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Garmin Forerunner 630 HR
Garmin Forerunner 630 HR (C) Amazon

Garmin Forerunner 630 HR

 
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Hersteller

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Preis

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€ 449

Daten zur Laufuhr

Name der Laufuhr
Garmin Forerunner® 630
Mögliche Farben
  • Blau
  • Schwarz
Distanzmessung mit
Herzfrequenmessung mit
Gewicht
44 Gramm
Abmessungen
45 x 45 x 11,7 mm
Akku-Lebensdauer
16 Stunden im Trainingsmodus
Max. Anzahl Funktionen am Display
3

Mit dem Garmin Forerunner 630 kommt der Läufer voll auf seine Kosten.

Die Herzfrequenz wird mittels einem HRM-Brustgurt aufgezeichent. Zudem lassen sich auch Schrittfrequenz, vertikale Bewegung und Bodenkontaktzeit messen.

Der Forerunner 630 ermöglicht es benutzerdefinierte Datenfelder einzustellen. Zudem können Trainingspläne von Garmin Connect auf die Uhr geladen werden.

Mit erweiterten physiologischen Werten hilft Ihnen der Forerunner 630 Ihr Training zu optimieren und Vertrauen in Ihr Leistungspotenzial zu haben. Per Test wird vom Forerunner 630 Ihre Laktatschwelle ermittelt, die Sie dann beim Einrichten der Herzfrequenz-Bereiche auf Ihr Training mit Herzfrequenzdaten anwenden können (Herzfrequenz Brustgurt in diesem Bundle inbegriffen). Damit Sie besser wissen, an welchen Tagen Sie ein hartes Training absolvieren oder einen Erholungstag einlegen sollten, liefert der Forerunner 630 basierend auf Ihrer Herzfrequenz einen Belastungswert. Auch der Leistungszustand gibt Hinweise auf Ihre Trainingsleistung. Dazu werden beim Laufen Ihre Pace, Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität analysiert, um Ihre Leistungsfähigkeit in Echtzeit zu bewerten.

Vorteile & Nachteile - Garmin Forerunner 630

PRO

  • Schnelles und genaues GPS
  • Funktionsreich
  • Auswertung über Garmin Connect

CONTRA

  • Touchscreen schnell abgenutzt
  • Pulsmessung nur mit Gurt
  • Anfangs komplex
  • Design gewöhnungsbedürftigt (wir sind zumindest schöneres von Garmin gewohnt)

Preisvergleich

Preis: € 399,95
Preis: € 339,00

User-Bewertungen

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4.5

Sehr gute Uhr für Läufer mit hohen Analyse- und Planungsansprüchen. Kleinere Schwächen beim Bedienko

(A) (Gesamteindruck)
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Ich laufe seit mehreren Jahren dreimal bis viermal wöchentlich (meistens so um die 60 Minuten, manchmal länger) bisher nur mit der Smartphone Stoppuhr Funktion. Seit längerem hatte diese Art des Laufens irgendwie ihren Sinn verloren. Meine Leistungsfähigkeit blieb konstant und ohne nennenswerte oder überprüfbare Leistungssteigerungen. Ein Trainingsplan mit Leistungszielen liess sich nicht mehr wirklich sinnvoll erstellen, dafür war die Länge und der Anspruch der Strecke und alle anderen wichtigen Faktoren einfach zu ungenau zu bestimmen. Und mehr als gefühlsmässig konnte ich meine Leistungsfähigkeit einfach nicht mehr einschätzen. Ausserdem gibt es ja auch eine Relation zwischen dem Puls, der Herzleistung, der Laufgeschwindigkeit und der Höhe der Fettverbrennung pro Lauf. Und andere Dinge (z.B. Laufstil, Strecken- bzw. Trainingsplanung mit festen Fitness-Zielen), die ich nach und nach professionalisieren wollte. So war es an der Zeit für mich, den Versuch zu starten, mit einer Fitness Uhr meine Leistungsfähigkeit, meine Fitness und die Körperfettreduktion besser im Augen behalten zu können.

