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In der Zweiten Bundesliga gilt das Team von Arminia Bielefeld aktuell als Mannschaft der Stunde.

Zur Winterpause standen die Ostwestfalen mit 18 Punkten und gerade mal vier Siegen aus 18 Spielen auf dem 14. Tabellenplatz, knapp vor den Abstiegsrängen. Doch nun hat sich das Blatt gewendet. Die Arminia startete furios mit drei Siegen aus drei Spielen in die Rückrunde und die Gegner waren alles andere als Laufkundschaft.

Was sind die Gründe für den sportlichen Aufschwung? Viele Fußballfans und vor allem Sportwettentipper fragen sich, ob die Arminia tatsächlich so stark ist oder ob die aktuelle sportliche Erfolgswelle einfach nur ein Produkt des Zufalls ist? Wir haben die Situation durchleuchtet und klären auf.

Arminias furioser Rückrundenstart

Bielefelds Gegner zum Auftakt der Rückrunde hatten es allesamt in sich und die Arminia startete in allen drei Begegnungen (Auswärts bei Dynamo Dresden, Heimspiel gegen den Tabellenführer Hamburger SV und Auswärts gegen den Jahn Regensburg) nicht etwa als Favorit, sondern eher als krasser Außenseiter. Aus diesen drei Spielen haben wohl nicht mal die kühnsten Optimisten 9 Punkte erwartet und vermutlich die Arminen selbst auch nicht.

Die Rückkehr von Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus an seine alte Wirkungsstätte in Dresden begann zunächst nicht sehr verheißungsvoll. Erwartungsgemäß lag man zur Halbzeit gegen stark aufspielende Dresdner mit 3:1 zurück. Doch dann begann Bielefelds irre Aufholjagd. In der 54. Spielminute war es Joan Simun Edmundsson, der nach einer Kopfballvorlage seines Sturmpartners Fabian Klos den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielte. In der 69. Minute wurde Klos im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter zum Ausgleich verwandelte der Goalgetter selbst und in der 79. Minute gelang dem aufgerückten Verteidiger und Kapitän der Arminen Börner per Kopfball der Siegtreffer zum 3:4. Vorlagengeber war wieder mal Fabian Klos, der zum Matchwinner avancierte.

Mit einem Auswärtssieg im Rücken ging es am darauffolgenden Spieltag vor 26.515 Zuschauern und ausverkauftem Haus in der heimischen Schüco Arena gegen den Hamburger SV. An einen Heimsieg gegen den Tabellenführer der Zweiten Bundesliga und eine faustdicke Überraschung glaubten wohl die Wenigsten und begann der Spielverlauf auch so wie erwartet - die Hanseaten dominierten die Anfangsphase des Spiels und Arminia war mit der Geschwindigkeit der Gäste zunächst überfordert und schwamm in allen Mannschaftsteilen. Arminia verlegte sich zunächst aufs Kontern und schon der zweite Konter spielte der Arminia in die Karten, als Voglsammer in der 12. Minute durch war und vom Hamburger Sakai nur noch durch ein Foul zu stoppen war. Sakai musste für seine Notbremse früh vom Feld und der HSV spielte fortan nur noch zu zehnt. Nun änderte sich der Spielverlauf. Arminia witterte seine Chance und der HSV bekam überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel.

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Arminia startete danach eine Drangphase und wurde belohnt. Voglsammer erzielte in der 19. Spielminute die Führung zum 1:0 und Winterneuzugang Reinhold Yabo erhöhnte sieben Minuten später mit einem platzierten Flachschuß gar auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause und Arminia spielte diesen ungefährdeten Sieg anschließend locker über die Zeit. Arminia konnte sich mit dem überraschenden Heimsieg von den Abstiegsplätzen entfernen, auch wenn dieser Sieg mit sehr viel Glück zustande kam. Die frühe Rote Karte für Sakai und der Ausfall der beiden Hamburger Torgaranten Aaron Hunt und Pierre-Michel Lasogga sowie ein verweigerter Elfmeter für den HSV in der zweiten Halbzeit waren alles Faktoren, die den Spielverlauf zugunsten der Ostwestfalen begünstigten.

