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Das Laufen ist dem Menschen von Natur aus gegeben, doch leider sitzen wir heutzutage viel lieber herum.

Die Entwicklung macht allerdings Mut: Gab es laut deutscher Statistik noch im Jahr 2002 15 Millionen Läufer und Läuferinnen, waren es 2011 bereits 19 Millionen und im Jahr 2015 22 Millionen aktive Sportler. Dazu zählen sowohl organisierte als auch unorganisierte Athleten.

Lauf-Treffs setzen Anreize für den gemeinsamen Sport

In Deutschland lässt sich das Laufen also durchaus als ein Volkssport ansehen, den immerhin etwa ein Viertel der Bürger ausüben. Das heißt allerdings auch, dass die anderen drei Viertel sich nicht schnellen Schritts durch die Landschaft bewegen – obwohl doch diese Sportart so nahe liegt und relativ einfach umzusetzen ist. Anreize für mehr Jogging-Aktivität geben sogenannte Lauf-Treffs, wo sich Menschen zu bestimmten Terminen sammeln, um gemeinsam ihrem Sport nachzugehen. Diese können zum Beispiel durch die VHS oder andere regionale Organisationen ins Leben gerufen werden. Aber natürlich steht es auch Privatleuten gut zu Gesicht, sich auf dieser Ebene einzubringen und eigene Treffs zu organisieren.

Die Laufstimmung kann weiter angeheizt werden

Eine weitere Möglichkeit, um den Boom noch weiter anzuheizen, bestünde sicher darin, das Erlebnis für die Zuschauer noch spannender zu gestalten: Sportwetten könnten beispielsweise das Mitfiebern noch attraktiver machen. Für andere Sportarten gibt es laut der Vergleichsseite Oddschecker bei den zahlreichen Anbietern verschiedene Boni. Es bleibt abzuwarten, wann ein Anbieter auch mit einer entsprechenden Aktion für den Laufsport starten wird, das wirkt sich sicher positiv auf die Gesamtstimmung aus. So wird das Laufen auch zum Thema beim abendlichen Stammtisch oder im Büro, wenn Tippgemeinschaften oder heiße Diskussionen um bevorstehende Veranstaltungen entstehen. Der eine oder andere könnte sich danach gewogen fühlen, nicht nur in die Wetten, sondern auch ins aktive Geschehen einzusteigen.

Kreative Lauf-Events locken Mitmacher und Publikum an

Große Lauf-Events in den Kommunen lassen sich ebenfalls dazu nutzen, Menschen zu aktivieren. Dabei gilt es, auch mal ein wenig kreativ zu sein und nicht womöglich den fünftausendsten Stadtmarathon ins Leben zu rufen. Wie wäre es mit einem Hindernislauf oder einer Aufforderung an die Einheimischen, 100 Kilometer in 24 Stunden zurückzulegen? Auch Freundschaftsläufe wären eine Option: Man legt den Startpunkt in die eigene Stadt und das Ziel in die Partnerkommune, wie beim Lauf vom Fessenheim nach Hartheim.

Als Ergänzung bietet sich ein kleiner Markt mit Laufzubehör an, wo alle Interessierten sich nach Herzenslust eindecken können: Joggingschuhe, Nordic-Walking-Stöcke, Hüfttaschen und schicke Sportkleidung stehen garantiert hoch im Kurs. So erhält jeder, der möchte, noch ein kleines Starterpaket für seine eigene Sportkarriere.


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