Die Uhr sitzt sofort sehr gut und ist angenehm leicht. Trotzdem konnte ich mir beim ersten Blick auf die Uhr ein Lächeln wegen der Unstimmigkeit zwischen dem Aussehen und der Funktionalität irgendwie nicht verkneifen. Das soll es also sein ?! :). Sieht vom Design her aus wie aus der Zeit gefallen. Stylish oder hip ist jedenfalls anders :) :). Hier könnte man durchaus beim nächsten Modell bei der Form der Uhr noch eine Schippe 21. Jahrhundert drauflegen. Aber das ist natürlich wie immer Geschmackssache. Weiteren Anlass zum Kichern gibt das Ladegerät, das wie eine Art Wäscheklammer (s. Photo, eine mögliche Schwachstelle ist das Gelenk) funktioniert, die an die Kontakte auf der Unterseite der Uhr geklemmt wird und dann mit dem PC über USB zum Laden von Daten zur Auswertung von Trainingsdaten oder zum Laden von geplanten Trainings verwendet wird. Die rückseitigen Ladekontakte (gerade im Sommer wenn man die Uhr direkt auf der Haut trägt) sollte man nach dem Laufen (falls nötig) mit einem Mikrofasertuch trocken wischen.

Das Display kann man erstaunlicherweise bei fast allen Lichtverhältnissen sehr gut ablesen, nur wenn man die Beleuchtung der Uhr zur Hilfe nehmen muss, gibt's leichte Probleme. Da Funzeldisplay ;) :) an Bord. Positiv ist, dass sich die Anzeige des Displays vielfältig verstellen lässt. Das dürfte nicht nur für Brillenträger interessant sein. Ich fand es gut, dass ich selber entscheiden kann, ob ich immer alle Daten auf einmal oder nur ausgewählte Daten sehen möchte. Oder dass ich einfach nur die Helligkeit oder die Farbe verstellen kann. Beim Touchscreen hapert es wieder mal an den üblichen Stellen. Er verschmiert bereits nach der ersten Berührung (mit wohlgemerkt trockenen Fingern) und kann dann häufig das Wischen nicht wirklich präzise vom Drücken unterscheiden.Leichte Probleme gab es schon bei der Einrichtung der Uhr (Alter, Geschlecht, Gewicht): hier hat der Touchscreen ein Wischen leider häufiger als Eingabe fehlgedeutet. Nervig, weil man dann wieder mit dem Knopf zurückblättern muss. Zum Glück ist man aber bei den Hauptfunktionen nicht auf den Touchscreen alleine angewiesen. Aber trotzdem ist die Feineinstellung mit dem Touchscreen kein Vergnügen. Da oft Menüpunkte falsch markiert oder einfach als eingegeben angenommen werden, ohne dass ich es wollte. Ein weiteres Problem dürfte auch im Winter entstehen, denn mit Handschuhen wird man den Touchscreen eigentlich vergessen können. Aber na ja, die meisten Funktionen sind durch die 4 Knöpfe (An/Aus, Timer starten, neue Runde, zurückblättern, Touchscreen sperren, Menü aufrufen ist leider auch zu klein für Handschuhe) oder mit der App anzusteuern.

Insgesamt konnte ich das Laufen flüssig und ohne aus dem Rhythmus zu kommen, absolvieren, weil ich die Uhr nach dem Starten nicht mehr umstellen musste (hier zahlt sich eine ordentliche Einarbeitung in die Funktionsweise der Uhr aus). Auch die Daten vom Brustgurt wurden sauber erfasst. Der Brustgurt (Puls/Herz-Funktion und Bewegungssensor) lässt sich bis auf die Grösse XXL verstellen. Das dürfte reichen. Dass das Ladekabel (immerhin 57 cm) zu kurz ist, kann ich nicht bestätigen. Die Ladedauer über USB liegt bei rund 2 Stunden bei 10 Prozent Restkapazität. Leider ist das Icon, das die Restkapazität auf der Uhr anzeigt, nicht präzise genug.

