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Wandern auf das Schafdach
Gipfel vom Schafdach

Wandern auf das Schafdach

 
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TOUR BEWERTEN

Ort

Bundesland
PLZ
Strasse
Alpengasthof Kreuzerhütte

Daten zur Bergwanderung

Gipfel
Schafdach
Datum der Wanderung
01.04.2017
Adresse Startpunkt
8844 Schöder
Alpengasthof Kreuzerhütte
Dauer
08:00 Stunden
Distanz
23 km
Min. Höhe
1378 Meter
Max. Möhe
2314 Meter
Aufstieg
1234 Höhenmeter
Eigenschaften
  • ✔ Asphalt
  • Durchgehend markierte Route
  • Eispickel erforderlich
  • ✔ Felsen
  • Helm zu empfehlen
  • Klettersteige entlang des Weges
  • Klettersteigseit erforderlich
  • ✔ Schotter
  • Seilsicherung erforderlich
  • Steigeisen erforderlich
  • Wald
  • ✔ Wiese
Rastmöglichkeiten
Erzherzog-Johann-Hütte (1.500 m)
Geeignete Jahreszeit
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober

Bergwetter Schafdach

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Der Schafdach-Gipfel auf 2.314 Metern Höhe garantiert einen wunderschönen Ausblick über die Berglandschaft Steiermarks.

Das Schafdach ist ein sehr selten genutztes Wanderziel, gibt es doch mit dem Hochstubofen (2.385 m) und der Rettlkirchspitze (2.475 m) zwei sehr nahe gelegene Gipfel die etwas größer sind.

Auch meine Wanderung hätte mich Anfang April eigentlich auf die Rettlkirchspitze führen sollen. Doch als ortsunkundinger Spontanwanderer kam es ganz anders wie geplant und doch war es eine unglaublich aufregende Wanderung.

Wanderung auf das Schafdach

Kurze Routenbeschreibung: Alpengasthof Kreuzerhütte (1.378 m) – Sölkpass (1.788 m) – Winklerkehre (1.490 m) – Route Hochstubofen hochalpin – links halten – Schafdach (2.134 m) – gleicher Weg retour

GPS-Koordinaten Start (Kreuzerhütte): 4.1398 | 5.12293

(Alternative) Route im Sommer auf die Rettlkirchspitze: Winklerkehre (1.490 m) – Route Hochstubofen hochalpin - rechts halten – Hasenscharte – Hochstubofen (2.385 m) – Rocklscharte – Rettlkirchspitze (2.475 m) – Hochstubofen (2.385 m) – Hasenscharte – Winklerkehre (1.490 m)

Die ursprünglich geplante Wanderung sollte bei der Winklerkehre (1.490 m) starten und über den Hochstubofen (2.385 m) auf die Rettlkirchspitze (2.475 m) führen. Doch der Sölkpass, der mich zum Startpunkt führen sollte, war aufgrund der Schneeverwehungen gesperrt. So musste ich 6,5 km vor der Winklerkehre beim Alpengasthof Kreuzerhütte (1.378 m) meine Tour beginnen. Da ich nicht die ganze Zeit die verschneite Straße entlang gehen wollte, versuchte ich eine Abkürzung über einen Forstweg. Doch je weiter ich ging, desto mehr entfernte ich mich vom Sölkpass. Irgendwann war mir klar, dass ich entweder umdrehen musste oder ein paar Steilhänge hinauf kraxeln musste um doch wieder zum richtigen Weg zu finden. Ich entschied mich natürlich für Variante B (siehe Bilder). Nach etwa einer Stunde Kraftarbeit war ich dann endlich wieder auf der Straße die von Schneemassen und teilweise Glatteis bedeckt war. Dort ging es auf den höchsten Punkt des Sölkpasses (1.788 m) hinauf, ehe es rund 300 Höhenmeter bergab zur Winklerkehre ging. Gestartet kurz nach 6 Uhr war ich also um 8 Uhr endlich bei dem ursprünglich geplanten Start und schön etwas müde. Nicht nur aufgrund des „Abkürzers“ sondern auch des kniehohen Schnees, der Schritt für Schritt ordentlich an Kraft kostete.

Dann die nächste Überraschung: Laut Routenbeschreibung im Internet sollten es 1:45 Stunden bis zum Hochstubofen sein und weitere 1:15 Stunden bis zur Rettlkirchspitze. Der Wegweiser bei der Winklerkehre sagte allerdings was ganz anderes. 3 Stunden auf hochalpinem Wege bis zum Hochstubofen. Von der Rettlkirchspitze keine Spur. Nicht gerade förderlich für die Motivation. Aber immerhin war ich (noch) auf dem richtigen Weg. Aber nicht mehr lange. Eine halbe Stunde später folgte der nächste Wegweiser (siehe Bilder), dem ich folgte, danach war allerdings aufgrund der Schneemassen kein Weg mehr zu sehen und ich ging einfach nach Gefühl berghoch.

