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... und warum könnte es dieses Jahr für Bayern München schwieriger werden als gewohnt?

Leider verspricht auch die aktuelle Bundesligasaison wieder ein nur wenig spannendes Event zu werden. Der FC Bayern München ist auch dieses Jahr wahrscheinlich wieder zu stark für die Konkurrenz aus Dortmund, Leipzig und Leverkusen.

Zugegeben ist es in der Ligatabelle im Moment (Ende November) noch recht spannend, was das Rennen um den ersten Platz angeht. Stand heute (23.11.21) ist der FC Bayern nur einen Punkt vor dem zweitplatzierten Borussia Dortmund. Abgeschlagen allerdings sind schon jetzt die Bullen aus Leipzig und Bayer Leverkusen, zwei der besten Teams der letzten Jahre.

Darum kann eine Sportwette auf Dortmund doch noch Sinn machen

Sie mögen Underdogs? Dann setzten Sie Ihr Geld doch auf Borussia Dortmund. Wie es aktuell erscheint, sind die Schwarz-Gelben das einzige Team, was den Bayern gefährlich werden kann. Anders als RB Leipzig konnte Dortmund im letzten Sommer die meisten Leistungsträger halten und ist damit zumindest für dieses Jahr mit genug Qualität ausgerüstet Erfolge in der Bundesliga zu verzeichnen. Natürlich bieten die Wettanbieter sehr interessante Quoten, was den Meistertitel für Dortmund angeht, wer also zocken will, ist hier gut bedient. Im folgenden Kapitel verraten wir Ihnen auch die Gründe, warum die Bayern diese Saison eventuell ins Stolpern geraten könnte. So können Sie für sich entscheiden, ob es sich lohnt, gegen die Bayern zu wetten. Egal, ob in einzelnen Spielen per Live-Wette oder mit einer langfristigen Meisterschaftswette.

Das spricht für ein Schwächeln der Bayern

Gerade sind die Bayern vor allem aus einem wenig sportlichen Grund stark in den Medien vertreten: Einige der Bayern-Stars sind ungeimpft und da der Verein eine Impfquote von 100 % vorgeschrieben hat, könnte es hier bald zu großen Problemen innerhalb des Vereins kommen. Unter anderem der Schlüsselspieler Joshua Kimmich und Serge Gnabry etwa weigern sich, sich impfen zu lassen und könnten somit bald nicht mehr für die Spiele der Bayern zur Verfügung stehen. Schon jetzt haben die Gehaltsstreichungen für die Quarantänezeit der Spieler für große Unzufriedenheit gesorgt.

Ist die Niederlage gegen Augsburg (1:2 am 20.11) schon das erste Zeichen für sportliche Konsequenzen aus der Impfdebatte? Fakt ist: Wenn es den Bayern nicht gelingt den Fokus auf den Sport zu setzen, wird vor allem Borussia Dortmund seine Chance wittern dieses Jahr für eine Überraschung zu sorgen.

Ganz abgesehen von den derzeitigen Streitereien um Gehaltskürzungen droht den Bayern durch die Impfpflicht auch kadertechnisch ein totales Desaster. Auch wenn die Bayern natürlich einen enorm starken und breit aufgestellten Kader haben, wäre der Verlust von Serge Gnabry, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance (alle ungeimpft) wohl kaum sportlich zu verkraften.

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Dortmund zurück zu alter Stärke?

Viele Fußball-Fans erinnern sich gerne zurück an die Zeiten, als Jürgen Klopp und Thomas Tuchel Borussia Dortmund zu einem echten Spitzenteam gemacht haben, welches die Bayern für einige Jahre vom deutschen Fußballthron zu stoßen drohte. Aber hat das Team in dieser Saison wieder das Potenzial für große Erfolge?

Abgesehen von Jadon Sancho, der im Sommer für 85 Millionen Euro zu Manchester United wechselte, konnte die Borussia alle Ihre großen Leistungsträger im Sommer halten, noch dazu verpflichtete man für 35 Millionen Euro den Holländer Donyell Malen (bis lang ein Saisontor), der zumindest theoretisch ein langfristiger Ersatz für Haaland sein kann.

Vier der letzten fünf Spiele hat Dortmund zuletzt gewonnen und wenn die Dortmunder auch im baldigen Spitzenspiel gegen die Bayern einen Sieg verbuchen können, wird den Fans in Dortmund definitiv der ein oder andere Traum von der Meisterschaft im Schlaf begleiten.

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Was machen die anderen Spitzenteams?

RB Leipzig ist leider ein sehr gutes Beispiel für ein großes Problem der Bundesliga, sobald ein Verein konstant gute Leistungen erbringt, werden systematisch alle Leistungsträger von Bayern München und finanzstarken Klubs aus dem Ausland aufgekauft. RB Leipzig hat den Verlust von Trainer Nagelsmann, Defensiv-Bollwerk Upamecano, Mittelfeld-Stratege Sabitzer (alle zu den Bayern gewechselt), sowie den Abgang von Stürmer Timo Werner und Verteidiger Konate (nach England gewechselt) nicht gut verkraftet. Auch wenn die Transfereinnahmen in neue Spieler investiert wurden, gilt es doch festzustellen, dass es diese Saison nicht wirklich rund läuft. Das Ziel für RB Leipzig kann es nur sein, sich für die Champions-League zu qualifizieren, an die Meisterschaft ist auch dieses Jahr nicht zu denken.

Bei Bayer Leverkusen sieht die Situation etwas besser aus, abgesehen von Kai Havertz (für 80 Millionen zu Chelsea gewechselt) konnte man seine Leistungsträger halten und steht im Moment trotz eines deutlich kostengünstigeren Kaders immerhin auf dem vierten Platz. Natürlich reicht es auch für Bayer natürlich nicht für die Meisterschaft. Die machen Bayern und Dortmund dieses Jahr mit großer Sicherheit allein unter sich aus.


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