Ich habe ungefähr zehn Läufe gebraucht, bis ich die Bedienung verinnerlicht hatte. Aber hier sind natürlich die Wissenshorizonte je nach Lauferfahrung unterschiedlich. Es ist jedenfalls für einen sich professionalisierenden und interessierten Läufer nicht unmöglich hier voranzukommen. Es gibt ein Fülle von Menüs, Untermenüs in denen ich mich am Anfang schon etwas verirrt habe. Ich würde also durchaus empfehlen sich das Teil nebst Anleitung ein paar Stunden zu verinnerlichen. Mir ist es jedenfalls am Anfang mehrfach passiert, dass ich das Teil einfach zurücksetzen musste. Weil es intuitiv überhaupt nicht zu verstehen ist, wie man von den einzelnen Untermenüs oder Widgets wieder zurück zur Uhransicht kommt oder umgekehrt. Um von der Uhrfunktion zurück zu den einzelnen Widgets zu kommen, einfach die Taste rechts oben betätigen. Dann kann horizontal geblättert werden und durch Drücken des entsprechenden Widgets (unterschiedliche Sportarten, Wetter etc.) weiter verzweigt werden. Zurückblättern kann man jederzeit mit der Taste links unten. Um in die Tiefen der Menüs zu kommen, einfach das Drei-Zeilen-Symbol unterhalb des Displays drücken und mit Hilfe des Touchscreens einfach die gewünschten Dinge modifizieren. Oder einfach die App verwenden (s. Nächster Punkt).

Die Uhr punktet mit einer überwältigenden Fülle von Funktionen, die über die Uhr, die App und die Garmin Connect Internetplatform angesteuert werden können. Wichtig sind mir vor allem diese Funktionen hier: Activity Tracker, GPS (hier sind seltsamerweise Ungenauigkeiten auf dem ersten Kilometer oder so, später pendelt sich die Chose ein. Es gab aber Abweichungen zu Läufern mit anderen Uhren), Puls- und Trackerfunktionen, Pulszonen Alarm & Durchschnittspuls, Schrittfrequenzmessung, Schrittlängenmessung (cm), Vertikalbewegung des Körpers (cm), Bodenkontaktzeit und Kraft/Hub je Schritt für eine Verbesserung und Überwachung des Laufstils, sowie eine gute Planbarkeit des Trainings (Stichwort: Herzfrequenzvorgaben und Trainingsplanung am PC, s.u. Punkt (C) Datenauswertung) und die Möglichkeit auch das Streckenprofil anzusehen. Verwendet man die APP sind folgende Funktionen zu haben: Schrittzähler, Distanz, Kalorienverbrauch, Tagesziel in Schritten, Schlafüberwachung, Inaktivitätsmeldungen und Audio-Ansagen.

Die Einwahl ins GPS (die Verwendung des ANT+ Signals ist über den Herzfrequenzgurt auch möglich) Signal (oder Bluetooth oder WLAN... alles wird im Display angezeigt) erfolgt übrigens automatisch - in einem Dialogfeld wird GPS als aktiviert angezeigt. Das Finden des Signals dauerte nie länger als 10 Sekunden (auch in einem Innenraum mit recht dicken Mauern). Deaktivieren kann man das GPS Signal durch doppeltes Tippen auf das GPS Symbol links oben auf dem Display. Dann wird das Symbol mit einem roten Balken durchgestrichen. Nochmal doppelt tippen dann ist das Signal wieder verfügbar. Die Signalstärke ist auch oben links ablesbar. Schaltet man die Uhr erst kurz vor dem Training ein, dauert es ca. 1 Minute bis die Uhr hochfährt und alles wieder verbunden ist.

