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Die Tour de France 2018 wartet einmal mehr mit einer Premiere auf.

Der Startschuss für das wichtigste Radrennen der Welt erfolgt kommendes Jahr auf der Atlantikinsel Noirmoutier-en-l’Île. Auch dieses Jahr ist wieder das klassische Kopfsteinpflaster aus dem Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix Teil der Strecke.

Auch die legendären Anstiege von Alpe d’Huez und dem Tourmalet stehen erneut auf dem Programm. Seriensieger Chris Froome ist auch bei der kommenden Tour der große Favorit. Doch im vergangenen Jahr offenbarte der Brite zum ersten Mal kleinere Schwächen.

Marcel Kittel kürte sich bei der Tour 2017 zum unangefochtenen Sprintkönig. Ganze fünf Etappen konnte der Deutsche für sich entscheiden und dürfte auch in diesem Jahr der große Favorit auf den Sieg der ersten Etappe sein: Denn die 195 Kilometer lange Flachetappe nach Fontenay-le-Comte zum Auftakt ist wie maßgeschneidert für den Deutschen. Wenn es dann in die Berge geht, rechnen Experten wieder mit einem dominanten Auftritt von Chris Froome. Der Brite hatte bei der diesjährigen Tour das gelbe Trikot zwischenzeitlich an Fabio Aru verloren. Doch mit einer spektakulären Leistung auf der Etappe nach Rodez, holte er es sich wieder zurück. Kein Wunder, dass bei Online Sportwetten der Brite der große Favorit auf den Sieg 2018 ist, derzeit mit einer Quote von 2,0. Doch auch dem Australien Richie Porte trauen einige im kommenden Jahr den großen Wurf zu. Bei der Tour 2017 war Froome während einer Abfahrt spektakulär gestürzt und musste die Tour abbrechen.

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Überhaupt war die Tour in diesem Jahr von vielen Stürzen geprägt. Auch Marcel Kittel musste nach den erwähnten fünf Etappensiegen nach einem Sturz auf der 17. Etappe das Rennen aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben. Für Mitfavorit Alejandro Valverde war die Tour bereits nach der ersten Etappe vorbei, der Spanier hatte sich bei einem Sturz die Kniescheibe gebrochen.  Auch Geraint Thomas, der anfangs vier Tage lang in Gelb gefahren war, und Rafal Majka mussten die Tour nach Stürzen aufgeben. Die vielen Stürze sind auch den Veränderungen im Material geschuldet. So haben sich aufgrund der Verwendung von Carbonrahmen die Geschwindigkeiten in den Abfahrten um bis zu acht Prozent erhöht. 

Mit knapp 3329 Kilometern wird die Tour 2018 die kürzeste seit 2002 werden. Nach zwei Jahren Pause stehen auch die legendären 21 Kehren von Alpe d’Huez wieder auf dem Programm. Mit dem Plateau des Glieres wird ein Gipfel erklommen, der noch nie Bestandteil der Tour war. Die Besonderheit: Die letzten zwei Kilometer bestehen aus einer reinen Schotterpiste. Auch ein Mannschaftszeitfahren, auf das die Fans die letzten beiden Jahre verzichten mussten, steht 2018 wieder auf dem Programm. Mit über den Tourausgang dürfte jedoch wie so oft das Einzelzeitfahren am vorletzten Tag entscheiden. Es findet 2018 im französischen Baskenland statt.

Topfavorit Chris Froome erwartet jedenfalls, hart um seinen fünften Tour-Sieg kämpfen zu müssen. Die große Herausforderung sei im kommenden Jahr, dass die abwechslungsreiche Strecke so viele verschiedene Kompetenzen eines Top-Fahrers fordere. Dennoch sei er mit der Streckenplanung zufrieden. Froome sagte, er habe von den Organisatoren der Tour nichts anderes erwartet und freue sich auf die 105. Ausgabe der Tour.


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