Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Salzburg Marathon 2010Diesen Sonntag (6. Mai) findet in Salzburg nach Wien und Linz der dritte große Frühjahrsmarathon in Österreich statt.

Der 9. Salzburg Marathon ist gleichzeitg auch Austragungsort der Östereichischen Marathonstaatsmeisterschaften. Die Top-Stars fehlen jedoch sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.

Freitag in Top-Form; Hofer angeschlagen
Im Kampf um den Damentitel fehlen mit Rekordhalterin Dr. Andrea Mayr und Nachwuchstalent Tanja Eberhard die großen Zwei. Dafür darf ein spannender Zweikampf zwischen Karin Freitag und Sabine Hofer erwartet werden. Freitag wurde im Vorjahr in 2:54:20 h bei den Staatsmeisterschaften in Bregenz Fünfte (die Top 4 sind in Salzburg nicht dabei) und befindet sich im Gegensatz zu Hofer aktuelle in sehr starker Form. Denn die Ultraläuferin und zweifache Salzburg-Marathon-Siegerin musste vor zwei Wochen bei der 100km-Ultralauf WM krankheitsbedingt vorzeitig aufgeben. Die Bestleistung Hofer's ist mit 2:53:52 h minimal besser.

Aumayr fordert Prüller
Auch bei den Herren fehlen alle "Marathon-Stars". Während Günther Weidlinger seine Vorbereitung ganz auf die Olympischen Spiele fokussiert, haben Markus Hohenwarter und Christian Pflügl noch den Linz-Marathon in den Beinen. Favorit ist der Oberösterreicher Florian Prüller, der wohl letzte Woche beim Linz-Halbmarathon in bescheidenen 1:09:39 h noch nicht alle Reserven ausgeschöpft hat. Am ehesten gefährlich könnte Prüller Lokalmatador Karl Aumayr werden, dem in seiner Marathon-Medaillensammlung nur noch Gold fehlt. Sollte er im Bereich seiner Vorjahresbestzeit von 2:23:50 h laufen, ist der Titel auf jeden Fall für Aumayr möglich. Außenseiterchancen im Kampf um Gold hat Peter Fankhauser.

Korir soll Streckenrekord brechen
Auch der Streckenrekord könnte in Salzburg fallen. Im Vorjahr lief der Kenianer Viktor Bushendich Chelokoi in 2:14:49 h die bisher schnellste Zeit in Salzburg. Die soll Kenneth Korir knacken, der 2011 in Frankreich bereits 2:13:10 h lief. Der Frauenrekord von Risper Kimayo (Kenia) ist jedoch außer Reichweite. Die slowenische Favoritin Neza Mravlje liegt mit ihrer Bestzeit von 2:40:44 h mehr als fünf Minuten über der Siegerzeit von Kimayo (2:35:05 h).


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