Bei der Datenauswertung bzw. Aufzeichnung der Trainingswerte hat mir sehr gut gefallen, dass ich die Analysedaten direkt auf der Uhr (anpassbares Display), auf der App und auf einer Internet Platform ansehen und auswerten kann. Das macht die Sportausübung angenehm spontan, einfach und flexibel. Man muss sich über das Datensammeln und Auswerten keinen Kopf machen ! Die Uhr sammelt die Daten und gibt sie auch später noch an ein gewünschtes Gerät weiter. Die ältesten Daten werden allerdings automatisch überschrieben, wenn der Speicher der Uhr voll ist.

Wer Actioncam Bilder produzieren möchte, kann ein VIRB Gerät koppeln und die Aufnahme startet dann direkt mit dem Starten des Timers auf der Uhr oder manuell über das VIRB Widget. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Uhr nach ein paar Minuten Ruhe, automatisch innerhalb von 30 Sekunden ins Standby geht. Innerhalb der 30 Sekunden kann man das jederzeit anhalten. Das spart Akku.

Die App erlaubt auch die Einbettung der Uhr über ein Smartphone (bei mir ein LG G4) in die Social Media Welt und in die Telefonsteuerungsfunktionen (Musiksteuerung auf der Uhr, Benachrichtigungsfunktionen bei SMS, e-mail etc.) läuft problemlos. Ich denke, diese Funktionen können hier etwas vernachlässigt werden. Sie werden für den einen oder anderen sehr nützlich sein. Da ich im sogenannten Kreativbereich arbeite, ist es wichtig für mich, auch beim Laufen nicht den Draht zur Welt zu verlieren :) :). Und das Handy permanent in der Hand zu haben, ist beim Laufen keine Option. Die Verbindung zwischen Telefon und Uhr ist jedenfalls tadellos, sehr stabil und schnell und wird nach einmaliger Einrichtung immer wieder automatisch hergestellt (Bluetooth).

Noch eine kurze Anmerkung zu der vor allem in den App Stores geführten Diskussion, dass die Garmin Apps nicht richtig laufen, kann ich so nicht bestätigen. Die Datensammlung, Datenübermittlung und die Datenauswertung laufen sicher, schnell und sehr stabil ab. Nichts zu meckern während der dreiwöchigen Benutzung.

Eine dauerhafte Bluetooth Verbindung wirkt sich recht drastisch auf den Akkuverbrauch aus. Bei moderatem Gebrauch liegt die Akkuleistung schon recht nah an den angegebenen 16 Stunden. Da ich die Uhr bisher nur selten im reinen Uhrmodus verwendet habe, kann ich über die Akkukapazität hier noch keine genaue Auskunft geben. Ich werde es später nachtragen: der Hersteller gibt einen Monat an. Das Aufladen dauert ca. 2 Stunden (bei 10 Prozent Rest). Jeder wird hier seinen Rhythmus finden und die Uhr kann gut auch ohne Smartphone verwendet werden. Denn auch die Uhr zeigt die wichtigen Analysedaten an. Überspielt werden kann jederzeit später.

(B) (Koppelung der Uhr, Datenauswertung und Planung, Updates, App, PC, Uhr):
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Zur Verbindung mit dem Smartphone (LG G4 Android) die Garmin Connect App herunterladen. Die App starten und dann den Anweisungen folgen. Wie üblich Name, Email (hier wird nur ein Konto für alle Oberflächen benötigt), ein Spitznamen aussuchen, falls man seine Daten öffentlich teilen will. Das ist leider nervig, weil die meisten populären Namen und Vornamen natürlich längst weg sind. Es wird so in die Richtung XP87Peter gehen ;) :). Nervt aber trotzdem. Eigenes Passwort eingeben für das Benutzerkonto eingeben. Die App starten. Vorher im Menü der Uhr (Menü: Einstellungen) und auf dem Smartphone das Bluetooth aktivieren. Die Forerunner 630 in der Liste auswählen. Kopplung auf der Uhr starten, die Suche auf der App starten. Die Uhr wird schnell gefunden. Die Uhr generiert dann einen gut lesbaren 6-stelligen Code, der in die App eingegeben werden muss. Dann sind die Geräte fertig gekoppelt. Übrigens: die Uhr vor dem Starten der App mit dem Smartphone zu koppeln, was auch funktionieren würde, führt leider dazu, dass die Uhr von der App nicht mehr gefunden wird. Nach dem Ausschalten und dem erneuten Einschalten der Uhr verbindet sich die Uhr jedes mal problemlos automatisch und ohne erneutes Eingeben der Sicherheitspin wieder mit dem Smartphone. Nur darauf achten, dass man in der App bei Garmin Connect ein Häkchen gesetzt hat. Falls nicht kommt man automatisch beim nächsten Start der Uhr zu diesem Menüpunkt. Übrigens kollidiert die Uhr nicht mit den Funktionen meiner anderen Bluetooth Geräte. Die App verfügt über dieselben Auswertungsmöglichkeiten wie auf der Garmin Connect Internet Platform.

