60 Minuten Challenge

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RedBull400Action(c)PhilipPlatzerRed BullContentPoolRed Bull 400: 2. Auflage bei Traumwetter! Über 400 Starter und 3.000 Zuschauer bei Lauf-Event auf den Kulm!

Von seiner schönsten Seite zeigte sich der Sommer am Samstag in Tauplitz/Bad Mitterndorf bei der zweiten Auflage von Red Bull 400. Heuer nahmen den Kulm nicht nur über 400 Laufsportler in den Einzel- und Staffelwertungen in Angriff: Zur Begeisterung der über 3.000 Zuschauer bezwangen erstmals auch Feuerwehrteams die Skiflugschanze von unten nach oben.

Goldi und Morgi vorne dabei
Die heimischen Adler Andi Goldberger und Thomas Morgenstern machten es zur Abwechslung den Gämsen gleich und holten sich den 6. Platz in der Staffelwertung. Bei den Herren nicht zu schlagen war an diesem Tag der Pole Piotr Lobodzinski mit einer Zeit von 5:16,05 Minuten.

Kurz aber brutalRedBull400Overview(c)StefanVoitlRedBullContentPool
Red Bull 400 – das ist der Bergsprint auf den Kulm, bei dem es jeder einzelne der 400 Meter wirklich in sich hat: extreme Steigungen von bis zu 72 Prozent, 198 Meter Höhendifferenz, keine Passage zum Durchatmen, ein international hochkarätig besetztes Starterfeld. An die Vorjahres-Bestmarke des türkischen Bergläufers Ahmed Arslan (5:04,58 Minuten) kam Piotr Lobodzinski mit 5:16,05 auf elf Sekunden heran: „Ich habe während des gesamten Rennens nur zwei Mal nach oben geschaut. Wenn du das zu oft machst, siehst du nur, wie viel noch vor dir liegt. Ich bin einfach gelaufen. Alles tut weh“, strahlte der Pole im Ziel. Bei den Damen dominierte Margit Egelseder in 6:23,50 Minuten: „Wahnsinn, das ist mit einem normalen Berglauf nicht vergleichbar, so fertig war ich noch nie. Aber dafür ist es auch am schnellsten vorbei“, freute sich die Athletin über ihren Sieg.

RedBull400Morgenstern(c)PhilipPlatzerRedBullContentPoolProminente Unterstützung
Sämtliche Teilnehmer traten ihren „Gipfelsturm“ teilweise auf allen Vieren an und waren im Ziel mit ihren Kräften total am Ende. Trotz dieser unglaublichen Strapazen begegnete die Skisprunglegende Andreas Goldberger seinem ehemaligen Arbeitsplatz bereits zum zweiten Mal als Einzelkämpfer in der für ihn unüblichen Gegenrichtung. Für seinen Start in der Staffelwertung mit insgesamt 22 Teams hatte der Oberösterreicher prominente Unterstützung mit an Bord: Thomas Morgenstern, seinen Trainer Heinz Kuttin und Manager Hans Gschwendtner. „Dieses Rennen ist echt zach, die Hax’n brennen. Ich konzentriere mich aber lieber wieder auf‘s Runterspringen“, schmunzelte der Überflieger, der als Schlussläufer den 6. Platz für die „Superadler“ locker ins Ziel brachte.

Der Kulm brannteRedBull400ActionII(c)StefanVoitlRed BullContentPool
Gestartet wurde im Full Distance Einzelbewerb sowie in 4 mal 100 Meter Staffeln, jeweils für Damen und Herren. Heiß her ging es auf der größten Naturflugschanze der Welt, als die 14 Feuerwehr-Teams zu je vier Mann hoch antraten. In einem heiß umkämpften Zielsprint erkämpften sich die Mannen der FF Kitzbühel den Sieg. Knapp dahinter platzierten sich die Teams der FF Lembach und der FF Pichla bei Radkersburg.

Hochkarätig besetzt
Auch im zweiten Jahr konnte sich das Starterfeld von Red Bull 400 sehen lassen. Elf Nationen (Österreich, Deutschland, Polen, Slowenien, Italien, Tschechien, Slowakei Bosnien, Großbritannien, Mazedonien und Ungarn) waren vertreten und prominente Teilnehmer mit dabei, wie beispielsweise Sabrina Filzmoser (Olympia-Teilnehmerin 2012, Judo), die in der Damen-Einzelwertung unter knapp 20 Teilnehmerinnen den hervorragenden 4. Platz belegte.

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Ergebnis: Online

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Fotos Red Bull Content Pool: Philip Platzer (3x), Stefan Voitl (3x)


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