Mit breiter Brust und zwei Siegen im Rücken trat die Arminia die Auswärtsfahrt nach Regensburg an und wieder mal war es Bielefelds Torjäger Fabian Klos, der zum Matchwinner avancierte. Zunächst erzielte Klos mit einem Kopfball im Fünfmeterraum das 1:0 in der 6. Spielminute und brachte seine Mannen in Führung. In der 25. Spielminute kam Bielefelds Nummer 9 nach einer leichten Berührung eines Gegenspielers im Strafraum zu Fall, worauf Schiedsrichter Johann Pfeifer wohl für beide Mannschaften überraschend einen Elfmeter für Arminia pfiff. Voglsammer verwandelte eiskalt zum 2:0. Bielefeld kontrollierte das Spielgeschehen nun weitestgehend und erhöhte in der zweiten Halbzeit nach feiner Vorarbeit von Fabian Klos durch den aufgerückten Rechtsverteidiger Cedrick Brunner gar auf 3:0 (50. Spielminute), was zugleich auch der Endstand war.

Arminias aktuelle Form: Die Gründe für den Aufschwung

Viele fragen sich, ob der aktuelle Höhenflug der Arminen eher auf deren sportliche Stärke oder doch eher auf Glück zurückzuführen ist? Sicherlich ist auch so, dass die Bielefelder insbesondere in der Partie gegen den Hamburger SV sehr vom Glück begünstigt worden sind, allerdings ist es im Fußball auch so, dass das Spielglück auch erzwungen werden muss. Das Glück stellt sich eben nur auf die Seite der Tüchtigen und im Falle des DSC Arminia Bielefeld bewahrheitet sich diese Floskel. In drei Spielen erzielt man eben nicht einfach so neun Tore und erringt drei Siege. Da gehört mehr dazu, vor allem eine funktionierende Offensive und diese haben die Bielefelder definitiv!

Die Hinrunde verlief für Bielefeld eher ernüchternd. Arminia rangierte auf dem 14. Tabellenplatz und schielte mit einem Auge immer auf die Abstiegsränge. Trainer Uwe Neuhaus reagierte mit einer Systemumstellung und ließ seine Elf anstatt in einem 4-4-2 System mit zwei defensiven Mittelfeldspielern in einem offensiverem 4-3-3 auflaufen. Ein taktischer Schachzug, der sich bekanntlich auszahlte. Mit Sturmtank Fabian Klos, Andreas Voglsammer und dem Nationalstürmer der Farörer Inseln Jóan Símun Edmundsson haben die Bielefelder schließlich eine sehr beeindruckende Offensivreihe die nominell zum Besten der 2. Bundesliga gehört. Arminias Sturmtrio kommt das offensive Spielsystem sehr entgegen und die Offensivreihe scheint auch gut miteinander zu harmonieren.

Ein weiterer Grund für die aktuell starke Form dürfte auch die Verpflichtung von Winterneuzugang Reinhold Yabo sein. Yabo ist auf der Alm kein Unbekannter, er trug bereits in der Rückrunde der Saison 2017/2018 das Trikot der Bielefelder. Manager Samir Arabi gelang ein echter Transfercoup, als er den 27-jährigen Yabo fest von Red Bull Salzburg verpflichtete. Dieser entschied trotz wirtschaftlich besserer Angebote bewusst für Bielefeld, weil er sich in seiner ersten Zeit dort sportlich wie privat sehr wohl gefühlt hat. Das entgegengebrachte Vertrauen der sportlichen Führung zahlt Yabo mit starken Leistungen auf dem Feld zurück und man kann davon ausgehen, dass diese Leistungen in Zukunft noch besser werden, wenn die Abstimmung mit dem Team noch besser klappt. Yabo ist ein Motor der kaum zu stoppen ist, wenn er seine PS richtig aufs Feld bringt.

Geht Arminias Siegesserie weiter?

Der aktuelle Höhenflug der Arminia wird insbesondere von der Spielergemeinschaft sehr verfolgt. Da die momentane Form des Teams keineswegs dem Tabellenstand entspricht, kann man bei den Buchmachern (noch) gute Quoten auf Arminen-Siege mitnehmen und satte Gewinne einstreichen. In der Tippergemeinschaft gelten Wetten auf Arminia-Siege momentan als "value". Hier kann man Livewetten auf die Spiele von Arminia Bielefeld abschließen und Wetten.com bietet zudem noch einen attraktiven Sportwetten Bonus an. Bei der aktuellen Chancenverwertung der Bielefelder sollte man natürlich auch die Over-Wetten nicht außer acht lassen. Arminia Bielefeld ist momentan einfach die Mannschaft der Stunde und in vielerlei Hinsicht ein sehr interessanter Pick.


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