Um die Daten am PC abrufen zu können, sind auch nur wenige Schritte nötig: die Uhr einschalten mit dem Ladekabel an den USB Port des Rechners anschliessen. Die Garmin Connect Platform besuchen. In meinem Fall das Windows Programm (eine Mac Version gibt's auch) herunterladen. Die Installation dauert ca. 2 Minuten. Das Programm wie angegeben aus der .exe Datei extrahieren und starten. Das Icon wird automatisch auf dem Desktop abgelegt ' also kein nerviges Gesuche wo das Programm nun abgeblieben ist :) ;). Die Uhr wird (inkl. Seriennummer, die sich auf der Rückseite der Uhr befindet) sofort erkannt. Das Uhrmodell auswählen oder bestätigen. Tolle Nachricht: das in der App bereits eingetragene Email Konto wird problemlos auch im Internet mit dem Passwort erkannt. Und der Zugriff ist da ! Man kann also unterschiedliche Geräte verwenden. Jetzt kann die Uhr noch ins heimische WLAN-Netz eingebunden werden. Falls man die Trainingsdaten kabellos mit WLAN übertragen will, würde die automatische Übertragung beginnen, wenn man das Training auf der Uhr stoppt. Danach wird nur ca. 2 Minuten lang die Einrichtung abgeschlossen. Jetzt hat man Zugriff auf alle Auswertungsmöglichkeiten wie bei der Smartphone App oder umgekehrt. Und es kann losgehen. (s. Photos). Garmin Express startet immer automatisch wenn man die Uhr anschliesst. Falls man das Online Angebot nutzt, am besten gleich ein Bookmark setzen. Ich habe die komplexen Menüs komplett vom PC abfotografiert (s. Photos). Es sind so viele Möglichkeiten, dass ich zwei Photos machen musste. Weitere Uhren und Dashboards können jederzeit hinzugefügt werden.

Bei der Datenauswertung der Trainingswerte hat mir sehr gut gefallen, dass ich die Analysedaten direkt auf der Uhr (anpassbares Display), auf der App und auf einer Internet Platform ansehen und auswerten kann. Das macht die Sportausübung angenehm spontan, einfach und flexibel. Man muss sich über das Datensammeln und Auswerten keinen Kopf machen ! Denn es geht alles auch ohne PC ' aber auch ohne die App und das Smartphone. Die Uhr sammelt die Daten und gibt sie auch später noch an ein gewünschtes Gerät weiter. Falls mal weder PC noch Smartphone zur Hand oder einfach leer sind, kann es trotzdem weitergehen oder ' laufen. Die Datenübertragung läuft automatisiert in dem Augenblick ab in dem ich die Aufzeichnung stoppe entweder direkt über WLAN, über Bluetooth, oder ganz normal über das USB-Kabel in den Rechner einspeise. Das Analyseangebot auf der App und auf dem Internetportal sind identisch. Aber Achtung: das ist nur bei diesem Modell so !! In der App kann man aber schon vor dem Kauf nachsehen, welches Garmin Gerät welche Funktionen auf der App unterstützt. Einfach die Garmin Connect App herunterladen und nachsehen, was man so braucht.

