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Die Corona-Pandemie hat in allen Bereichen unseres Lebens für massive Veränderungen gesorgt. Ganz besonders betroffen ist auch der Sportbereich, wo grundsätzlich alle Spiele und Ligen abgesagt wurden.

Im Laufe der kommenden Woche soll allerdings Klarheit darüber geschaffen werden, wann die österreichische Fußball-Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnimmt könne. Die Frage, ob Österreich dem Beispiel der deutschen Bundesliga folgt, wird demnach schon bald geklärt werden.

Dass am Donnerstag abgehaltene Meeting zwischen dem Gesundheitsministerium unter der Leitung von Minister Rudolf Anschober, dem Liga-Vorstand Christian Ebenbauer sowie dem Sportministerium wurde grundsätzlich als sehr konstruktive Sitzung angesehen. Allerdings seien bislang noch keine genauen Lösungsvorsätze bekannt, weshalb ab Freitag weitere Sitzungen folgen würden. Ziel sei es demnach, im Laufe der kommenden Woche endlich Klarheit darüber zu schaffen, wann die Bundesliga wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen könne.

Abgesehen davon soll gegen Ende nächster Woche bereits mit dem Mannschaftstraining begonnen werden, was wiederum bedeuten würde, dass ein Neustart für das Cupfinale Red Bull Salzburg gegen Austria Lustenau sogar möglich sei. Somit würden auch Liebhaber von Sportwetten in Österreich wieder auf Ihre Kosten kommen. Wetten seien zwar derzeit möglich, allerdings nur auf elektronische Ligen und Simulationen. Die Fußballwettseite hier bietet Ihnen einen guten Überblick über die derzeitigen Spiele.

Fragen über Fragen

Sehr viel Kopfzerbrechen bereit allerdings die Frage, was bei einem positiven Corona-Test mit der Mannschaft passiert. Ob nun die gesamte Mitgliedschaft in eine zweiwöchige Quarantäne müsse oder auch die gegnerische Mannschaft ist demnach weiterhin nicht geklärt. Sollte das Gesundheitsministerium darauf besteht, wäre ein Meisterschaftsbetrieb, so wie wir ihn kennen, zukünftig noch nicht möglich, so Ebenbauer. Es wurde zudem darauf hingewiesen, dass derzeit in der Schweiz und Deutschland lediglich infizierte Spieler isoliert werden mussten.

Zwar herrsche derzeit ein guter Austausch zwischen den einzelnen Parteien, es müssten allerdings noch weitere Details ausgearbeitet werden.

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Lösung bis Ende nächster Woche

Sollte es demnach zu einer Erlaubnis des Mannschaftssports kommen, sieht Ebenbauer ein Trainingslager unter gewissen Quarantäne-Bedingungen als gut denkbar. Auch möglich wäre bei der Wiederaufnahme der Spiele die Option, dass jede Mannschaft fünf Wechsel pro Spiel vornehmen kann. Ebenbauer sehe dies als gute Alternative, obwohl es dadurch nicht zu Spielverfälschungen durch Zeitschwinden kommen sollte.

Ebenbauer gehe jedoch davon aus, dass keine neue Saison vor September möglich sei. Es ginge hierbei hauptsächlich um Vereine, da diese möglichst viele Spiele vor einem Publikum bestreiten wollen.

Mai als Entscheidungsmonat

Grundsätzlich sollen für die unterschiedlichsten Bereiche im Monat Mai Öffnungskonzepte priorisiert werden. Diese müssten aber stets kontrolliert und gesichert erfolgen. Demnach ist es notwendig zu eruieren, ob Sportarten wie Fußball aufgrund der Wiederaufnahme wohl keine negativen Effekte auf die Verbreitung des Coronavirus haben würden.

Weitere Vorgehensweisen werden somit ab nächster Woche geklärt. Bereits Mitte Mai wurde die Saison unterbrochen, seit dem 20. April ist es für zwölf Erstligen sowie dem Cupfinalist Austria Lustenau wieder möglich, in kleinen Gruppen zu trainieren. Vor 15. Mai scheint allerdings derzeit noch keine Rückkehr in das Mannschaftstraining möglich zu sein.

Auch die Nachricht, dass in den Niederlanden nur Geisterspiele möglich sind, solange es keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt, mache demnach in diesem Zusammenhang nur wenig Mut. Sollte dies künftig auch in Österreich der Fall sein, würde das ein massives finanzielles Problem bedeuten.


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