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LaufenLeichtathletik

Lukas Weißhaidinger Junioren-Europameister im Diskuswurf!

Der 19-jährige Oberösterreicher jubelt am Schlusstag der Leichtathletik U20-EM in Tallinn über Österreichs drittes Gold in der Geschichte dieser Titelkämpfe.

Großer Jubel bei Österreichs Leichtathletiknachwuchs: Bei der U20-EM in Tallinn, Estland eroberte Lukas Weißhaidinger (ÖTB OÖ) im Diskuswurf die Goldmedaille. Der 19-jährige Oberösterreicher schleuderte die 1,75kg-Scheibe 63,83 Meter weit, erkämpfte Österreichs drittes U20-EM Gold der Geschichte und die erste ÖLV-Medaille bei diesen Titelkämpfen seit zwölf Jahren. Bereits am Donnerstag hatte er im Kugelstoß-Finale den beachtlichen fünften Platz erreicht. Die in diesem Bewerb erhoffte Medaille konnte er nun in seiner „Zweitdisziplin“ holen.

Nerven aus Stahl mit großer Fan-Unterstützung
Der 19-jährige Oberösterreicher hat bei seinem Triumph Nerven aus Stahl bewiesen. Nach einem ungültigen ersten Versuch schaffte er beim zweiten Wurf bloß 55,11 Meter und lag damit nur an zehnter Stelle. An der Spitze hatten bereits drei Athleten die 61-m-Marke übertroffen. Um weiter im Bewerb bleiben zu können, brauchte er im dritten Wurf eine Verbesserung zumindest in die Top-8. Er ließ im entscheidenden Moment die Scheibe 63,83 Meter weit fliegen und setzte sich an die Spitze der Konkurrenz. Vor allem der Montenegriner Furtula Danijel kämpfte weiter um den Sieg. Im letzten Versuch kam er bis auf 29 Zentimeter an Weißhaidinger heran. Lautstark angefeuert vom gesamten ÖLV-Team und dem aus Weißhaidingers Heimatort Taufkirchen an der Pram angereisten Fanclub war dem Innviertler der Europameistertitel aber nicht mehr zu nehmen. Die Siegesweite bedeutet auch eine Verbesserung seines eigenen ÖLV U20-Rekordes um 1,50 Meter und die Führung in Europas U20-Jahresbestenliste.

U20-EM, Tallin, Diskuswurf-Finale
1. Lukas Weißhaidinger (AUT) 63,83m
2. Furtula Danijel (MNE) 63,54m
3. Benedikt Stienen (GER) 62,33m

Österreichs Nachwuchs-Leichtathleten zeigen auf
Neben Weißhaidinger zeigte in Tallinn die 17-jährige Ivona Dadic im Siebenkampf mit persönlicher Bestleistung von 5455 Punkten und dem zehnten Rang den besten Auftritt des jungen österreichischen Teams. Eine Woche zuvor haben bei der U23-EM in Ostrava Andreas Vojta mit Platz vier über 1500m und Dominik Distelberger als Siebter im Zehnkampf aufgezeigt. Die Anfang Juli in Lille ausgetragene U18-WM brachte mit Rang neun im Stabhochsprung durch Lukas Wirth und dem zwölften Platz im Achtkampf von Andreas Meyer ebenfalls starke Resultate von österreichischen Athleten.

Beeindruckender Erfolgsweg
Weißhaidinger hatte bereits als 17-Jähriger international geglänzt und im Jahr 2009 zwei Goldmedaillen beim European Youth Olympic Festival (EYOF) gewonnen und zudem Rang vier bei der U18-WM im Kugelstoß erreicht. Bei der U20-WM hat er sich im Vorjahr mit dem sechsten Platz behauptet. Betreut von ÖLV-Nationaltrainer Sepp Schopf hat er sich der Maschinenbau-Konstrukteur mit kontinuierlicher Arbeit von einem talentierten Burschen zu einem nervenstarken Wettkämpfer entwickelt, der in seiner Altersklasse zu den Besten der Welt zählt.

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Erste U20 EM-Medaille seit zwölf Jahren
Weißhaidingers Triumph ist die erste ÖLV-Medaille bei einer U20-Europameisterschaft seit zwölf Jahren. Damals hatte Roland Schwarzl Bronze im Zehnkampf gewonnen. Insgesamt eroberte Weißhaidinger die elfte U20-EM Medaille für Österreich bei den seit 1970 durchgeführten Titelkämpfen. Die bislang einzigen Goldmedaillen gab es 1997 durch Günther Weidlinger über 3000m Hindernis und Linda Horvath im Hochsprung.


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