Die Updates werden automatisch auf die Uhr übertragen und entweder verschoben oder sofort erledigt werden. Die Update Prozedur kann im Internet oder mit der App eingerichtet werden von automatisch bis manuell oder gar nicht. Es gab schon zwei problemlose Updates bisher. Update auf der Uhr mit Häkchen bestätigen. Symbolisiert wird der Vorgang dann durch einen roten sich schliessenden Kreis. Die Uhr startet dann von alleine wieder. Keines der Updates dauerte bisher länger als 20 Sekunden inkl. Neustart. Bisher keine sinnlosen Verzögerungen ' obwohl es schon ganz nett wäre, die ungefähre Dauer vorab angezeigt zu bekommen. So könnte man entscheiden ob es vor dem Laufen noch passt.

Die Uhr hat sich während der dreiwöchigen Nutzung noch nicht einmal ins Nirvana verabschiedet. Ich musste sie nicht zurücksetzen. Alles lief fehlerfrei und sehr stabil ab.

(C) (Fazit): (knappe 5 Sterne)
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Ich bin sehr zufrieden mit dieser Uhr. Nur leichten Schwächen kosten das Ding die vollen 5 Sterne: (1) der Touchscreen macht bereits im nicht verschmierten Zustand (günstig ist es ein Mikrofasertuch zum Abwischen dabei zu haben) kleinere Probleme. Mit Handschuhen, verschwitzten Händen oder während der Bewegungsabläufe lässt sich der Touchscreen eigentlich nicht mehr sinnvoll nutzen. Allerdings möchte ich auch gleich hinzufügen, dass die Fehlerquote auch nach längerer Benutzung abnimmt. (2) Die wenig intuitive Menüführung verlangt nach einer gründlichen Einarbeitung (dürfte aber aufgrund der Komplexität und der Fülle der Funktionen der Uhr auch kaum anders möglich sein). (3) Die GPS Aufzeichnung ist auf dem ersten Kilometer ungenau und wies daher Abweichungen mit anderen Uhren auf. Das Signal wird aber unter 10 Sekunden automatisch gefunden. Über den Herzfrequenzgurt kann auch ANT+ verwendet werden. (4) Die Restanzeige des Akkus ist zu unpräzise (5) Die Uhr ist vom Design her noch nicht im 21.Jahrhundert angekommen ' aber das ist Geschmackssache. Im Gesamturteil ist es aber eine Uhr mit der man lange und intensiv arbeiten kann. Aufgrund der überragenden Funktionsfülle, die eigentlich keine Wünsche offenlässt (sehr komplexe Auswertungs-, Kontroll- und Planungsmöglichkeiten, GPS, ANT+, VIRB, Herzfrequenz, Kalorien, Fitness, Bewegungsabläufe und Hubkontrolle, simple Smartphone Einbettung über Bluetooth, WLAN) und der flexiblen und komplexen Auswertungsmöglichkeiten auf der Uhr, auf der Smartphone App und am PC finde ich es nicht angebracht, hier mehr als einen knappen halben Stern abzuziehen. Ob die Einbettung in Social Media wirklich nötig ist, sollte jeder selbst entscheiden. Ich finde es jedenfalls perfekt, weil es eben auch jenseits und während des Sports noch sinnvolle Nebeneffekte hat.

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Mit Anlaufschwierigkeiten

Meine Uhr war aus unerklärlichen Gründen nach 3 Wochen defekt. Nichts funktioneirte mehr. Dafür gab es aber schnellen kostenlosen Austausch. Seitdem läuft alles Prima. Die Beleuchtung und Kontrast vom Display finde ich nicht ganz gut getroffen. Aber ansonsten passt alles. GPS mega genau

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Hab nichts auszusetzen. Macht was sie soll und das immer und zuverlässig.

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4.5

Extrem teuer, aber dafür kann sie einfach alles

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