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Auch wenn diese Seite in erster Linie von Leichtathletik und Laufwettbewerbe berichtet, interessieren wir uns natürlich auch für andere Sportarten.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es natürlich der Wintersport, der uns in Atem hält. Vor allem der Alpine Skiweltcup gehört Jahr für Jahr zu den wichtigsten Turnieren im Skisport. Am letzten Oktoberwochenende war es endlich wieder soweit: Die Elite des alpinen Skirennens traf sich im österreichischen Sölden, um die neue Weltcupsaison zu eröffnen. Wir werfen einen Blick auf das erste Rennwochenende und die Ergebnisse.

Sölden lädt zum Jubiläum

In der Saison 2019/20 lädt die Wintersportregion Sölden zum 20. Mal zum Skiweltcup und feiert damit ein kleines Jubiläum. Der berühmte Rettenbachferner-Gletscher, wo auch schon der Transalpine Run stattfand, war erstmals in der Saison 1993/94 Austragungsort für eine Veranstaltung des Alpinen Skiweltcups. Doch nicht erst seitdem gehört das Skigebiet im Ötztal zu den beliebtesten Touristenregionen in Österreich. Durchgehende Abfahrten vom Gletscher bis ins Tal, über 140 Pistenkilometer und zahlreiche Après-Ski-Möglichkeiten machen Sölden zu einem beliebten Ziel für Wintersportler aus der ganzen Welt. Gleiches gilt auch für den Weltcupzirkus. Nachdem das Meeting in Sölden in den vergangenen beiden Jahren wegen Wetterkapriolen abgesagt werden musste, traf sich die Skielite nun also zum 20. Mal im Ötztal.

Französischer Doppelsieg bei den Herren

Für die Herren war es der Auftakt zum ersten Worldcup nach der Ära Marcel Hirscher. Der Österreicher hat den alpinen Skiweltcup in den vergangenen Jahren dominiert und die Gesamtwertung seit 2012 jedes Jahr für sich entscheiden können. Im Sommer erklärte er in der FAZ allerdings seinen Rücktritt. Für seine Konkurrenz bedeutet das natürlich neue Hoffnung. Allen voran der Vorjahreszweite Alexis Pinturault und der Dritte Henrik Kristoffersen galten vor dem Rennen als legitime Nachfolger Hirschers. Letztlich gab es im Rennen Nummer eins nach der Ära Hirscher einen französischen Doppelsieg. Alexis Pinturault gewann vor seinem Landsmann Mathieu Faivre und dem Slowenen Žan Kranjec. Allerdings zählen die Franzosen nicht nur im Alpinen Skiweltcup zu den Favoriten, sondern beispielsweise auch im Biathlon. So etwa Martin Fourcade, der auf den Gesamtweltcup im Biathlon bei den Sportwetten von Betway mit einer Quote von 3,75 (Stand 30.10.) auf den Gesamtsieg gelistet wird. Es scheint so, als schwinge sich Frankreich zu neuen Höhen im Wintersport auf.

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Neue Konkurrenz für Schiffrin

Während bei den Herren die Franzosen bereits vor dem Wettkampf zu den Favoriten gehörten, gab es bei den Damen einen echten Überraschungssieg im Riesenslalom. Alice Robinson aus Neuseeland konnte das Rennen vor der großen Favoritin Mikaela Schiffrin aus den USA gewinnen. Bereits im vergangenen Jahr machte die junge Neuseeländerin beim Weltcupfinale auf sich aufmerksam. Dass sie allerdings so stark in die neue Saison starten würde, überraschte auch ihre Trainer. Und diese haben bereits mit der im letzten Jahr zurückgetretenen Lindsey Vonn zusammengearbeitet. Die für Deutschland gestartete, aber leider leer ausgegangene Viktoria Rebensburg sieht in der Unerfahrenheit sogar Vorteile für Robinson: „Sie hat ihre Vorteile durch ihr Alter und die Unbekümmertheit", so Rebensburg nach dem Rennen gegenüber der ARD.

Deutsche Mannschaft geht leer aus

Generell schien es nicht das Wochenende der deutschen Rennfahrer zu sein. Viktoria Rebensburg blieb in Sölden weit unter ihren Möglichkeiten und erreichte in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Riesenslalom, nur den 13. Rang. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich auch Alpinchef Wolfgang Maier nach dem Rennen gegenüber Sport1: „Wenn man so passiv Ski fährt, was immer auch der Grund dafür war, dann fährt man halt nicht in der Weltspitze mit“, zeigte sich der Trainer genervt. Auch bei den Herren fuhr Stefan Luitz nur hinterher und landete letztlich auf dem 16. Platz. Auch sein Teamkollege Alexander Schmid kam nicht über den 27. Platz hinaus, ging allerdings auch mit einer leichten Grippe in das Rennwochenende.

Hiobsbotschaft für Österreich

Noch schlimmer lief es allerdings für die „Gastgeber“ aus Österreich. Während der beste männliche Teilnehmer, Manuel Feller, auf dem zwölften Platz landete, musste Bernadette Schild einen herben Rückschlag hinnehmen. Im zweiten Durchgang des Riesenslaloms stürzte die Österreicherin schwer und zog sich einen Kreuzbandriss zu, was das Saisonaus bedeutet. Damit müssen die Damen nun auf eine weitere wichtige Fahrerin verzichten, nachdem auch Elisabeth Kappaurer nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch im Sommer noch außer Gefecht gesetzt ist.

Nichtsdestotrotz freuen sich alle Wintersportnationen auf die kommenden Weltcup-Rennen. Weiter geht es in Kanada am Lake Louise und in Beaver Creek in den USA. Erst kurz vor Weihnachten kehrt der Weltcup-Zirkus zurück nach Europa.


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