Gemütlicher Wanderausflug war es längst keiner mehr. Teilweise musste ich mich durch Sträucher schlängeln und sogar eine vereiste Schneedecke queren (siehe Bilder) ehe ich endlich ein Gipfelkreuz sah und mich langsam aber doch diesem näherte. Es war allerdings weder der Hochstubofen noch die Rettlkirchspitze sondern das Schafdach. Total egal – denn die Aussicht auf dem kleinen Gipfel war einfach nur grandios. Wolkenfreier Himmel und überall um dich herum nur verschneite Berge – Wanderherz was willst du mehr.

Nach dieser harten Tour bergauf gönnte ich mir eine Stunde am Gipfel und genoss mein verspätetes Frühstück. Danach ging es auf selbem Wege (auch wenn kein Weg zu sehen war) wieder retour zur Winklerkehre und von dort zum Alpengasthof Kreuzerhütte.

Ob es überhaupt einen markierten Weg zum Schafdach gibt, kann ich nicht sagen. Das Gipfelkreuz wurde allerdings erst 2015 neu errichtet. Ein Ausflug auf das Schafdach lohnt sich auf alle Fälle: Abwechslungsreiche Route und grandios Atmosphäre am Gipfel.

Autoren-Bewertung

Gesamtbewertung 
 
4.4
Atmosphäre 
 
4.5
Ausdauer 
 
4.5
Technik / Schwierigkeit 
 
4.0

Abwechslungsreiche Route mit grandiosem Gipfel-Feeling

Ein sehr selten bestiegener Berg mit abwechslunsgreicher (teils nicht markierter) Route die gute Ausdauer erfordert - die Atmosphäre am Gipfel ist grandios.

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User-Bewertungen

2 Bewertungen

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Wunderschöne Bilder. Ich war letztes Jahr an der Rettlkirchspitze. Werde mir das Schafdach sicher auch bald anschauen.

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Fotos

Startschuss kurz nach 6 Uhr bei der Kreuzerhütte. Es warten 6,5 km bis zum ursprünglichen Startort.
Anstatt auf der verschneiten Strasse entlang zu gehen suche ich eine Abkürzung. Das geht schief. Ich muss mehrere Steilhänge hoch um wieder zum Weg zurückzukommen.
Gleich zu Beginn wirds richtig hart
Der Großteil ist geschafft.
Da muss ich durch
Rüber über die Abzäunung
Endlich sehe ich die verschneite Passstraße wieder.
Kein Wunder das die Strasse gesperrt ist
Ich bin mittlerweile auf 1.700 Metern Höhe. Jetzt geht es fast 400 Meter bergab.
Der Schnee ist leider nicht mehr hart genug sodass ich ständig einsinke.
Es geht weiter Richtung Tal. Eigentlich wollte ich ja hoch hinauf...
Gleich bin ich beim ursprünglichen Startort
Hochalpine Strecke? Im Internet stand nichts davon :)
Fast 2 Stunden benötigte ich um die knapp 7 km Strecke zum Startpunkt zu wandern.
Und es wurde nicht einfacher...
Die letzten Meter auf denen ich noch richtig liege.
Die Schneedecke begleitete mich anfangs weiter. Das ständige einsinken kostet viel Kraft.
Danach sehe ich allerdings keine Markierungen...
... und wandere "blind" hinauf.
Gut das mich das tolle Panorama und der wolkenfreie Himmel motiviert.
Nächstens Problem: Ich muss auf die andere Seite dieser Schneedecke.
Nach einigen Minuten Kraftaufwand hatte ich es geschafft
Abrutschen hätte ich da nicht sollen
Endlich sehe ich das Gipfelkreuz. Auch wenn ich mir sicher war das es nicht das von meiner ursprünglichen Route auf die Rettlkirchspitze ist
Aber egal - hier oben ist es traumhaft.
Das Gipfelplateu ist zwar sehr klein, aber ich bin hier sowieso der einzige Mensch weit und breit.
Etwas Schnee ist natürlich auch oben
Gipfelkreuz Schafdach
Geschafft. Knapp 2 Stunden vom Tal bis zum Gipfel des Schafdaches. Keine Ahnung wo da Hochstubofen und Rettlkirchspitze sind :)
Immerhin gibt es auch große schneefreie Stellen.
Und noch viele weitere Impressionen vom Gipfel des Schafdaches
Irgendwo hier wird wohl die Rettlkirchspitze sein
Egal wo min hinsieht - nur Berge. Traumhaft.
Nach einer Stunde am Gipfel des Schafdaches geht es wieder bergab. Hier seht ihr ganz weit entfernt die Kehren die mich dann vom Tal wieder zum Auto führen werden.
Es wartet also noch ein weiter Weg.
Die schneefreien Stellen sind Erholung pur.
Ein kleiner Abkürzer durch den Schnee
Mittlerweile wandere ich vom Tal wieder Richtung Auto
Und schon bin ich am höchsten Punkt des Sölkpaß
Nicht unweit entfernt sehe ich ein weiteres Gipfelkreuz. Welcher Berg das wohl seien mag...
Geschafft. Nach 8 Stunden bin ich wieder beim Start
Eine abwechslunsgreiche und anstregende Tour

Karte

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Kommentare   

0 #1 schiffermayer 2017-04-20 07:07
Sehr informativ. Interessante und ursprüngliche Umgebung.Gerne bin ich von der Suedseite, Eselsbergergraben unterwegs.
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