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Aus Persien stammt das Schachspiel, das in vielen Ländern hohe Bedeutung hat. In Europa kennen wir das Spiel seit dem 13. Jahrhundert, in Persien und Asien war es schon viel länger verbreitet.

Obwohl es im Spiel nicht um Bewegung geht, sondern ausschließlich um intellektuelles Können, ist das Schachspiel als Sportart anerkannt. Das Glück spielt, wie sonst im Spiel, keinerlei Rolle im Schach. Deshalb ist Poker, in dem ohne das Glück keiner gewinnt, ebenso wenig vergleichbar wie andere Casinospiele. Neuerdings kämpfen die Gamer als E-Sportler um Anerkennung.

Schach gilt in Deutschland als Sport

Schachweltmeisterschaften haben berühmte Großmeister wie Bobby Fischer, Magnus Carlsen, Ju Wenjun und Garri Kasparow sind Titanen des Spiels. Seit 1977 ist der Deutsche Schachbund Mitglied im Deutschen Sportbund und dessen Nachfolgeorganisation, dem Deutschen Olympischen Sportbund Mitglied. Wie erwähnt, spielt das Glück im Schach nicht mit und mindestens Schachturniere führen zu hoher körperlicher Belastung. Auch die deutsche Abgabenordnung stuft Schach als Sport ein. Anhänger des Pokers oder von Online Casinos, die beispielsweise von der Plattform Casino Magie vorgestellt werden, möchten aus dem Status des Schachs gerne ebenfalls einen Sportstatus ableiten. Im Gegensatz zu Spiel in Casinos regiert im Schachturnier wie etwa im Golf ein wettkampfliches Verständnis des Sports, wobei aber eben nur Leistung, nicht aber Glück im Wettkampf eine Rolle spielen darf.

Online Casinos als Sportart?

In jüngerer Zeit bemühen sich einige Anhänger des Glücksspiels in Online Casinos um die Anerkennung als E-Sport. Wer diese Welt noch nicht kennt, kann Online Casino Freispiele risikofrei ausprobieren oder seinen Casino Bonus einsetzen. Es steht jedoch außer Frage, dass das Glück zum Erfolg einen gehörigen Teil beitragen muss. Zwar besitzen etwa auch erfahrene Poker-Profispieler oder Blackjack-Künstler spezifisch Fähigkeiten, aber den hohen Einfluss des Glücks können auch sie nicht ausschalten. So wird wohl den Spielern im Online Casino die Anerkennung als Sport entgehen.

Kann Gaming als E-Sport anerkannt werden?

Einige Anhänger des Gamings, also elektronischer Spiele aller Art, kämpfen ebenfalls um die Anerkennung als Sportart. Sie haben dazu einen Verband, den Esportbund, geschaffen. Sie definieren den Esport als Wettkampf mit Computerspielen nach festen Regeln auf digitalen Plattformen. Solche Wettbewerbe werden nicht nur in Deutschland, sondern weltweit veranstaltet. In Asien gibt es Esportler, die besonders bei jungen Menschen viel bekannter und populärer sind als traditionelle Sportler und Sportlerinnen. Die Esportler reagieren auf das Wettkampfgeschehen auf dem Bildschirm mit höchster körperlicher Geschicklichkeit. Optimale Konzentration und feinste Motorik sind vonnöten. Glück spielt in diesen Spielen keine Rollle, sondern tatsächlich kommt es nur auf Erfahrung, Wissen und Können an. Ohne ständiges Training können diese Eigenschaften nicht auf internationalem Wettkampfniveau erreicht werden. Ausdrücklich sollen nur solche Spiele anerkannt werden, die den Erfolg nicht dem Zufall überlassen. Wie bei Leistungssportarten kann auch im Esport zwischen Breiten- und Leistungssport unterschieden werden. Hier wie dort gibt es Amateure, Leistungssportler und Profis, die vom Esport leben. Führend in Deutschland ist der 1992 geborene Kuro Salehi Takhasomi, der bereits etwa 5 Millionen Dollar im Esport eingenommen hat.


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