfahrt nun zunächst entlang des Aufstieges und später über den Taschachferner. Auch da ist bei Schönwetter immer gespurt.
Skitour Wildspitze 16: Das Gelände wechselt oft zwischen mäßig steil und sehr flach.
Skitour Wildspitze 17: Wer beim Taschachhaus einkehren möchte, fährt nicht hier bergab, sondern quert links mit den Skiern am Hang entlang. Auch da ist meistens gespurt.
Skitour Wildspitze 18: Sobald die Talstation der Materialseilbahn erreicht wird, ist das Terrain sehr flach mit kurzen Zwischenanstiegen - etwas mühsam bei der Abfahrt.
Skitour Wildspitze 19: Blick zurück im Taschachtal Richtung Taschahhaus (rechts, nicht sichbar).

Autoren-Bewertung

1 Bewertung
Gesamtbewertung
 
3.7
Atmosphäre
 
4.0
Ausdauer
 
2.5
Technik / Schwierigkeit
 
3.5
Dank Gondel-Unterstützung eine kurze Skitour auf den zweithöchsten Punkt von Österreich. Der Aufstieg bis zum Grat ist einfach. Dieser kann, je nach Schneelage, aber vor allem auf den letzten 10 Höhenmetern sehr herausfordernd sein.
H
#1 Bewerter
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