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LaufenLeichtathletik

Team-EM der Nationalmannschaften am Wochenende: ÖLV tritt mit 42-köpfigem Team zum Länder-Vergleichskampf an.

Diesen Samstag, 18. und Sonntag, 19. Juni findet in Novi Sad, Serbien, die Team-EM der 2. Liga statt. Ein 42-köpfiges ÖLV-Athletenteam trifft auf Nationalmannschaften aus Bulgarien, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Serbien und der Slowakei. Das Gesamtergebnis und der Einsatz für die Nationalmannschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Frauen und Männer kämpfen in jeweils 20 Disziplinen um Punkte für die Länderwertung. Die Top-2 Nationen des Bewerbes steigen in die 1. Liga (= 2. Leistungsklasse) auf. Die beiden letzten Nationen steigen in die 3. Liga ab.

Bewährungsprobe für junges Team
In unserem Team haben sich mehrere junge Athleten aus dem U23-Bereich stark entwickelt und sind zu Leistungsträgern geworden. Das ist erfreulich. Allerdings müssen wir diesmal so viele Ausfälle von Top-Athleten hinnehmen wie seit Jahren nicht. Es wird eine echte Bewährungsprobe. Wir werden um einen Platz im Mittelfeld kämpfen“, erwartet ÖLV Sportdirektor Hannes Gruber. Mit Beate Schrott, die über 100m Hürden in 13,17 Sekunden am 8. Juni in Kassel bis auf zwei Hundertstelsekunden ans WM- und Olympialimit herangelaufen ist, Mehrkämpfer Dominik Distelberger, der im Weitsprung und in der 4x400m Staffel starten wird, Mittelstreckler Andreas Vojta (in Novi Sad über 800 Meter) und Jennifer Wenth, die einen Doppelstart über 1500 und 3000 Meter absolviert, ist die junge Garde stark vertreten. Von den arrivierten Athleten starten u.a. Gerhard Mayer im Diskuswurf, der zuletzt mit zwei Wettkämpfen über 60 Meter aufsteigende Form bewiesen hat, und Martin Pröll über 3000m Hindernis.

Lange Liste an Ausfällen
Eine hohe Zahl an Ausfällen macht die Aufgabe für das ÖLV-Team in Serbien aber nicht einfach. Aktuell musste Sprinter Ryan Moseley absagen, nachdem er sich vergangenen Montag beim Odlozil Memorial Meeting in Prag eine Muskelzerrung im Oberschenkel zugezogen hat. Nach guten Auftritten mit der Nationalstaffel (40,06 Sekunden) und im 100m Vorlauf (10,36 Sekunden) verletzte er sich im 100m Finale und muss vorerst pausieren. Neben Moseley fehlen u.a. Speerwerferin Elisabeth Pauer (verletzt), die 800m Läufer Andreas Rapatz und Raphael Pallitsch (verletzt), Roland Schwarzl, der für den Stabhochsprung gesetzt gewesen wäre (Pfeiffersches Drüsenfieber), Andrea Mayr (Vorbereitung auf Berglauf EM), Langstreckler Michael Schmid (krank) und Diskuswerferin Veronika Watzek (verletzt).

Internationale Limits möglich – ausgeglichenes Kräfteverhältnis
Wenngleich das Teamergebnis im Zentrum steht, besteht in Novi Sad für mehrere Athleten die Chance, ein internationales Limit zu schaffen. Insgesamt steht nach Einschätzung von Sportdirektor Hannes Gruber ein offener Wettkampf mit knappem Ausgang bevor: „Es gibt keine echten Außenseiter, wie das im letzten Jahr beispielsweise Moldawien und Israel waren. Die Nationen in unserer Gruppe sind sehr ausgeglichen. Wir müssen um jeden Punkt kämpfen.


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